Bitcoins – das sollte man über virtuelle Währung wissen


Bitcoins – ein Begriff, der dem einen oder anderen sicherlich schon bekannt vorkommt. Bitcoins sind eine virtuelle Währung, welche es erst seit dem Jahre 2009 gibt. Die Bitcoins wurden in einem Blogbeitrag bereits als „Regionalwährung des Internets“ bezeichnet. Akzeptiert wird diese Währung bereits auf bekannten Webseiten wie zum Beispiel WordPress.com oder auf Mega.co.nz, einem großen Sharehoster.

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Weitere Einsatzgebiete sind eher zwielichtiger Natur: Bezahlung von Online-Striptease, Glücksspiel oder auch der Handel mit illegalen Gütern, wie beispielsweise Waffen und Drogen wird mit Bitcoins betrieben. Ob sich die Bitcoins jemals als komplett anerkannte Währung durchsetzen werden, ist noch offen.

Die Kursentwicklung des Bitcoins

Bitcoins als Internet-WährungBesonders interessant ist auch die immense Wertsteigerung der Coins. War es gegen Ende 2011 noch möglich, einen Bitcoin für einstellige Dollarbeträge zu erwerben, kostete ein Bitcoin Mitte 2012 bereits 10 Dollar, zum Jahresende hin dann 15 Dollar. Anfang 2013 verstärkte sich dieser Aufwärtstrend mehr als deutlich. Im April erreichte der Kurs ein erstes Hoch von 266 US-Dollar, fiel aber nach nur knapp einer Woche schon wieder auf 80 herab.

Bis Oktober schwankte der Kurs stark, zwischen 80 und 200 amerikanischen Dollar. Letztendlich schnellte der Kurs im November 2013 innerhalb nur eines Monats von ca. 200 auf bis über 1200 US-Dollar pro Bitcoin hoch! Die Spekulation mit Bitcoins könnte mit Sicherheit ein lukratives Geschäft sein, allerdings ist dies natürlich auch sehr riskant.

Bitcoins und Sicherheit

Die Fälschung von Bitcoins ist dank angewendeter asymmetrisch kryptographischer Verfahren nahezu ausgeschlossen. Ein großer Aspekt, welcher diese Währung wahrscheinlich mitunter so interessant macht, ist die Anonymität, die der Käufer mit der Währung erhält. Weder IP-, noch Bitcoin-Adressen können einer Person eindeutig zugeordnet werden.

Daher bietet der Bitcoin einen weitaus größeren Schutz der Privatsphäre als etwa eine konventionelle Zahlung via Online-Banking oder ähnliches. Jedoch ist diese Anonymität nicht unbegrenzt und bietet keine komplett sichere Absicherung gegen professionelle Ermittlungsmethoden, wie sie beispielsweise die Polizei anwenden könnte. Bei der Abwicklung eines Geschäfts mit Bitcoins muss für gewöhnlich einer der Geschäftspartner zumindest zum Teil seine Anonymität aufgeben.

Ein Vorteil für Verkäufer ergibt sich außerdem: Zahlungen mit der virtuellen Währung sind irreversibel und können nicht zurück gebucht werden. Wurde eine falsche Überweisung getätigt, kann diese nicht wie im Bankwesen durch eine zentrale Instanz einfach zurückgenommen werden. Schließlich ist innerhalb des Bitcoin-Systems jeder Empfänger anonym, weshalb er auch nicht kontaktiert werden kann.

Erwerb von Bitcoins

Die Bitcoins können entweder käuflich erworben oder erarbeitet werden. Möglichkeiten bieten vor allem Online-Börsen und Wechselstuben. Zwischen Privatpersonen kann natürlich ebenfalls gehandelt werden. Beim Kauf über Online-Anbieter fallen in der Regel Transaktionskosten an.

Die Übertragung dauert in etwa 10 Minuten. Mithilfe von privaten Schlüsseln, welche auf dem eigenen Computer gespeichert werden, kann der Besitz von Bitcoins nachgewiesen werden.

Die Zukunft der Bitcoins

Hier spalten sich die Geister: Extreme Stimmen flüstern sogar, dass Bitcoins eines Tages Schuld an dem Zusammenbruch von Weltwährungen tragen könnten. Doch lassen wir uns überraschen, was die Zukunft mit sich bringt.

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