VR-Brillen, die Zukunft des Gamings und anderer digitaler Erlebnisse?


Seit geraumer Zeit geistert das Thema des VR-Gaming und den dafür benötigten VR-Brillen durch diverse Online-Magazine. Egal ob HTC-Vive oder die ebenso bekannte Oculus Rift. Viele bekannte YouTuber haben bereits damit experimentiert und die Meisten davon beschäftigen sich intensiv damit, doch was lässt sich genau mit den VR-Brillen alles anstellen? Gibt es Anwendungen abseits des Spielens? Woher kommt der Trend? Ist Virtual Reality lediglich eine Spielerei oder lassen sich dadurch auch alt bekannte Dinge erweitern?

VR-Brillen – Ursprung des Trends

VR-Brillen - Ursprung des Trends

Bereits in den 1980er Jahren fing die Idee der virtuellen Realität an Fuß zu fassen. Damals noch durch diverse Romane und den bekannten Disneyfilm TRON geprägt, wurden die ersten Versuche getätigt, die komplexe Technologie umzusetzen. Dieser Trend fand Mitte der 90er Jahre aber vorerst sein Ende. Aufgrund leistungsschwacher Technik und klobiger notwendiger Hardware, war der Gebrauch von VR eher auf kurze Zeiträume und eher seltene Nutzung beschränkt.

Auch schmerzten oft die Augen aufgrund der grellen Displays und Desorientierung nach der Nutzung waren übliche Probleme. Im Zuge der immer leistungsstärkeren Kleingeräte wie Smartphones, Tablets und Co und ebenfalls bessere Displays, kam die Idee erneut auf. Abgesehen von der Hardware wurde auch die Optik der Umgebung die dargestellt werden kann deutlich verbessert.

Nutzen von VR

Mithilfe von VR können ein und demselben physischen Raum, unzählige verschiedene Oberflächen verpasst werden. Anhand eines Beispiels einer Achterbahnfahrt lässt sich das gut verdeutlichen. Wie anhand dieser Achterbahnfahrt eindrucksvoll gezeigt wird:

Das ablaufende Programm mit den Aliens ist natürlich lediglich ein Beispiel, es könnte genauso gut eine Lorenfahrt durch eine Mine im Stile von Indiana Jones sein, die auf die VR-Brillen übermittelt wird. Derzeit lässt sich dadurch Mithilfe von Handgeräten und eines Sensors eine Bewegung im Raum feststellen. Es ist sogar angedacht, virtuelle Begehungen von beispielsweise Museen zu ermöglichen oder spezielle VR-Filme zu gestalten, bei denen man sich quasi im Geschehen befindet.

Die Bewegung innerhalb des Raumes ist leider durch die physikalische Grenze eingeschränkt und kann derzeit lediglich mit einer zusätzlichen Hardware, einer Art Laufkäfig, überwunden werden. Aber natürlich lässt sich auch auf begrenztem Raum ein VR-Erlebnis schaffen, wie die oben erwähnte Achterbahnfahrt oder diverse Spiele mittlerweile eindrucksvoll unter Beweis stellen und alten typischen Genres neue Einflüsse verpassen oder einem bereits vorhandenen System, wie der Achterbahn, neue Erlebnisse hinzufügen.

VR-Brillen für den Heimgebrauch

Zu Hause lassen sich VR-Brillen derzeit noch im Wesentlichen für diverse speziell dafür ausgelegte Spiele nutzen. Mittlerweile existieren VR-Brillen von verschiedenen Anbietern bereits in in verschiedenen Preissegmenten. Und der Trend dieser VR-Brillen scheint, beispielsweise durch viele YouTuber wie Markiplier, PewDiePie oder JacksepticEye auch mehr an Fahrt aufzunehmen.

Gleichzeitig sind es findige Entwickler die dazu erheblich beitragen, den Nutzen von VR-Brillen deutlich zu erweitern und diese Technik nicht nur für Spiele zu Hause oder in besonderen Umgebungen zu ermöglichen, sondern auch altbekannte Sachen wie die oben erwähnte Achterbahnfahrt mit einer neuen Erfahrung zu erweitern.