Digitalisierung in Unternehmen – Wie SAP und Co. die Prozesse in Unternehmen verändern

Der Austausch von Daten geht heutzutage in Sekundenschnelle, mobile Apps ziehen immer mehr in unseren Alltag ein und digitale Bücher in Form von eBooks verändern unser Lese- und Kaufverhalten. Der digitale Wandel ist in vollem Gange und Unternehmen müssen immer mehr Umdenken und sich sowohl mit digitalisierten Produkten als auch Geschäftsmodellen auseinandersetzen.

Zu den wichtigsten Bestandteilen bei der Einführung neuer Software und neuen Tools gehört das Change Management – denn nur wenn die Implementierung professionell begleitet wird, kann innovative Software wie SAP und Co. auch erfolgreich im Unternehmen eingesetzt werden.

Der erste Prozess im digitalen Wandel ist Umdenken

Umdenken Digitalisierung
Kein Unternehmen kann sich der Digitalisierung entziehen, denn sie ist längst mehr als nur ein Trend unserer Zeit. Für Unternehmen bedeutet das allerdings, dass sie nicht einfach blind auf den Zug aufspringen, sondern ihre Unternehmenskultur mit der Digitalisierung verankern müssen. Die bloße Einführung eines neuen Tools und einer neuen Software reichen noch nicht aus, wenn die Unternehmensstrategie nicht mit der Digitalisierung verbunden wird.

Das bedeutet, dass zunächst die Prozesse im Unternehmen optimiert und die Bedürfnisse im Unternehmen ermittelt werden müssen, damit neue Tools erfolgreich integriert werden können. Dieser Prozess findet nicht von heute auf morgen statt, sondern erfolgt während einer Umdenkphase des Unternehmens, in der die Mitarbeiter des Unternehmens mit einbezogen werden – denn nur so können auch die Mitarbeiter auf den digitalen Wandel im Unternehmen optimal vorbereitet und den Anforderungen gerecht werden.

Beispiel SAP: Pioneer der Digitalisierung in Unternehmen

Wenn man nach typischen Beispielen für Digitalisierung in Unternehmen fragt, fällt vielen bestimmt SAP ein. Als größter europäischer Softwarehersteller entwickelte SAP eine Software, die alle möglichen Unternehmensprozesse abdeckt. Dazu gehören unter anderem Buchhaltung, Controlling, Lagerhaltung und Einkauf. Ende 2016 wurde SAP vom Manager Magazin und Bain & Company mit dem „Game Cahanger Award 2016“ ausgezeichnet – eine Auszeichnung, die vor allem dem disruptiven Wandel von SAP als klassisches Softwareunternehmen mit SAP HANA zum Anbieter für Cloudlösungen gilt.

Der digitale Wandel und die Umstellung auf SAP-Technologien erfordert von Unternehmen nicht nur ein Umdenken, sondern auch neue Anforderungen im Qualitätsmanagement. Besonders wichtig ist es dabei, dass die Mitarbeiter und Verantwortlichen des Unternehmens entsprechend geschult und in die Transformation einbezogen werden, damit der volle Funktionsumfang vollständig ausgenutzt und die Geschäftsprozesse optimiert werden können. So bietet SAP QM als Teilmodul von SAP ERP umfassende Lösungen, die alle Qualtätsmanagementprozesse unterstützen.

„SAP QM umfasst Funktionen zur Unterstützung der Qualitätsplanung, der Qualitätsprüfung sowie der Qualitätslenkung. Die Funktionen des Qualitätsmanagements sind vollständig in das SAP ERP-System integriert. SAP QM bietet somit wesentlich mehr als herkömmliche, isolierte und computergestützte Qualitätssicherungssysteme oder Laborinformations- und Managementsysteme (LIMS).“

Quelle: www.dhc-gmbh.com

Der Einsatz neuer Tools erfordert Change Management

SAP hat sich als Vorreiter der Digitalisierung bereits in vielen Unternehmen etabliert, dennoch ist eine ständige Weiterentwicklung und Weiterbildung der Mitarbeiter unumgänglich. Das gilt vor allem auch für die Implementierung neuer Tools in Unternehmen. Die Einführung einer neuen Software sollte immer mit einem starken Projektmanagement begleitet werden, das sich mit den Unternehmensstrukturen auskennt.

Dabei sollte die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern aufrechterhalten und der Bedarf analysiert werden. Eine Software zum Beispiel zum kollaborativen Arbeiten einzuführen ist zwar grundsätzlich ein guter Gedanke im Rahmen der Digitalisierung – wenn die Mitarbeiter dieses Tool allerdings nicht nutzen, wurde der Zweck verfehlt.

Gründe dafür können zum Beispiel zu wenig Wissen und Schulungen der Mitarbeiter zu der neuen Software sein. Denn Unwissen bringt Unsicherheit hervor und bevor ein Mitarbeiter mit dem neuen Tool nicht zurechtkommt, nutzt er es vielleicht lieber gar nicht erst. Aus diesem Grund sollten solche Prozesse immer von erfahrenen Projekt Managern im Rahmen des Change Management begleitet werden, die die Mitarbeiter für die bevorstehenden Veränderungen schulen und sensibilisieren. Dieser Prozess ist ein notwendiger Schritt für die erfolgreiche Digitalisierung in Unternehmen und den damit verbundenen Anforderungen.

Fazit

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Digitale Lösungen in Form von innovativer Software liegen zwar im Trend, jedoch lassen sie sich nicht immer einfach so in jedes Unternehmen implementieren. Für die erfolgreiche Einführung einer neuen und umfassenden Software, die die Unternehmenskultur nachhaltig verändern wird, bedarf es eines professionellen Change Managements, das die einzelnen Prozesse Schritt für Schritt begleitet und die Schnittstelle zwischen den Bedürfnissen der Mitarbeiter und den Anforderungen des Unternehmens darstellt.

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