Multilingualität bei deutschen IT Profis

In der heutigen Zeit, in welcher die Globalisierung fast abgeschlossen ist und ein kulturelles beziehungsweise mehrsprachiges Zusammenleben Standard ist, bekommen Fremdsprachen eine hohe Bedeutung. Wer heutzutage ohne Sprachbarriere auskommen will, muss mindestens zwei, besser sogar noch insgesamt drei Sprachen beherrschen. Neben der eigenen Muttersprache, darf auf Englisch-Kenntnisse auf keinen Fall verzichtet werden.

Englisch ist übrigens mit 1,5 Millionen Sprechern die weit verbreitetste Sprache der Welt. Kein Wunder, warum diese also auch so wichtig für die Arbeit von IT Profis ist, denn die Arbeiten können theoretisch dank Vernetzung auf der ganzen Welt stattfinden. Zusammengefasst bedeutet dies, Fremdsprachen sind mehr als nur hilfreich für einen IT Profi.

Tätig im EDV Bereich ohne Englisch Kenntnisse?

Quelle: https://unsplash.com/
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Mittlerweile haben sich zwar die Quellen, aus denen Wissen und Informationen rund um die Informatik entnommen werden können stark vergrößert, allerdings sind diese noch lange nicht so groß wie das englischsprachige Lager. Mit den nötigen Englischkenntnissen, kommt man selbst eindeutig schneller ans Ziel. Um Programm oder Webseiten programmieren, oder die Konsole schnell bedienen zu können, sind ebenfalls Englischkenntnisse von Vorteil.

Dies ist darauf zurück zu führen, dass alle Befehle und Funktionen im Quellcode in Englisch gehalten sind. Natürlich besteht die Möglichkeit Variablen oder Parameter auch in deutscher Sprache einzugeben. Zwei verschiedene Sprachen tragen im Quellcode selbst aber sicherlich nicht zu einer klareren Gestaltung der Code-Schnipsel selbst bei.

Sind einmal weitere Recherchen im Internet oder in der Fachliteratur vonnöten, sind diese meist ebenfalls in Englisch gehalten, oder nur sehr spartanisch übersetzt. Zusammenfassend läuft es also darauf hinaus, dass man seine Arbeit als IT Profi auch nur einsprachig bewältigen kann, der einfachere Weg aber garantiert durch die Fremdsprache Englisch gefunden wird. Durch die Verwendung von Fachjargon, sollte das Erlernen zudem noch einfacher fallen, da die meisten Wörter aus dem englischen abgeleitet werden.

Erweitertes Arbeitsspektrum

Zwar vergrößert sich der Arbeitsmarkt, in welchem Profis für IT und EDV gesucht werden ständig, dennoch ist es nicht einfach Kunden zu akquirieren. Wurden früher noch Leute eingestellt welche einfach nur Ahnung von Computertechnik haben mussten, werden heutzutage auch spezifische Fachkompetenzen erwartet. Werden alle fachlichen Kompetenzen erfüllt, sollte eine Sprachbarriere auf keinen Fall für eine träge Projektabwicklung oder sogar für ein Scheitern der Kommunikation verantwortlich sein.

Da eine Vernetzung weltweit über das Internet stattfindet, können Kunden im eigenen, aber auch in fremden Ländern betreut werden. Hierfür ist mindestens eine Kommunikation in Englisch erforderlich. Wer mit einer Betreuung in der Sprache des Kunden punkten kann, der bekommt ziemlich sicher auch den Auftrag.

Da fast alle Inovation betreffend des Computers oder auch des Internet ursprünglich aus den USA, um genau zu sein dem berühmten Silicon Valley stammt, sollte klar sein, dass diese in Englisch umgesetzt wurden. Wohl oder übel läuft es darauf hinaus, dass auf die englische Sprache nicht wirklich verzichtet werden kann.

Wer eine richtig steile Karriere einschlagen will, der sollte sich an ein Unternehmen binden, welches enorm viel in die Forschung investiert. Das optimalste Ziel wäre also hier das südkoreanische Unternehmen Samsung, welches pro Jahr knapp 13 Milliarden US-Dollar in neue Technologien investiert. Hier muss aber nicht unbedingt die koreanische Sprache beherrscht werden, denn die Europa-Zentrale befindet sich in Deutschland. Schaden wird eine dritte Fremdsprache auf jeden Fall kaum.

Zugang zum ausländischen Arbeitsmarkt

Quelle: https://preply.com/de/
Quelle: https://preply.com/de/

Wer wirklich als IT Profi gezählt wird, der möchte natürlich mit seinem Können auch genug Geld verdienen um davon gut Leben zu können. Besonders lukrativ sind hier dann auch Jobs im Ausland. Der lukrativste Arbeitsmarkt für IT Jobs befindet sich übrigens in Australien und Neuseeland, aber auch im asiatischen und amerikanischen Raum. Um bei den Vorstellungsgesprächen dann auch wirklich punkten zu können, sollte der eigene Curriculum Vitae neben fachlicher Kompetenz mindestens mit drei verschiedenen Sprachen punkten.

Deutsch als Muttersprache und Englisch als weitere Fremdsprache sind ein Muss. Die dritte Fremdsprache richtet sich im besten Fall je nach geplantem Auslandsziel. Neben normalen Sprachkurse, kann eine Sprache auch ganz einfach über ein Online-Portal oder auch über einen Online-Lehrer, wie zum Beispiel bei Preply, gelernt werden.

Der Auslands Urlaub muss natürlich nicht unbedingt von langer Dauer sein. Ein bis zwei Jahre sind hier meist schon ausreichend, um im heimischen Arbeitsmarkt besser Fuß fassen zu können. Im Ausland bekommt ein IT Profi erst mit, wie viele verschiedene Strukturen und unterschiedliche Lösungsansätze existieren.

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