WordPress – Für wen sich das CMS lohnt

Heutzutage führen fast alle Unternehmen und auch zahlreiche Privatpersonen eine Website. Laut dem Statistischen Bundesamt besitzen 96 Prozent der Großunternehmen und 64 Prozent aller Kleinstunternehmens eine eigene Homepage, um online voll präsent zu sein. Aber auch immer mehr Privatpersonen entscheiden sich für eine eigene Website, oftmals, um einen Blog zu betreiben.

Dank diverser Content-Management-Systeme (CMS), zum Beispiel die kostenlosen Varianten von Joomla!, Drupal, Typo3, Blogger und WordPress, muss man mittlerweile keine HTML- oder CSS-Kenntnisse besitzen, um eine Homepage zu erstellen und mit Inhalten zu füllen.

Laut einer Umfrage von Web Technology Surveys nutzen rund 27 Prozent aller Websitebetreiber WordPress. Damit hebt sich das CMS deutlich von Joomla! (mit 3,3 Prozent), Drupal (2,2 Prozent) und Magento (1,3 Prozent) ab, ist klarer Favorit bei den Nutzern. Strato, der bekannte Webspace-Anbieter zeigt hier ganz schön die Vor- und Nachteile von WordPress auf. Somit könnt ihr herausfinden, ob das beliebte CMS für eure persönlichen Projekte ebenfalls geeignet ist oder nicht.

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Die WordPress-Vorteile

Wie bereits erwähnt, müssen Websitebetreiber, die sich für ein CMS entscheiden, sich nicht mit einem komplizierten Quellcode auseinandersetzen. Das ist nicht nur angenehm einfach, sondern auch deutlich zeitsparender. Denn bei WordPress werden Inhalte wie Bilder, Texte und andere Medien wie in einem Textverarbeitungsprogramm erstellt.

Auch die intuitive Bedienung der Anwendung stellt einen großen Vorteil dar. Letztendlich sind nur ein wenig technisches Grundverständnis und der Wille, sich mit dem Programm zu beschäftigen, nötig, um sich ohne Probleme in das System einzuarbeiten. Weiterhin sind bei einem CMS Layout und Inhalt voneinander getrennt, sodass man das Layout jederzeit nach Bedarf verändern kann, ohne dass der Inhalt davon betroffen wäre.

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Top-Eigenschaften von WordPress

Mit nur wenigen Klicks kann man das Theme verändern und alle Inhalte befinden sich weiterhin an den richtigen Positionen. Zusätzliche Änderungen muss der Betreiber der Homepage nicht vornehmen.

Nachteile von WordPress

Zwar hat sich WordPress seit dem Beginn als recht einfache Blog-Software stets weiterentwickelt, sodass das Programm mittlerweile die Erstellung zahlreicher Website-Arten unterstützt; zudem ermöglichen verschiedene Erweiterungen und Plug-Ins die Anpassung der damit erstellten Website an die eigenen Anforderungen. Trotzdem gibt es weiterhin komplexe Projekte, für die WordPress nicht geeignet ist.

Möglichkeiten mit WordPress

Solche komplexen Websites benötigen bei der Verarbeitung verschiedener Daten eine sehr hohe Rechenleistung, für die WordPress nicht mehr infrage kommt. Hier ist es empfehlenswert, ein anderes CMS zu verwenden. Die Popularität von WordPress unter Homepage-Betreibern bringt auch den Nachteil mit sich, dass die Software für Hackerangriffe ein beliebteres Ziel darstellt als vergleichsweise unpopuläre Content-Management-Systeme.

Dennoch gilt: Solltet ihr WordPress lediglich für eine ganz private Website nutzen wollen, reicht es aus, ein Sicherheits-Plug-In zu installieren. Ausschließlich kommerzielle Homepages in Branchen mit sehr hohen Sicherheitsanforderungen (z. B. im Bereich Finanzen) sollten sich für ein anderes CMS entscheiden.

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Kurzes Fazit zu WordPress

Letztendlich könnt ihr mit WordPress nichts falsch machen, falls ihr eine private Website betreibt. Nur besonders komplexe Projekte und Unternehmen, die mit ihren Websites oder Onlineshops einem erhöhten Sicherheitsrisiko ausgesetzt sind, kommen um eine professionelle, kostenpflichtige Lösung nicht herum.

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