Website Relaunch mit Plan angehen

Shops müssen sich immer wieder neu erfinden. Zumindest, was den Webauftritt angeht. Der Teufel steckt dort nämlich im Detail, und zwar nicht nur bei der Optik, sondern auch bei den vielen kleinen Dingen im Hintergrund.

Auf allen Ebenen neu erfinden

© Hemera Technologies/AbleStock.com/Thinkstock

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Warum muss eine Website überhaupt relaunched werden? Dafür gibt es mehrere Gründe. Shops, die schon länger existieren, sind oft auf einer technisch veralteten Basis aufgebaut. Die Verknüpfung zu sozialen Netzwerken wird immer wichtiger, das Webdesign wird immer schöner und gleichzeitig schlanker, auch bei den Bezahlsystemen gibt es Fortschritte.

Wenn das alte Gerüst die Neuerungen nicht mehr tragen kann, ist es Zeit für einen Relaunch. Dabei wird die Seite komplett neu aufgesetzt, allerdings ist es ratsam, bestimmte Charakteristika beizubehalten – Stichwort Kundenbindung und Wiedererkennbarkeit.

Wie das Resultat eines solchen Relaunchs aussehen kann, zeigt die Online-Präsenz von Breuninger.

Fotos und Funktionalität Hand in Hand

Zunächst die äußere Erscheinung: Hochglanzfotos dominieren die Startseite, in den anderen Bereichen wird ebenfalls viel Wert auf die Präsentation gelegt. Eine ansprechende Produktpräsentation trägt direkt zu höheren Verweildauern und mehr Umsatz bei.

Speziell in der Modebranche: Aussehen ist dort bekanntlich (fast) alles, die meisten Käufer achten größtenteils auf die Optik, Funktionalität und Eigenschaften sind eher sekundär. Ein Mode-Online-Shop muss diese Philosophie unterstützen.

Doch das alleine reicht nicht aus. Auch die Benutzerfreundlichkeit, Usability genannt, zieht sich durch alle Ebenen einer Website. Dabei gilt: Wenn eine Website gut aussieht, aber kompliziert zu bedienen ist, bleiben die erhofften Umsätze aus. Grund dafür ist das Käuferverhalten.

Im Shopping gibt es viel Konkurrenz, außerdem soll es Spaß machen. Ist eine Seite zu langsam oder zu umständlich strukturiert, bleibt der Spaß aus, und der Kunde wechselt mit wenigen Klicks zur Konkurrenz.

Mobil: so viele Bilder wie nötig, aber so wenig wie möglich

Gerade die Verwendung von Bildern und Fotos stellt Programmierer vor Herausforderungen. Heutige Shops lassen sich auf allen Endgeräten gleich gut abrufen, ohne dass eine spezielle Mobilwebsite benötigt wird. Dank responsive Design passt sich die Seite stets dem Anzeigegerät an, ob Netbook, Notebook, Tablet oder Smartphone, kalibriert sich die Seite ganz von selbst. Bei der Programmierung für Mobilgeräte ist es wichtig, die Bilderflut so stark einzuschränken wie möglich, ohne dass es den Umsatz schwächt.

Ein goldener Mittelweg muss dabei gefunden werden, denn ganz ohne Fotos geht es im Mode-Shopping nicht. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Menge der Bilder, sondern auch deren Umsetzung. Auf gut programmierten Webseiten gibt es viele Bilder in hoher Qualität, gleichzeitig sind die Ladezeiten sehr kurz. Die Umsetzung macht also auch beim Relaunch den Unterschied.

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