Festplatte kaputt – Sind die Daten weg?


Bei einem handelsüblichen Computer kann einiges kaputt gehen, doch eine Komponente bildet für die meisten Nutzer wahrscheinlich das größte Horrorszenario – die Festplatte. Auf der Festplatte, auch Hard Disk Drive genannt, werden sämtliche Daten des Computers gespeichert und setzt man die Computer-Komponente rein hypothetisch mit dem Gedächtnis des Menschen gleich, so kann man sich vorstellen, welche Konsequenzen ein Defekt einer Festplatte haben kann.

Viele Megabytes an Daten, Stunden an Arbeit, Dokumente, Familienfotos und Videos, einfach alles kann durch einen einfachen technischen Fehler verloren gehen.

Diese BIOS-Pieptöne für andere beliebte Fehler:

BIOS-Typ

 

Piepton

 

Fehler

 

AMI 1x dauerhaft Netzteil fehlerhaft
AMI 1x lang, 1x kurz Mainboard fehlerhaft
AMI 1x lang, 2x kurz Keine Grafikkarte oder fehlerhaft
AMI 1x kurz Speicher Refresh Logik auf dem Mainboard ist defekt
AMI 5x kurz Prozessor defekt oder fehlerhaft

Die Festplatte ist kaputt und nun?

Leseköpfe der Festplatte

Nach dem alltäglichen Boot-Vorgang oder schlicht mitten beim Arbeiten mit dem Computer taucht eine plötzliche Fehlermeldung oder ein Bluescreen auf und nach einer kurzen Schrecksekunde macht sich ein Gefühl der Hilflosigkeit breit – die Festplatte ist kaputt. Doch sind die Daten nun tatsächlich verloren?

Generell handelt es sich bei Festplatten um sehr robuste Hardware, die heutzutage nicht so schnell den Geist aufgibt. Ohne äußere Einflüsse wie ein heftiger Stoß oder ein unbedachtes Magnetfeld gibt das Gedächtnis eines jedes Computers nur selten den Geist auf. Ob nun durch äußere Einflüsse oder einen Systemfehler – die Daten sind nicht zwangsläufig verloren.

Der IT Dienstleister aus Hamburg Sentinel-IT rät, die Daten auf Festplatten zu rekonstruieren und zu sichern. Die Hoffnung sollte man daher nicht so schnell verlieren. Dank hoch-spezialisierter Software- und Hardwarelösungen können zumindest die wichtigsten Daten gerettet werden.

Bei einem Defekt muss man immer mit einem Datenverlust rechnen, doch selbst die böse Erkenntnis einer kaputten Festplatte kann am Ende glimpflich ausgehen.

Festplatten-Defekt vorbeugen mit externer Sicherung

Festplatte extern

Um einen konkreten Festplatten-Defekt vorzubeugen, sollte man am besten direkt nach dem Kauf eines neuen Computers die richtigen Vorsichtsmaßnahmen treffen. Das bekannte Betriebssystem Windows und auch andere Betriebssysteme bieten mittlerweile die Möglichkeit, auf einer externen Festplatte eine vollständige Datensicherung zu machen.

Grundsätzlich kann man sich dieses Feature mit so ziemlich jeder externen Festplatte zunutze machen. Viele Nutzer weichen heutzutage auf Cloud-Speicher aus.

Nachdem die Festplatte über den USB-Anschluss (im besten Fall USB 3.0) an den Computer angeschlossen wurde, findet man in der Regel im Fenster „Automatische Wiedergabe“ einen Menüpunkt zur Erstellung einer Datensicherung. Einmal erstellt, ist es das nächste Mal ganz einfach, die Sicherung regelmäßig auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen.

Lediglich die seit der letzten Datensicherung neu hinzugekommenen oder geänderten Dateien werden auf die Festplatte überspielt. Sollte die erste Datensicherung entsprechend viel Zeit in Anspruch nehmen, kann in der Folge mit einer erheblichen Steigerung der Geschwindigkeit gerechnet werden.


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