Was tun: Viren- und Malware auf der eigenen Website


Es wurde ein Virus entdeckt! Soll die Website trotzdem betreten werden? Was ist nun los? Ein Virus … auf meiner Webseite? Was soll ich jetzt tun? Die Cyberkriminalität hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Eine große Anzahl an Cyberkriminellen verdient durch die Infizierung von Websites mit Viren und Malware viel Geld.

Im Folgenden werden alle Fragen von Betroffenen und Gefährdeten (und das sind alle Webseiten-Besitzer) geklärt:

Was sind eigentlich Viren und Malware?

Es gibt verschiedenste Arten von Viren und Malware. Hier eine Auswahl der am häufigsten vorkommenden:

  • Trojanisches Pferd
  • Spyware
  • Backdoor
  • Ransomware

Schadsoftware auf WebseitenTrojanisches Pferd (Trojaner)

Das Trojanische Pferd wird auch oft als Trojaner bezeichnet. Dieser besteht aus einem eigentlich gutartigen Programm (z.B. ein Addon), hinter dem sich jedoch Spyware oder eine Backdoor verbirgt. Wird die Software oder das Programm installiert, wird auch die Spyware oder die Backdoor installiert.

Spyware

Die Spyware ist ein Virus, der den Computer und den Browserverlauf ausspioniert. Die ermittelten Daten werden entweder weiterverkauft oder zur gezielten Platzierung von Werbung genutzt.

Backdoor

Die Backdoor wird in der Regel durch einen Computervirus, einen Computerwurm oder durch einen Trojaner installiert. Durch die Backdoor verschafft sich ein Dritter unbefugten Zugang zum Computer.

Ransomware

Bei dieser Art von Malware wird der Zugang zu dem Betriebssystem blockiert und alle Dateien auf dem Computer verschlüsselt. Der Benutzer wird aufgefordert, eine Zahlung zu leisten. Erfolgt diese Zahlung, wird die Blockierung aufgehoben.

Wie kann es zur Infektion der Website mit Schadsoftware kommen?

Es gibt diverse Gründe, wie es zur Infektion der Website kommen kann.
Gründe können sein:

  • Infizierter Computer
  • Veralteter Webserver
  • Nicht aktuelles CMS/Shopsystem
  • Unsicheres Passwort

Ist der Computer selbst infiziert, so kann die Infektion leicht auf die Website übergreifen. Wenn der Webserver oder das CMS/Shopsystem nicht auf dem aktuellsten Stand ist, so haben Viren und Malware leichtes Spiel. Denn die Hersteller prüfen ihre eigenen Systeme permanent auf mögliche Sicherheitslücken und entwickelt Gegenmaßnahmen.

Ein Passwort sollte immer mindestens aus zehn Zeichen (Buchstaben und Zahlen) bestehen, aber keinen persönlichen Bezug haben (z.B. Geburtsdatum).

Wie äußert sich eine solche Infektion?

Zum Einen kontrolliert Google diverse Websites auf Malware. Bei Befund wird diese Website von Google blockiert und ein Warnhinweis angebracht. Zum Anderen wird, wenn das Antivirusprogramm auf dem aktuellsten Stand ist, eine Virusmeldung beim Betreten der Website anzeigen.

Wie kann sich ein Webmaster davor schützen?

Der Webmaster kann sich schützen, indem er ein sicheres Passwort benutzt, den Webserver und das CMS/Shopsystem permanent aktualisiert und den eigenen Computer regelmäßig auf Viren überprüft. Ist es jedoch bereits zu spät und die Website infiziert, so können die Betroffenen z.b. auf website-klinik.de kostenlos ihre Website überprüfen und bei Befund auch bereinigen lassen.

Fazit

Viren und Malware sind gefährlich. Mit der richtigen Vorbeugung lassen sich jedoch Infektionen vermeiden bzw. bestehende Infektionen beseitigen.