Überlebenstipps für Datenbankadministratoren


Datenbankadministratoren kommen oft völlig unverhofft zu ihrem Posten. Der Grund: In vielen Unternehmen wachsen die IT-Abteilungen nicht schnell genug, gleichzeitig werden Daten immer wichtiger. Meist sind es Systemadministratoren, die dann mit der Administration der Datenbanken betraut werden.

Dabei wird die Komplexität der Aufgabe oft unterschätzt. Diese 5 Tipps helfen Dir, Dich in der neuen Aufgabe zurechtzufinden.

1. Halte den Betrieb am Laufen

mehrere Datenbank Server

Oberste Priorität ist, den Mitarbeitern jederzeit Zugriff auf die benötigten Daten zu ermöglichen, um einen ununterbrochenen Geschäftsbetrieb zu gewährleisten. Dazu solltest Du im Schlaf wissen, welche Ausfallzeiten bei welchen Systemen akzeptabel sind – und was unbedingt rund um die Uhr verfügbar sein muss. Dazu gehören die Recovery Point Objectives (RPO) und die Recovery Time Objectives (RTO). Diese einzuhalten ist gewissermaßen schon die halbe Miete (mehr Informationen bietet diese Einführung ins Thema).

2. Verbessere Deine Reaktionszeiten

Wenn der Laden erst mal läuft, gilt es, die Reaktionszeiten stetig zu verbessern. Denn Zeit ist schließlich Geld. Bei umfangreichen Aufgaben und Datenbanken ist es ratsam, sich mit Möglichkeiten zur Automatisierung der Datenbankanalyse auseinanderzusetzen. Mit diversen Softwarelösungen lassen sich Performanceprobleme in Echtzeit erkennen und wesentlich schneller darauf reagieren.

3. Werde zum Sicherheitsprofi

schematische Darstellung Datenbank TabellenIT-Sicherheit hat in vielen Unternehmen heute einen extrem hohen Stellenwert. Wenn es um sensible Firmen- oder Kundedaten geht, gelten oft hohe Sicherheitsanforderungen. Datenbanken müssen also konstant auf Sicherheitsverletzungen überwacht und vor diesen geschützt werden. Als Datenbankadministrator brauchst Du das nötige Know-how, um solche Gefahren zu erkennen und schnellstmöglich auf sie zu reagieren.

4. Sei immer up to date

Datenbankadministratoren müssen vorausschauender handeln, als gemeinhin angenommen wird. Denn über die bloße Verwaltung der Daten hinaus gilt es heute, auf technologische Veränderungen frühzeitig zu reagieren. Du solltest Dich also mit Datenarchitektur und Cloud-Technologien auseinandersetzen und auf Deinem Feld stets auf dem Laufenden sein.

5. Feile an Deinen Soft Skills

Auch in der Welt der Datenbanken kommt es längst nicht mehr nur auf „Hard Skills“ an. Im Gegenteil, Soft Skills sind zur Grundvoraussetzung einer erfolgreichen IT geworden. Deshalb solltest Du Dich mit den grundsätzlichen Unternehmenszielen auseinandersetzen und das „Big Picture“ bei Deiner täglichen Arbeit immer im Hinterkopf behalten. Nicht zuletzt geht es um eine gute Zusammenarbeit mit anderen Teams – nur im stillen Kämmerlein seine Arbeit zu tun ist heute nicht mehr genug, um der Aufgabe des Admins gerecht zu werden.

Datenbankadministrator – ein Job mit guter Perspektive

Daten werden nicht zu Unrecht als „Öl des Informationszeitalters“ bezeichnet. Unternehmen werden immer abhängiger von Daten, in vielen machen sie gar das Kerngeschäft aus oder sind für dieses unerlässlich. Das macht auch die Position des Datenbankadministrators immer wichtiger, wie sich auch auf dem Stellenmarkt beobachten lässt, auf dem sich eine wachsende Vielzahl an Stellenangeboten für Datenbankadministratoren findet.

Oft sind es Systemadministratoren und andere ITler, die in dieses Aufgabenfeld hineinwachsen. Wer sich mit Motivation einarbeitet und den Aufwand nicht scheut, sich stetig weiterzubilden, kann jedoch im Beruf des Datenbankadministrators eine Aufgabe mit exzellenter Zukunftsperspektive finden.


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