Anleitung: So wird der Internet Explorer noch sicherer


Bei der Entwicklung des Internet Explorer hat Microsoft auch immer wieder den Aspekt der Sicherheit verbessert, so die aktuelle Version des Internet Explorer schon ein recht sicherer Browser von Hause aus ist. Es sind viele Mechanismen integriert, die das Surfen im Internet sicherer machen.

Allerdings können diese Sicherheits-Funktionen nur greifen, wenn sie auch aktiviert sind. Deshalb sollte man das einfach mal kontrollieren.

SmartScreen-Filter im Internet Explorer

Der SmartScreen-Filter ist eigentlich eine Sammlung von verschiedenen Sicherheits-Funktionen und besteht aus folgenden drei Tools:

  • Phishingfilter: überprüft die Echtheit einer Webseite
  • Anwendungszuverlässigkeit: zeigt Warnungen bei Downloads mit möglicherweise hohem Risiko an
  • Malwareschutz: verhindert die Infektion mit Schadsoftware

Aktiviert wird der SmartScreen-Filter in den Internetoptionen auf der Registerkarte Erweitert:

SmartScreen-Filter im Internet Explorer

Verhindern das Webseiten den eigenen Standort abfragen

Einige Webseiten versuchen auch den aktuellen Standort des Besuchers der Webseite zu erfassen und dann für Werbemaßnahmen etc. zu verwenden. Auch das kann mit dem Internet Explorer eingedämmt werden. Ich schreibe bewusst eingedämmt, denn komplett verhindern kann man es nicht.

In den Internetoptionen gibt es auf der Registerkarte Datenschutz die zugehörige Option: Nie zulassen, dass Webseiten Ihren physischen Standort anfordern. Einfach das Kontrollkästchen aktivieren und die Funktion ist aktiv.

Verhindern das Webseiten den eigenen Standort abfragen

Sicherheitszone richtig einstellen

Auf der gleichen Registerkarte gibt es auch einen Schieberegler, mit der man das Verhalten im Hinblick auf Cookies einstellen kann. Die Einstellmöglichkeiten gehen dabei von Alle Cookies annehmen bis Alle Cookies blocken. Cookies können zwar nicht direkt schaden, greifen aber in den Datenschutz ein.

Datenschutz Cookie Einstellungen

Natürlich könnte man theoretisch alle Cookies blocken aber dann wären viele Webseiten nicht mehr nutzbar, weil einige Funktionalitäten eingeschränkt wären. Die Einstellung Mittel stellt dabei eine gute Kombination aus Datenschutz und Funktionalität dar.

Klickt man auf die Schaltfläche Erweitert öffnet sich ein Fenster in dem man die automatische Cookiebehandlung aufheben kann.

automatische Cookiebehandlung aufheben

Nachdem man das Kontrollkästchen bei der Option Automatische Cookiebehandlung aufheben aktiviert hat, kann man einstellen, wie Cookies behandelt werden. So könnte man z.b. Cookies von Erstanbietern erlauben und Cookies von Drittanbietern blocken.

Dabei gehören die Cookies von Erstanbietern zu der Webseite die man gerade besucht und die Cookies von Drittanbietern kommen z.b. durch eingeblendete Werbung oder ähnliches zustande.

Mit diesen einfachen Tipps kann man den Internet Explorer noch ein wenig sicherer machen und so das Surfen im Internet so richtig genießen.


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