Werbeartikel, Social Media und mehr

Als Mitarbeiter, als Start-Up Gründer und als Kunden: Generation Z ist inzwischen in der Altersgruppe angekommen, die die Märkte mit am stärksten beeinflusst. Für Unternehmer bedeutet dies, dass sie sich diese junge Generation einmal näher anschauen sollten. Das gilt vor allem deshalb, da die Generation Z dafür bekannt ist, sich mit langfristigen Bindungen schwer zu tun. Und das gilt eben nicht nur für Beziehungen, sondern auch für geschäftliche Bindungen.

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Wer also eine loyale Kundenbeziehung zu einer Zielgruppe innerhalb der Generation Z aufbauen möchte, sollte die charakteristischen Merkmale der Z’ler kennen. Wer sein Produkt verkaufen will, muss seine Kunden kennen – dies sind keine Neuigkeiten.

Die Diversität, manchmal sogar Paradoxität der Generation Z macht dies allerdings nicht einfacher. Denn ob Umweltbewusstsein und das damit einhergehende Verantwortungsgefühl oder Bindungsschwierigkeiten und der Drang nach Individualität und Freiheit: Im Marketing gilt es, ALL diese Aspekte (und mehr) zu berücksichtigen.

Wie Sie die Generation Z mit einem Werbegeschenk oder der richtigen Strategie langfristig für sich gewinnen können und worauf Sie bei dem Werbeartikel und Ihrer Marketingstrategie besonders achten sollten, das verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Aber schauen wir uns die Generation Z erst einmal ganz in Ruhe an.

Werbeartikel oder TV-Spot? Die Generationen im Marketing

Werbeartikel oder TV-Spot? Die Generationen im Marketing
Bildquelle: Indigoextra Ltd.

Als Generation Z werden die Menschen bezeichnet, die zwischen 1996 und 2010 geboren wurden. Sie bilden eine Generation, die auf die Baby-Boomer (Geburtsjahr zwischen 1946 und 1964), die Generation X (1965 – 1979/80) und die Generation Y (1981 und 1994/6, auch Millennials genannt) folgte. Nach Generation Z folgte bisher nur Generation Alpha (oder Generation A), wessen Angehörige seit 2012 das Licht der Welt erblickten und noch einige Jahre tun werden.

Um diese Einteilung in Generationen zu verstehen, sollte man sich zunächst klarmachen, dass es hierbei um eine Einteilung nach Geburtsjahr geht – nicht nach Alter. Denn eine Einteilung nach Alter ist nur eine Momentaufnahme, während eine Einteilung nach Geburtsjahr dauerhafter Natur ist. Menschen werden schließlich Jahr für Jahr älter. Das Geburtsjahr bleibt dabei jedoch gleich.

Wenn Sie also bei dem Begriff “Millennials” eben an 18–22-jährige Studenten gedacht haben, dann sind Sie weit entfernt. Die ältesten Millennials haben inzwischen die 40 erreicht. Im Marketing macht die Aufteilung von Generationen vor allem deshalb Sinn, weil die Mitglieder einer Generation zwar mit den Jahren immer älter werden und somit für andere Marketingstrategien offen sind, sich aber einige Merkmale, die die jeweilige Generation besonders geprägt haben unverändert bleiben.

Das heißt dass Personen der Baby-Boomers – egal wie alt sie heute sind oder vor 10 Jahren waren – anders aufgewachsen sind, als z.B. die Millennials. Sie haben die Digitalisierung erst im Erwachsenenalter kennengelernt und verbinden daher andere Emotionen mit ihr. 

Generation Z – wer sind die “Jungen” (und wie erreichen wir sie?)

Auch die Generation Z hat ihre ganz eigenen Merkmale. Diese zu kennen kann im Marketing und insbesondere in der Zielgruppenansprache genutzt werden. Eine Generation springt zum Beispiel auf Werbegeschenke an, wie Sie sie hier finden.

Eine andere Gruppe bevorzugt vielleicht Plakate, wieder eine andere TV-Spots – weil sie mit eben diesen Medien aufgewachsen sind und diese sich deshalb vertraut und positiv anfühlen. Schauen wir einmal genau auf Generation Z und wofür sich diese Generation begeistert.

Generation Z – wer sind die “Jungen” (und wie erreichen wir sie?)
Bildquelle: Indigoextra Ltd.

