Was ist Malware und wie kannst Du Dich davor schützen?

Das Internet und seine Nutzung gehört mittlerweile für die meisten schon zum Alltag, sei es in beruflicher Hinsicht oder aber privat. Doch Kriminelle und Hacker sorgen auch immer wieder für Ärger durch das Verbreiten von Malware.

Der effektivste Schutz ist, wenn Du dich genau informierst, was das eigentlich ist und wie Du Dich erfolgreich zur Wehr setzen kannst.

Malware ist einfach definiert

Malware sind SchadprogrammeAls Malware wird jede Art von Software bezeichnet, die dazu dient, einem Computer Schaden zuzufügen. Es können damit sowohl vertrauliche Infos von Deinem Computer gestohlen oder aber dessen Leistung extrem verlangsamt werden. Manche Schadprogramme zielen auch darauf ab, in Deinem Namen, jedoch ohne Dein Wissen, gefälschte Emails von Deinem E-Mail Konto zu senden.

Malware kann aber auch ein Virus oder ein Wurm sein, oder aber in Form von sogenannter Spyware auf Deinem Computer gelangen. Auch Adware, also Software, die automatisch Werbung abspielt oder anzeigt, fällt unter den Bereich der Malware. Sehr gefährlich sind sogenannte Trojaner, die als zerstörerisches Programm auf den ersten Blick meist eine nützliche Anwendung zu sein scheinen.

Doch ist er erst einmal installiert, kann er Deinen PC beschädigen oder Informationen stehlen.

Effektiver Schutz ist einfach

Schutz vor Malware ist einfachUm Dich vor Malware zu schützen, solltest Du Deinen Computer und dessen Software inklusive Antivirenprogramm immer auf dem aktuellsten Stand halten. Dazu erhältst Du von Microsoft und Apple immer regelmäßige Updates, die auch Korrekturen hinsichtlich der Sicherheit für das System beinhalten.

Wenn Du Windows nutzt, solltest Du die Funktion automatische Windows Updates aktivieren, damit Dein Computer und seine Sicherheitseinstellungen immer up to date bleiben. Neben diesem Schutz solltest Du auch darauf achten, kein Administratorkonto im täglichen Betrieb zu nutzen. Viele Betriebssysteme bieten an, dass mehrere Nutzerkonten auf dem Computer angelegt werden können.

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Für diese können dann auch unterschiedliche Sicherheitseinstellungen definiert werden. Ein Administrator-Konto verfügt meist über die Berechtigung, neue Software zu installieren. Das kann dann dank einer Malware auch jemand Fremder machen und sich damit Zutritt zu Deinen Daten verschaffen.

Auf Links und Anhänge von Emails achten

Ein wichtiges Kriterium, um Malware auf Deinem Computer zu verhindern, ist darauf zu achten, was Du aus dem Internet herunterlädst. Auch wenn es verlockend sein kann, kostenlose Bildbearbeitungsprogramme oder Rollenspiele zu installieren, solltest Du dies nur tun, wenn Du der Website auch tatsächlich vertrauen kannst.

Vorsicht ist geboten, wenn Du beim Surfen im Internet auf Websites mit Pop-up-Fenstern stößt und dieses einfach öffnest. Meist suggerieren diese, dass Dein Computer von einer Infektion betroffen ist und Du die Software aus dem Pop-up installieren solltest. Du solltest allerdings keinesfalls auf diesen Trick hereinfallen, sondern das Fenster umgehend schließen.

Ähnliches gilt für den Anhang von Mails oder Bildern, die Du am besten nur dann öffnest, wenn Du den Absender auch tatsächlich kennst.

Geringer Datenaustausch und Antivirenprogramme gewährleistet Sicherheit

Du findest online immer wieder Websites und Anwendungen, die das Teilen von Daten mit anderen Nutzern problemlos unterstützen. Doch diese sind meist mit einem geringen Schutz vor Malware versehen, weshalb Du hier Acht geben solltest. Am besten nur mit Personen Daten wie Filme, Alben oder Spiele und Programme tauschen, die Du tatsächlich kennst.

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