WLAN-Abdeckung in Deutschland könnte besser werden


Das Internet ist für die meisten Menschen bereits fester Bestandteil des Lebens geworden und das nicht nur innerhalb der eigenen vier Wände. In anderen Ländern, so beispielsweise in Osteuropa, den USA, China, oder auch Frankreich und Großbritannien ist der kostenlose Zugang zum Internet mittels entsprechender WLAN-Hotspots bereits in großen Teilen eine Selbstverständlichkeit. Deutschland hingegen hinkt bislang relativ abgeschlagen hinterher und das obwohl die Bundesregierung schon seit langem die Digitalisierung predigt.

Deutschland als WLAN-Entwicklungsland

WLAN-Abdeckung in Deutschland

Die WLAN-Abdeckung in Deutschland lässt oft zu wünschen übrig. Seit Jahren ist die Bundesrepublik im Gegensatz zu anderen Ländern ein Entwicklungsland, wenn es um die flächendeckende Versorgung mit öffentlichen WLAN-Hotspots geht. Gründe hierfür sind recht unterschiedlich, ein Grund war unter anderem, dass viele potenzielle Anbieter rechtliche Haftungsrisiken befürchten. Mit der Abschaffung der WLAN-Störerhaftung hat sich zumindest in diesem Punkt etwas geändert. Es bleibt abzuwarten, ob sich nun entscheidende Veränderungen einstelle

Störhaftung abgeschafft

Betreiber von WLAN-Hotspots können aufatmen. Die Bundesregierung hat Ende Juni ein lange überfälliges Gesetz verabschiedet, welches die jeweiligen Hotspot-Betreiber für illegale Downloads oder sonstige strafbaren Handlungen, welche durch Nutzer dieses Hotspots getätigt wurden nicht mehr haftbar gemacht werden können. Bislang war genau dieser Aspekt ein Hindernis für viele Betreiber, die in diesen Markt mit einsteigen wollten, zu hoch war ihnen das Risiko. Auch viele Privatpersonen könnten ihre Hotspots nun frei zugänglich machen, da sie keine Abmahnungen mehr befürchten müssen.

Aktuelle Router der meisten Unternehmen bieten die Möglichkeit einen Hotspot unabhängig vom eigenen Heimnetz zur Verfügung zu stellen und somit die flächendeckende Versorgung mit kostenlosem Internet voranzutreiben. Ohne die Beteiligung von Unternehmen wird es jedoch kaum möglich sein, große Teile Deutschlands endlich WLAN-fähig zu machen.

Maßgeschneiderte Lösungen bereits vorhanden

maßgeschneiderte WLAN LösungenSeit einiger Zeit schon bieten bei der Bundesnetzagentur als Telekommunikationsanbieter registrierten Unternehmen wie etwa Hot4Spot maßgeschneiderte WLAN Lösungen für die unterschiedlichsten Zwecke an. Anbieter wie Hot4Spot können für ein rasches Wachstum in Sachen WLAN-Dichte sorgen, wenn sich mehr und mehr Unternehmen für entsprechende Lösungen entscheiden. Der Anbieter garantiert Datensicherheit und eine kalkulierbare und individuelle Konfiguration des Hotspots. Zudem lassen sich entsprechende Hotspots an beinahe jedem Ort installieren.

Sowohl für Gewerbetreibende in Cafés, Bars, Vereinen oder Empfangshallen als auch für Großveranstaltungen wie Messen und Events lassen sich passende, jeweils auf die jeweilige Infrastruktur zugeschnittene Hotspots installieren – hier mehr zum Anbieter. Man kann davon ausgehen, dass aufgrund der geklärten Gesetzeslage nun mehr Unternehmen in diesen Bereich einsteigen werden.

Vielversprechende Bedingungen für baldige Verbesserung

Neben privaten Betreibern von WLAN-Hotspots und spezialisierten Unternehmen haben auch Kommunen und Städte in den Ausbau von kostenlosem Internet investiert. Die Europäische Union hat sich zudem für die Finanzierung öffentlicher, kostenloser WLAN-Hotspots ausgesprochen und will entsprechende Maßnahmen in bis zu 8000 Kommunen mit einer Summe von 120 Millionen Euro fördern. Bis Ende 2017 sollen letzte Detailfragen geklärt werden, Deutschland wird mit Sicherheit von der Entscheidung profitieren.

Man kann davon ausgehen, dass durch die nun entfallene Störhaftung von Hotspot Betreibern mehr Investoren in diesen Zweig investieren werden. Auf lange Sicht ist ein flächendeckender Ausbau von kostenlosen WLAN Hotspots alternativlos und das nicht nur aufgrund von Prestigegründen. Der Zugang zum Internet ist eine wichtige Grundvoraussetzung, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.


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