Als digital Natives aufgewachsen

Die Generation Z wird auch als Digital Natives bezeichnet, da sie die erste Generation ist, die keine analoge Welt ohne Smartphones mehr kennt. Die junge Generation ist nämlich inmitten von Digitalisierung, technischen Gadgets wie der Apple Watch, Alexa und Siri und Co. aufgewachsen. Dies ist für sie keine Entwicklung sondern der IST-Zustand.

Vor ihnen gab es die Generation Y, die Millennials, die in ihrer Jungend zwar ebenfalls schon E-Mails und Handys hatten – hier gab es jedoch auch noch eine Kindheit mit Kassettenrecorder und lange nicht jeder hatte einen internetfähigen PC zu Hause. In der Generation Z ist dies anders.

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Kaum ein in Deutschland lebender Mensch der Generation Z ist gänzlich ohne Internet aufgewachsen. Dies liegt schon alleine daran, dass das Internet heute fester Bestandteil vieler Schulen ist. Wer also das Vertrauen der Generation Z erlangen möchte, sollte bei Werbemaßnahmen, Werbeartikeln und Co. auf Technik setzen.

Kleine praktische Gadgets und ein großes digitales Verständnis, sowie online Angebote zeigen Ihrer Zielgruppe, dass Ihr Unternehmen es wert ist, von der Generation Z unterstützt zu werden.

Umweltbewusstsein und achtsames Leben

Greta macht es vor und Generation Z folgt. Die “Jungen” sind umweltbewusst und z.T. sogar richtig wütend auf die “Älteren”. Denn was frühere Generationen liegen gelassen haben, ist nun das Erbe der Generation Z. Klimawandel und Ressourcenknappheit werden heute in der Schule gelehrt und sind daher ein fester Bestandteil des alltäglichen Lebens und Denkens der Generation Z.

Im Trend liegen außerdem: Yoga, Veganismus und ein achtsamer, umweltbewusster und verantwortungsbewusster Lebensstil. Außerdem legt die junge Generation den Fokus immer mehr auf Anti-Rassismus, Anti-Diskriminierung, Gender Themen und Mental Health.

Es scheint fast so, als hätte es sich Generation Z zur Aufgabe gemacht, die Fehler aller älteren Generationen auszubügeln und all das anzusprechen, was lange unter den Teppich gekehrt wurde.

Wenn Sie also Werbegeschenke oder Marketingaktionen planen, behalten Sie im Hinterkopf, dass diese einen ökologisch vertretbaren Fußabdruck haben und politisch korrekt sind. 

Die Welt von Social Media: Der Wunsch nach Freiheit – und die Angst sich festzulegen

Generation Z hat eine Vielfalt an Möglichkeiten. Digitale Gadgets und das unbegrenzte Wissen, welches durch die Digitalisierung allen zugänglich ist haben dazu geführt, dass nichts unmöglich scheint. Generation Z will daher hoch hinaus. Festlegen fällt hierbei schwer, da dieses unzählige andere Möglichkeiten ausschließen würde.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass Generation Z mit Social Media groß geworden ist und groß wird. Was für andere Generationen das Teenie-Idol auf einer Bühne war ist heute der Influencer im eigenen Handy. Oder sogar die eigenen Klassenkameraden. Allerdings perfekt ausgeleuchtet und ohne die Abgrenzung, die ein Sänger oder Movie-Star hatte.

Social Media vermittelt schnell das Gefühl von Alltagsleben. Doch der Schein trügt. Hinter den Kulissen sind auch diese Menschen nur Menschen. Was jedoch sichtbar ist, ist perfekt. Für Generation Z sind diese Idole erstrebenswert. Alles muss perfekt aussehen, der Job muss perfekt sein, die Beziehung ebenfalls. Geltungsdrang, Individualität und Freiheitsbestreben werden groß geschrieben.

Um die Generation also wirklich langfristig erreichen zu können, müssen Sie diese Bestreben im Hinterkopf behalten. Lange Verträge und Kleingedrucktes? Keine Chance. Locken Sie lieber mit monatlich kündbaren Optionen und einem weltoffenen Lifestyle.

Jede Generation besteht aus Individuen

Natürlich beinhaltet die Zielgruppenansprache immer mehr Aspekte, als nur den der Generation der Zielgruppe. Schließlich variieren die Menschen auch innerhalb einer Generation. Außerdem werden sie älter und gehen durch verschiedene Lebensphasen.

Mit den oben genannten Merkmalen haben Sie jedoch einen guten Start und wissen nun, was Generation Z im Wesen prägt und wie Sie dieses Wissen nutzen können, um eine langfristige und loyale Bindung zu Ihrem Generation Z Kundenstamm aufzubauen.

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