Tipps zur Computerpflege: So bleibt die Festplatte fit


Computer werden immer leistungsfähiger und kompakter, übernehmen immer mehr ursprünglich artfremde Aufgaben und erleichtern uns somit den Alltag auf recht entspannte Art und Weise. Zusätzlich profitieren wir uns gesunkenen Materialpreisen und damit niedrigeren Endverbraucherpreisen, was zu dem Umstand führt, dass insbesondere Laptops und derlei schon nach zwei bis drei Jahren wie selbstverständlich ersetzt werden.

Der Vorteil, der früher von einem hochwertigen Computer ausging, verpufft in dem Sinne, da die Kosten ja aufgrund der immer kürzeren Nutzungsphasen hoch gehalten werden. Wir geben Ihnen hier einige Tipps, wie Sie Ihren Computer auf Vordermann halten.

Die Defragmentierung der Festplatte

Festplatte defragmentieren

Gerade jene Nutzer, die täglich über Stunden mit ihrem Computer arbeiten, bemerken eine niedrigere Geschwindigkeit beziehungsweise Reaktionszeit bei Benutzeranwendungen häufig auf Anhieb. Der Grund liegt darin, dass von Mal zu Mal mehr Kapazität benötigt wird, um Dateien oder Programme zu laden und wieder zu speichern.

Man spricht von einer Fragmentierung der Festplatte, was auf Deutsch soviel bedeutet wie, dass zusammenhängende Bestandteile nicht mehr gleichmäßig abgelegt wurden, sondern nur noch in Bruchstücken oder eben Fragmenten vorhanden sind. Daraus resultiert folglich ein längerer Suchprozess und somit die höhere Reaktionszeit die man als Nutzer spürt.

Mithilfe der Defragmentierung erreicht man, dass dieses nun sichtbare Puzzle wieder zusammengefügt wird, was in schnelleren Reaktionszeiten sichtbar wird. Dazu wählt man das gewünschte Laufwerk aus und klickt auf „Überprüfen“. Nun wird die Festplatte anhand hersteller-spezifischer Vorgaben hin überprüft und getestet, ob eine Defragmentierung Sinn ergibt.

Eine regelmäßigen Defragmentierung ist durchaus sinnvoll, man sollte es aber nicht übertreiben. Wenn man einmal monatlich den Zustand überprüft reicht das durchaus aus. Gerade wenn man die Defragmentierung lange nicht durchgeführt hat, sollte man etwas mehr Zeit einplanen, da durchaus einige Stunden dafür benötigt werden können.

Neben der windows-internen Defragmentierung kann man auch auf verschiedene Tools externer Anbieter zurückgreifen, die teilweise kostenlos angeboten werden. War das früher durchaus die bessere Lösung, kann man sich inzwischen aber auf die Defragmentierung durch Windows verlassen.

Kleinere Maßnahmen

Des Weiteren empfiehlt sich ein regelmäßiges Löschen der temporären Dateien, wo beispielsweise Sachen zwischengespeichert werden, danach jedoch nicht mehr benötigt werden. Löschen Sie daher vereinzelt, aber nie den gesamten Ordner, um das System somit aufzuräumen.

Außerdem laufen viele Programme im Hintergrund, die wertvolle Kapazitäten der CPU beanspruchen, womit selbst der leistungsfähigste Computer irgendwann einmal Probleme hat. Unnötige Programme sollten gelöscht werden, Cookies in regelmäßigen Abständen entfernt werden.

Dabei handelt es sich um die temporären Internetdateien, die niemals automatisch entfernt werden und mit der Zeit die Geschwindigkeit verlangsamen. Hilfreich sind zudem Programme, die es oftmals als Freeware kostenlos zum Herunterladen gibt, die Geschwindigkeitstests durchführen und Maßnahmen aufzeigen, die zumeist auf Anhieb helfen.

Bleiben die Probleme bestehen, sollten Sie im Rahmen der Garantie überprüfen, ob das System nicht noch zum Händler eingesandt werden kann. Man kann schon viel machen, um die Leistungsfähigkeit des Computers zu erhalten.

Sollten doch mal neue Hardware-Komponenten benötigt werden, weil die Leistung des Rechners nicht mehr ausreicht, dann empfiehlt sich ein Vergleich verschiedener Händler im Internet, wie z.b. hier, um die bestmöglichen Preise zu bekommen.


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