Smartphone-Hüllen – sinnvolle Ergänzung oder nur modisches Beiwerk?


Eine Schutzhülle für mein Smartphone? Wer sich gerade für viel Geld ein neues Smartphone zugelegt hat, überlegt natürlich, was den besten Schutz vor Stürzen, Stößen und anderen Umwelteinflüssen bietet. Dazu soll das Zubehör noch attraktiv aussehen und eine einfache Bedienung aufweisen. Mittlerweile gibt es die Smartphone-Hüllen in allen Formen und Farben wie man z.B. auf etuo.de schön übersichtlich sehen kann. An dieser Stelle sollen die gebräuchlichsten Hüllen und Cases vorgestellt werden.

Die unterschiedlichen Smartphone-Hüllen im Überblick

Smartphone-Hüllen im Überblick

Schauen wir uns also die verschiedenen Varianten der Hüllen und Cases einfach mal genauer an. Welche Vorteile und Nachteile haben die verschiedenen Smartphone-Hüllen?

1. Hardcase

Das Hardcase ist, wie der Name schon sagt, aus einer stabilen Außenhülle gefertigt, zumeist Hartplastik. Diese bietet zwar Schutz vor einer Vielzahl von Einflüssen, bei einem Sturz kann sich aber der äußere Druck auf das Handy übertragen und das Display beschädigen. Die Reinigung geht sehr leicht vonstatten und auch das Äußere ist oftmals hochwertiger als bei Silikonhüllen.

2. Softcase

Sogenannte Softcases sind häufig aus biegsamen Materialien wie Silikon oder Thermoplastischem Polyurethan (TPU) hergestellt. Der Vorteil dabei ist deren Elastizität sowie die Abfederung bei einem Sturz. Gegen Verschmutzungen bieten sie allerdings nur wenig Schutz und optisch können sie es oft nicht mit den Hardcases aufnehmen. Darüber hinaus beschweren sich viele User, dass sie mit den Softcases in der Hosentasche hängen bleiben, wenn sie das Handy zur Hand nehmen wollen. Eine Abart der Softcases sind Bumper. Sie bestehen ebenso aus Silikon oder TPU, umschließen jedoch nur den äußeren Rand des Smartphones und gelten gemeinhin als unsicher.

3. Flipcase

Flipcase Smartphone-HülleVariante drei stellt das Flipcase dar. Diese lassen sich entweder seitlich oder nach oben hin aufklappen und schützen somit das Front-Cover des Smartphones. Bezug und Material können sich unterscheiden, zumeist sind es aber Leder oder Silikon. Zudem bieten sie mehr Platz als Hard- oder Softcases. In viele Flipcases sind heutzutage Kreditkartenfächer oder Mikrofastertücher (zur Reinigung) integriert.

Ablehnung erfahren sie von vielbeschäftigten Usern, da sie jedesmal die Displayabdeckung zur Seite/nach oben klappen müssen und damit wertvolle Zeit verloren geht.

4. Filz- und Stoffhüllen

Darüber hinaus gibt es noch Filz- oder Stoffhüllen, die allerdings von vielen Anwendern als unpraktisch beschrieben werden, da man das Gerät erst auspacken muss und auch der Schutz nicht immer gewährleistet wird.

Tipps für eine gute Smartphone-Hülle

Empfehlenswert ist es, eine Hülle zu kaufen, die einen dicken Rand aufweist, der etwas vom Smartphone absteht – so wird der höchste Schutz gewährleistet. Auch das zumeist sehr empfindliche Display wird so perfekt geschützt. Hüllen aus Metall oder Leder weisen diese Eigenschaften häufig auf und können mit einer angenehmen Haptik punkten.

Nachteilig ist jedoch, dass Smartphone-Hüllen aus Metall den Empfang und die Sendeleistung beeinträchtigen, und dadurch sogar für einen höheren Akkuverbrauch sorgen können. Wer sein Smartphone sehr intensiv nutzt, sollte vielleicht über eine Smartphone-Hülle mit integriertem Zusatzakku oder eine Powerbank nachdenken.

Zusammenfassung und Fazit

Handy-Reparaturwerkstätten raten von Bumpern und Plastikcases ab, sie bieten lediglich eine gute Optik, aber keinen ausreichenden Schutz. Der beste Kompromiss ist laut Experten das Flipcase, es schützt das Smartphone am besten, ist optisch ansprechend, sollte allerdings nur mit Verschluss gekauft werden. Softcases werden schnell schmutzig und gelten als unsicher.

Hardcases hingegen leiten die Energie bei einem Sturz oftmals ungünstig weiter und so lassen so Schaden entstehen. Trotzdem muss man natürlich zusammenfassend sagen, das jede Smartphone-Hülle besser ist, als gar keine Hülle zu haben. Ein klein wenig Schutz ist immer besser als überhaupt kein Schutz.


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