Handyschutz richtig gemacht

Im Zuge der grünen Energiewende erkennen Soziologen einen Wertewandel weg vom ständigen Ziel nach Wachstum und Fortschritt hin zu mehr Nachhaltigkeit und einem harmonischen Zusammenleben mit der Natur. Die Wegwerfgesellschaft war gestern, heute geht es um den Schutz unserer Ressourcen und die Schonung der Umwelt, was sich selbstverständlich auf unser Konsumverhalten auswirkt.

Unser Handy symbolisiert dabei das Leben im 21. Jahrhundert wie kein anderes Produkt auf der Welt. Es ist unser Faktotum und treuer Begleiter, der immer verfügbar sein muss. Ist das Smartphone nicht auffindbar, fühlen viele Menschen sich hilflos und unbehaglich. Deshalb ist es kein Wunder, dass dieser beschriebene Wertewandel mit Blick auf unser Konsumverhalten besonders am Handy ansetzt. Wir möchten Wege aufzeigen, wie Sie Ihr Handy schützen und seine Lebensdauer verlängern können.

Reparatur statt Neukauf

Handyschutz richtig gemacht

Ist das Handy kaputt, greifen noch immer viele Kunden zu einem neuen Gerät anstatt ihr Handy reparieren zu lassen. Das Verhältnis zwischen Neukauf und Reparatur liegt mit 61:10 auf einem erschreckenden Wert. Dabei lassen sich Schäden am Handy in vielen Fällen auf eine Weise beheben, die wesentlich günstiger ist als ein kompletter Neukauf. Deshalb der erste Tipp: Entscheiden Sie sich im Zweifel für eine Instandsetzung wie eine iPhone Display Reparatur!

Warum können extreme Temperaturen dem Handy schaden?

Handys mögen keine Extremtemperaturen. So kann Hitze die ohnehin schon warm gelaufene Technik bis zum Äußersten strapazieren und die Verformung der Plastikteile im Mobiltelefon bewirken. Ein weiteres Problem durch Hitze am Handy besteht im Hervorrufen chemischer Reaktionen, die einen irreparablen technischen Schaden am Gerät herbeiführen können. 

Bei Kälte wiederum besteht das Risiko darin, dass durch sie die Flüssigkristalle im Smartphone einfrieren können. Zudem erschwert extreme Kälte das Durchdringen der Ionen im Handy durch die zähflüssigen Elektrolyte im Lithium-Ionen-Akku. In der Folge büßt dieser an Leistungsfähigkeit ein und das Handy kann abrupt ausgehen. Experten empfehlen als ideale Spanne Temperaturen von 0 °C bis 35 °C. Der Sicherheitsexperte Ralf Diekmann vom TÜV Rheinland legt die Messlatte mit 10 °C bis 30 °C noch etwas höher.

Wasserkontakt vermeiden

Auch Wasser ist des Handys Tod. In der „Unfallstatistik“ wird ein Wasserschaden als Ursache für ein defektes Handy an zweiter Stelle geführt. Möglichkeiten, bei denen das Smartphone mit Wasser in Berührung kommen kann, gibt es viele. Unterschätzt werden besonders folgende Faktoren: Wer das Handy beim Duschen oder Baden im Badezimmer ablegt, sorgt unfreiwillig dafür, dass sich durch den intensiven Wasserdampf Kondenswasser am Handy anreichert und je länger auf den treuen Begleiter einwirken kann, desto später das Malheur bemerkt wird. 

Kondenswasser entwickelt sich ebenfalls leicht bei einem Temperaturumschwung von Hitze zu Kälte. Beim Essen und Trinken ist der Tisch für das Handy eine denkbar ungünstige Ablage, denn ein unaufmerksamer Moment in Form einer umgestoßenen gefüllten Tasse reicht aus, einen Totalschaden am Gerät zu verursachen. Eine andere typische Unachtsamkeit mit schweren Folgen ist schließlich das Mitwaschen des Smartphones in der Waschmaschine.

Schutz vor Kratzern und Stößen

Häufigste Ursache für ein defektes Handy ist ein zerbrochenes Display. Eine Handyhülle ist somit eine sinnvolle Investition. Kratzer und Dellen entstehen außerdem leicht in einer zu engen Hosentasche, vor allem, wenn in dieser neben dem Handy andere harte Materialien wie Schlüssel und Münzen gelagert sind. 

Andere Kratzer entstehen durch eine falsche Säuberung. Hier ist die Nutzung von Küchenpapier nämlich kein guter Ratgeber, denn Küchenpapier enthält Holz, welches das Display zerkratzen kann. Angriffe drohen dem Display bei der Reinigung auch durch aggressive Chemikalien im Glasreiniger. Schonend funktioniert die Pflege hingegen mit einem Mikrofasertuch.

Schonung des Akkus

Ob es wirklich schadet, das Handy über Nacht aufzuladen, ist in der Fachwelt umstritten. Unumstritten ist hingegen, dass ein Smartphone dadurch stärker belastet wird, wenn es bis zum Anschlag aufgeladen wird. Die vielen Optionen zur Einsparung von Funktionen durch Energiesparmodus, Verzicht auf GPS-Ortung und viele mehr führen nicht nur zu einem effizienteren Energieverbrauch, sondern auch zu einer weniger starken Beanspruchung der Technologie, was die Lebensdauer des Handys somit ebenfalls erhöht.

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