Textanalyse-Tool: Lesbarkeit von Texten analysieren


Wer eine eigene Webseite betreibt, schreibt auch mehr oder weniger oft Inhalte, die von den Besuchern der Webseite gelesen werden. Das Problem dabei ist, dass man die Texte so schreiben sollte, dass sie von den Besuchern auch gut verstanden werden können.

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Denn was man selbst vielleicht als verständlich geschrieben ansieht, muss noch lange nicht für andere gut lesbar sein.

Das kostenlose Textanalyse-Tool

Screenshot Textanalyse-Tool.de

Natürlich kann man, jedes mal wenn man einen Artikel fertig gestellt hat, Freunde und Bekannte bitten sich den Text mal anzuschauen und ihre Meinung dazu abzugeben. Ich hab hier inzwischen mehr als 1.200 Artikel geschrieben, na die hätten sich vielleicht bedankt.

Viel einfach geht es, wenn man da hin und wieder mal seinen Schreibstil mit einem Tool überprüft. Und da steht seit kurzem ein kostenloses Textanalyse-Tool zur Verfügung.

Das Tool befindet sich zwar derzeit noch in der Beta-Phase, macht aber schon einen sehr guten Eindruck.

Was wird mit dem Textanalyse-Tool überprüft?

Wer oder was entscheidet eigentlich, ob ein Text gut lesbar, und da meint man nicht die Schriftfarbe oder -größe, ist oder nicht? Um den Lesbarkeitsindex zu berechnen, gibt es richtig komplizierte Formeln. Wer sich mal in den Bereich einarbeiten möchte, dem empfehle ich den passenden Wikipedia-Artikel.

Der Lesbarkeitsindex kann einen Wert zwischen 0 und 100 annehmen. Hier mal einen kleine Übersicht, welcher Wert für welches Niveau des Textes steht:

  • 0-20    Sehr anspruchsvoll (Akademisch)
  • 21-40    Schwer (Abitur)
  • 41-60    Durchschnittlich (Berufsschule)
  • 61-80    Leicht Verständlich (Haupt- und Realschule)
  • 81-100    Sehr leicht (11-jährige Schüler)

Hier sollte man als Webmaster oder Texter natürlich wissen, wen man mit seinem Text ansprechen möchte. Entsprechend kann man den Text dann auch gestalten.

Grob gesagt fließen in die Berechnung die Wort- und Satzlänge, die Anzahl der Silben, Passivsätze, Modalverben und sogar die Füllwörter mit ein.

Textanalyse-Tool Screenshot Beispiel

Der Screenshot hier zeigt, wie die Auswertung eines Textes hier von Dirks-Computerecke aussehen würde. Konkret geht es um meinen Text zum Ashampoo UnInstaller 6. Man kann für jeden Text auch noch einen Suchbegriff mit angeben, auf den der Text optimiert sein soll.

Wie man erkennen kann, besitzt der Text einen Lesbarkeitsindex von 46 von 100 und ist somit gut lesbar. Aber natürlich gibt es auch einige Dinge, die man verbessern könnte. Und dabei lässt das Textanalyse-Tool den Schreiber nicht im Regen stehen, sonder gibt rechts neben dem Text hilfreiche Hinweise.

Diese sind in den Farben rot, gelb und grün gekennzeichnet. Rot sind dabei die Dinge, die man unbedingt besser machen sollte, gelbe Hinweise sollte man zukünftig beachten und bei den grünen Punkten hat man schon alles richtig gemacht.

Warum sollte man seinen Text analysieren?

Mit jedem Text den man schreibt möchte man natürlich einen bestimmten Effekt erzielen. In einem Online-Shop beispielsweise geht es darum den Besucher möglichst dazu zu bringen ein Produkt auch zu kaufen. In einer Pressemeldung ist in den meisten Fällen das Ziel Aufmerksamkeit auf ein neues Produkt oder ein Event zu lenken.

Und mit dem passenden Text spricht man eine bestimmte Zielgruppe an. Und auf die sollte der Text auch optimiert werden.

Gerade wenn es um Texte auf Webseiten geht, spielen natürlich auch Google und Co. eine Rolle. Hochwertige Texte werden auch von den Suchmaschinen höher bewertet und mit besseren Rankings belohnt.

Zusammenfassung und Fazit

Ich finde das Textanalyse-Tool sollte man sich in die Favoriten legen, wenn man regelmäßig Texte erstellt. Obwohl sich das Tool noch in der Beta-Phase befindet, funktioniert es schon echt gut. Und man bekommt nützliche Hinweise, um den Text noch zu verbessern. Das Textanalyse-Tool kann natürlich kostenlos genutzt werden.

Zusätzlich werden auf der Webseite noch viele Informationen zum Thema hochwertiger Content zur Verfügung gestellt.

Dieser Text hier hat übrigens einen Lesbarkeitsindex von 64 von 100.

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