Kaspersky Security Bulletin 2013 erscheint als kostenloses eBook


Das kostenlose eBook „Kaspersky Security Bulletin 2013/2014“ steht zum Download bereit. Es beinhaltet die Rückschau auf das vergangene und die Prognose für das laufende Jahr. Kaspersky Lab beleuchtet darin aufschlussreich und kurzweilig zentrale Themen der IT Security mit dem Ziel, über Trends, Bedrohungen und natürlich dem Schutz vor diesen zu informieren.

Und Ziel von Online-Kriminellen ist natürlich auch die neue Internet-Währung Bitcoin.

Bitcoin ist erste erfolgreiche digitale Währung

Internet-Währung BitcoinDie digitale Währung Bitcoin erlebt mit immer neuen Kurshochs und einer Marktkapitalisierung von momentan 10.34 Mrd. US$ einen Boom, der schon viele Monate anhält. Mit Bitcoins kann man zwar erst an wenigen Verkaufsstellen in der physischen Welt bezahlen, es akzeptieren jedoch schon viele Shops die digitale Währung als Zahlungsmittel. Auch große Namen wie ebay denken über Pilotprojekte nach.

Durch die Medienaufmerksamkeit, die Bitcoin in der Vergangenheit erhalten hat, wurde der Bitcoin auch zum Spekulationsobjekt und zur hochriskanten Wertanlage. Ebenfalls gut verwenden lässt er sich für die sichere und schnelle Übermittlung von Werten über Ländergrenzen hinweg.

Es wir sogar schon darüber gemunkelt, ob Bitcoins als virtuelle Währung den Finanzgiganten wie Visa, Master Card oder Citigroup Konkurrenz machen und womöglich die Kreditkarte ablösen. Auch die Unterwelt hat Bitcoin liebgewonnen, wie die Berichterstattung über die Untergrund Plattform „Silk Road“, zeigt, auf der Drogen- und andere illegale Geschäfte abgewickelt werden.

Cyberkriminelle sind auf Geld aus

Hinter den meisten virtuellen Angriffen steckt das niedere Motiv, Geld zu ergaunern. Das möchten die Cyberkriminellen mit möglichst wenig Aufwand erreichen. Besonders beliebt bei den Ganoven sind dem Kaspersky Security Bulletin 2013/2014 zufolge Wallets und Zugangsdaten für Online-Wallets, in denen digitale Währungen gespeichert werden. Diese werden dann direkt abgeräumt und bringen sofort Profit.

Wie Bitcoins technisch funktionieren

Erfunden und publiziert wurde Bitcoin im Jahr 2009 als mathematisches Konzept einer anonymen sicheren digitalen Währung von Satoshi Nakamoto. Um Bitcoins besitzen und überweisen zu können, benötigt man eine Wallet. Technisch betrachtet, besteht eine Wallet aus mindestens einer Bitcoin-Adresse, der mit einem privaten kryptographischen Schlüssel verknüpft ist.

Anders als oft angenommen wird, befinden sich die Bitcoins nicht wie physische Münzen direkt in der Wallet, sondern sind Guthaben in der Blockchain. So wird das „ewige Buch“ genannt, das im Bitcoin peer-to-peer-Netz öffentlich einsehbar ist. Es dokumentiert alle Transaktionen seit Einführung der Währung. Wie viel Bitcoins mit einer Bitcoin-Adresse verknüpft sind, erfährt man, indem man in der Blockchain nachsieht.

Um Bitcoins zu überweisen, postet die Wallet-Software eine Nachricht in das Bitcoin-Netzwerk. Sie informiert darüber, dass die eigene Adresse einer anderen Adresse einen Betrag überweist und signiert diese Nachricht und ist mit dem eigenen privaten Schlüssel. Wer den privaten Schlüssel kennt, kann also über die virtuellen Münzen verfügen.

Alle 10 Minuten wird von den Minern, das sind Computer, die kryptographische Aufgaben lösen, ein sogenannter Block erzeugt, der alle Transaktionen seit dem letzten Block zusammenfasst.

Sicherer Umgang mit Bitcoins

Zweifelsohne ist Bitcoin eine innovative Plattform für den digitalen Zahlungsverkehr und wird durch die vielen legalen Einsatzzwecke besonders den Online-Handel revolutionieren. Wer also Bitcoins besitzt, kaufen oder minen möchte, sollte sich schlau machen wie man sie sicher verwahrt.

Die Kaspersky-Experten Stefan Tanase und Sergey Lozhkin raten davon ab, neuen oder unbekannten Handelsplattformen zu vertrauen und rufen dazu auf, alle Zugänge mit sicheren langen Passwörtern zu schützen. Wer größere Mengen an Bitcoins besitzt, sollte auf Nummer sicher gehen. Am besten, man bewahrt sie in Offline-Wallets auf. Dazu druckt man sie entweder aus oder speichert sie auf einem Datenträger ab, der nicht mit dem Computer verbunden ist.

Aber auch diese Variante schützt die Besitzer nicht vollständig. Denn wenn ein Datenträger, der Wallets enthält, beschädigt wird, gehen die Bitcoins verloren. Deswegen raten die Experten, ein Backup jeder Wallet bzw. der darin gespeicherten privaten Schlüssel anzulegen und an einem sicheren Ort aufzubewahren. Indem er die privaten Schlüssel auf einem Backup-Medium und nicht nur auf einer Handelsplattform hinterlegt, schützt sich der Besitzer gleichzeitig davor, wenn diese einmal nicht verfügbar ist.

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