So soll das Samsung Galaxy S8 aussehen

Bald ist es wieder einmal Zeit für ein neues Top-Smartphone aus dem Hause Samsung. Konkret geht es um den Nachfolger des allseits beliebten Galaxy S7, nämlich das Galaxy S8. Auch dieses Mal stellt sich natürlich die Frage, was das neue Smartphone so alles zu bieten haben wird.

Die aktuellsten Infos und Vorhersagen des Insiders Evan Blass zu den Features und Ausstattungsmerkmalen könnten sich alle bewahrheiten.

Angeschlagenes Samsung-Image muss wieder aufpoliert werden

Kleine Helfer im Alltag

Das Samsung Galaxy S8 wird in einer Zeit auf den Markt kommen, zu der Samsung positive Schlagzeilen auf jeden Fall gut gebrauchen kann. Zuletzt hatte das Image des Herstellers nämlich einen gehörigen Knacks durch die Probleme mit dem Galaxy Note 7 erhalten. Zunächst hatten nur vereinzelt Nutzer darüber geklagt, dass sich ihr Smartphone selbst zerstöre bzw. es gewissermaßen in Flammen aufginge.

Doch nach recht kurzer Zeit wurde klar, dass es sich hierbei keinesfalls um Einzelfälle handelte und dass die Selbstentzündung des Gerätes auf einen flächendeckenden Defekt zurückzuführen sein muss, während die genaue Ursache noch im Unklaren lag. Um dem Problem auf die Spur zu kommen, führten sogar der TÜV Rheinland und verschiedene Prüflabore umfangreiche Untersuchungen durch.

Dass bei der Ursachenforschung kein Aufwand zu groß war, verdeutlicht auch der Blick auf die stolze Menge von 300.000 analysierten Smartphones. Um nun herauszufinden, was genau die Ursache ist, wurde folgendes unternommen:

  • Errichtung einer Lade- und Entladephalanx
  • Ladetests im normalen und schnellen Modus
  • Ladung mit und ohne Kabel
  • Ladung mit und ohne rückseitige Abdeckung

Am Ende der mehr als umfangreichen Tests stand als Ergebnis fest, dass beide Typen des Galaxy Note 7 eine ziemliche Hitzeentwicklung zeigten. Da jedoch die separat getesteten Akkus auch ohne Smartphone dieselbe Hitze entwickelten, war das Fazit, dass defekte Akkus bzw. eine mangelhafte Qualitätskontrolle in diesem Bereich zu den zahlreichen Selbstentzündungen geführt hatten.

Stärkerer Prozessor und der Wegfall des Home-Buttons beim Galaxy S8

Vergleich zum iPhone 7S

Infografik: Apple und Samsung schenken sich beim iPhone 7S und Galaxy S8 wenig. Infografikquelle: dirks-computerecke.de

Verständlicherweise möchte Samsung den Eklat um das Note 7 so schnell wie möglich hinter sich lassen. Gelingen könnte dies, wenn sich die Prognosen des bekannten Branchen-Insiders Evan Blass bewahrheiten, mit dem Galaxy S8 auf jeden Fall.

Auf Hardware- bzw. Prozessorebene soll es insgesamt um 11 Prozent schneller sein als das Galaxy S7. Damit wäre es unter anderem perfekt geeignet für Personen, die mit dem Smartphone an der Börse handeln, live auf Sportevents wetten oder grafisch anspruchsvolle Spiele nutzen wollen. Ein weiterer positiver Effekt eines schnellen Smartphones ist dessen geringerer Stromverbrauch bei weniger anspruchsvollen Anwendungen.

Dies wiederum kommt dem mit voraussichtlich 3000 mAh Kapazität ausgestatteten Akku zugute und resultiert in einer, oftmals vom Verbraucher gewünschten, längeren Akkulaufzeit. In der Praxis realisiert werden könnte dies durch einen Qualcomm Snapdragon 835 Prozessor oder durch ein Samsung Exynos Pendant. Beeindruckender als die 11 Prozent mehr Leistung wären auf Grafikebene stolze 23 Prozent gesteigerter Power.

