Zum Stand der Dinge: Glasfasertechnik für Deutschland?!


In Deutschland werden immer mehr Daten über das Internet übertragen. Grafiken, Musik und Videos bringen große Datenmengen mit sich. Es ist also nicht verwunderlich, dass viele Nutzer Flatrate-Tarifen den Vorzug geben.

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Wie funktioniert aber die Übertragung der Datenvolumina am geschicktesten? Welche Technik stellt den aktuellen Stand dar?

Glasfasertechnik – Die gegenwärtige Situation

Glasfasernetz in Deutschland

Am weitesten ist in Deutschland das Kupfer-Telefonkabel verbreitet. Dieses hat sich bis dato bewährt – solange Verbraucher nur telefonieren wollen. Wer aber mehr will – wie etwa im Internet surfen – stößt schnell an seine Grenzen. Denn die Reichweite ist beschränkt, die Datenübertragung ist begrenzt und für hohe Geschwindigkeiten müssen alle hundert Meter VDSL-DSLAMs installiert werden.

Gerade letztes ist aufwendig und teuer. Als Alternative hat sich daher die Glasfasertechnik etabliert. Auch große Datenvolumina lassen sich übertragen und der Typus Glasfaser ist im Vergleich zur Kupfer-Leitung dünner und günstiger. Downloads bis zu 200 Mbit/s und Uploads bis zu 100 Mbit/s sind möglich.

Gegenwärtig verfügen nach dem Hamburger Statistik Portal Statista lediglich 1,1 Prozent aller stationären Breitbandanschlüsse in Deutschland über die moderne Technik. Beim Spitzenreiter Japan sind es 71,5 %.

Glasfaser für ganz Deutschland?

Glasfasertechnologie

Gegenwärtig verhindert das vorhandene Netz den weiteren Ausbau. Denn dieses funktioniert und Anbieter haben viel Geld in den Ausbau investiert. Mit Downloadgeschwindigkeiten von 16 Mbit/s (DSL) und 50 Mbit/s (VDSL) reicht die Geschwindigkeit aber keineswegs an die Glasfaserleitungen heran.

Nach Ansicht von Experten müssen sich daher Verbraucher und Firmen über den Wert eines Ausbaus klar werden. Nach Berechnungen des Spiegels würde ein flächendeckender Ausbau mehrere Milliarden Euro kosten.

Eine Abwägung zwischen Zukunftsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit ist durchzuführen.

Diese Abkürzungen sind wichtig

Für die Art der Verlegung der Glasfaserkabel existieren verschiedene Abkürzungen. Diese lauten FTTH, FTTB und FTTC. Hinter den Buchstabenkombination versteckt sich die Weite des Anschlusses.

  • FTTH bedeutet Fiber To The Home. Dadurch wird die Leitung bis zur Wohnung verlegt. Internet in höchster Geschwindigkeit wird möglich.
  • FTTB (Fiber To The Building) sieht vorwiegend eine Verlegung bis zum Gebäude vor. Gerade bei Mehrfamilienhäusern in Großstädten besitzt dieses Verfahren Relevanz.
  • FTTC steht für Fiber To The Curb. Dadurch reicht das eigentliche superschnelle Glasfaserkabel nur bis an den Bordstein. Für das letzte Stück bis zur Wohnung wird Kupferdraht verwendet.

Verbraucher sollten diese Kürzel bei der Inanspruchnahme der Glasfasertechnik im Blick behalten. Denn darüber lassen sich Aussagen über die Geschwindigkeit ableiten.

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