Innovation in Apps verpackt: Beispiele Video und Cybersicherheit

Es ist die Zeit, in der über die Innovationen gesprochen wird, die uns in diesem Jahr erwarten. Dabei fühlt es sich eigentlich so an, als steckten wir noch mittendrin in 2020. Technologische Innovationen werden normalerweise oft auf Messen wie der Cebit präsentiert oder von den Unternehmen wie große Events angekündigt. Das wird in diesem Jahr wohl ebenfalls weitestgehend ausfallen, wenngleich etwa der Ausbau von 5G oder der von Elon Musk vorangetriebene Weltraumtourismus unheimlich spannende Projekte sind, die weitreichende Folgen haben werden. 

Man kann aber auch ganz konkret die Innovation eines Produktes oder Forschungsfeldes ausprobieren, und zwar ohne viele Kosten oder Hintergrundwissen. Wir geben hier zwei Beispiele aus verschiedenen Bereichen.

Videos produzieren auf dem Handy

Innovation in Apps verpackt

Wie viel hat sich geändert seit den Tagen, als man mit der Videokamera gefilmt und mit dem Windows Movie Maker Urlaubsvideos geschnitten hat. Mittlerweile sind die in Smartphones eingebauten Kameras extrem präzise und es gibt anspruchsvolle Apps für Schnitt, Farben und Effekte. Sowohl Live als auch animierte Videos lassen sich damit ohne technische Vorkenntnisse produzieren, mit ein bisschen Übung auch in überraschend hochwertiger Qualität.

Zusätzliche Geräte, mit denen sich beispielsweise aufwändige Effekte hinzufügen lassen, sind zwar immer noch relativ teuer; dafür ist der Preis für Virtual Reality Brillen recht niedrig. Man kann etwa Straßenszenen filmen und hat so beim Schauen das Gefühl, man sei mitten im Gedränge. 

Unter den vielen Programmen, die es zum Bearbeiten von Videos gibt, wollen wir Animaker hervorheben, das seit 2013 verfügbar ist und mehrere Millionen Nutzer auf der ganzen Welt hat. Animaker ist vor allem für Privatpersonen (aber durchaus auch für kleine kommerzielle Videos) geeignet und hat eine kostenlose Testversion. 

Da die Auswahl allerdings so groß ist, und es so viele verschiedene Bereiche gibt, in denen sich ein Programm spezialisieren kann, funktioniert die All-in-one Lösung nur bis zu einem bestimmten Punkt. Von den einzelnen Apps einmal abgesehen, sind die riesigen Datenbanken zu erwähnen, die Clips und Tracks zur Weiterverwendung zur Verfügung stellen.

Verschlüsselung und Cybersicherheit

Datenschutz und Privatsphäre sind seit jeher heikle Themen – im letzten Sommer wurden sie unter anderem im Zusammenhang mit den Aktivitäten von Facebook und der Einführung der Corona Tracing App diskutiert (wobei die deutsche Version sogar als recht vorbildlich galt und deutlich weniger Kritik hervorrief als die in anderen Ländern). 

Da gleichzeitig auch Hackerangriffe und Cyberverbrechen zugenommen haben, werden die digitale Privatsphäre und der Schutz unserer Daten auch 2021 ein prägendes Thema werden. In diesem Zusammenhang nehmen virtuelle private Netzwerke (VPN) immer mehr eine Rolle ein, die so grundlegend wie die von einer Firewall ist. Ein technisch hochwertiges VPN leitet die Internetverbindung über einen gesicherten Server um und verschlüsselt sie gleichzeitig mit 256-Bit-Schlüsseln, was dem derzeit höchsten Standard entspricht. 

Das Spannende an VPNs ist, dass sie nebenbei noch anderen Funktionen haben, vor allem ermöglichen sie das Umgehen von Ländersperren und den Zugriff auf am eigenen Standort nicht verfügbare Inhalte. Damit ein wenig zu experimentieren, ist lehrreich, denn es offenbart einem, welche digitalen Fußspuren man hinterlässt. Während es einige zuverlässige Anbieter gibt, ragt ExpressVPN, einer der ältesten Anbieter auf dem Markt, durch eine einfache Handhabung heraus. 

Ein weiteres Beispiel sind maschinelle Übersetzungen, die immer exakter werden. Ist der Übersetzer von Google zwar nach wie vor der mit dem größten Angebot, so lohnt sich doch der Blick auf die Alternativen, etwa die von einer deutschen Firma entwickelte Software DeepL, die noch genauere Ergebnisse liefert. Wer das einmal getestet hat, wird schnell neugierig nach der genauen Funktionsweise der künstlichen Intelligenz, die dahintersteckt.

Glücklicherweise gibt es sehr viel gutes Material, um über all diese Dinge zu lernen, oft werden von den Entwicklern selbst Videos und Begleittexte veröffentlicht. Man muss nicht unbedingt in teures Equipment investieren, um Innovation, bzw. die neuesten technischen Entwicklungen selbst testen zu können. Und man muss auch kein Tech Nerd oder professioneller Filmemacher sein, um sie zu verstehen.

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Kategorisiert in Mobil

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