Die weiteren signifikanten Hardware-Daten können ebenfalls überzeugen:

  1. 4 Gigabyte Arbeitsspeicher
  2. 64 Gigabyte interner Speicher
  3. MicroSD-Schacht für maximal 256 Gigabyte

Interessant ist zudem, dass der Home-Button wegfallen soll, was wiederum dazu führen würde, dass der Fingerabdruck-Sensor neu implementiert werden müsste. Keine Option scheint es dabei zu sein, dies so zu lösen, wie es der direkte Konkurrent aus Kalifornien getan hat.

Größeres Display und geändertes Design sollen innovativ wirken

Musik auf dem Handy

Dagegen spricht nämlich, dass die geleakten Bilder unterhalb des Displays weder eine Taste, noch eine Aussparung zeigen. Mit anderen Worten geht das Display also durchgängig von oben nach unten und lässt somit auf der Frontseite keinen Platz für die Unterbringung von Tasten. Gut ist dies allerdings für die bloßen Dimensionen des Displays, denn so kann dies in der Größe anwachsen, ohne dass das gesamte Telefon größer wird. Nichtsdestotrotz wird die Größe wohl wie beim Vorgänger je nach Modell variieren:

Modell Displaygröße Vorgängermaße
S8 5,8 Zoll 5,1 Zoll
S8 Edge 6,2 Zoll 5,5 Zoll

Beim S8 wird es hinsichtlich des Displays aber wahrscheinlich noch zu einer weiteren Neuerung kommen, die bisher beim S7 nicht zu beobachten war. So sollen beide Modelle ein geschwungenes Display besitzen, was bisher nur dem Edge-Modell vorbehalten war. Nicht zur Diskussion stand bei der Konzeption des S8 wohl die Streichung der altbewährten 3,5 mm Klinke zum Anschluss von Kopfhörern und Headsets.

Damit scheint sich der koreanische Hersteller bewusst gegen den Weg zu entscheiden, den Apple mit seinem iPhone gegangen ist. Möglicherweise hat sich Samsung aber auch das gespaltene Feedback unter den Apple-Fans bezüglich des Wegfalls der Klinke angeschaut und entsprechende Rückschlüsse für sich gezogen.

Verbesserter Sprachassistent soll den kompletten Alltag revolutionieren

Doch Samsung wäre nicht Samsung, wenn sie nicht noch ein neuartiges Highlight in das Galaxy S8 integrieren würden. Die Rede ist von dem innovativen Sprachassistenten Bixby. Der aktuellste Stand hinsichtlich Sprachassistenz ist bei Samsung S-Voice, das jedoch nicht dazu in der Lage ist, beispielsweise den Fernseher oder andere Peripheriegeräte zu steuern. Dass sich mit der Einführung von Bixby so einiges ändern wird, wird auch mit Blick auf die Entwicklung des Programms deutlich.

Diese geht nämlich nicht auf Samsung selbst zurück, sondern auf die Firma Viv Labs, die die Koreaner erst im vergangenen Jahr übernommen hatten. Schaut man über den Tellerrand hinaus, so fragt man sich natürlich, was das Produkt von Viv Labs im Einzelnen von denen von Apple und Google unterscheiden soll:

  • Ähnlichkeit ist offenbar gegeben
  • Kompatibilität mit Apps von Drittanbietern
  • Besseres Verständnis komplexer Anfragen
  • Entwicklung eigener Programme für anfallende Aufgaben

Die Intelligenz von Bixby soll sich auch darin zeigen, dass das Programm selbständig auf die Kamera zugreifen und beispielsweise eigenhändig zusätzliche Informationen zu einem erfassten Text oder bestimmten Objekten liefern kann.


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