Videoüberwachung per Smartphone


In Zeiten, in denen jeder Mensch in Europa die Reisefreiheit genießt und es immer weniger Grenzkontrollen gibt, steigt gerade in den wohlhabenden Ländern die Anzahl der Wohnungseinbrüche immer weiter an. Für kleines Geld kann man sich jedoch, in seinen eigenen vier Wänden, eine Videoüberwachung installieren, die von überall auf der Welt mit einem Smartphone eingesehen werden kann und die sogar Nachrichten mit Bildern auf mobile Endgeräte schickt.

Welche Möglichkeiten der Videoüberwachung per Smartphone gibt es?

Die populärste und zugleich offensichtlichste Möglichkeit einer Videoüberwachung ist eine IP-Kamera (Überwachungskamera). Diese Kameras sind einfach zu installieren, benötigen nicht viel Strom und sind preiswert. Eine weitere Möglichkeit der Überwachung ist die mit einer App. Diese Art der Videoüberwachung ist meist dann empfehlenswert, wenn sie nur über einen sehr begrenzten Zeitraum benötigt wird, zum Beispiel während eines Wochenendes oder während weniger Stunden.

Videoüberwachung mit IP-Kamera

Videoüberwachung mit IP-KameraDie Buchstaben IP stehen für Internet Protocol. Im Zusammenhang mit einer Kamera bedeutet das, dass die Kamera die Möglichkeit bietet, über das Internet eingesehen zu werden. Auf der Kamera läuft in diesem Fall ein Programm, welches eine Benutzeroberfläche bereitstellt. Mit Hilfe dieser Benutzeroberfläche kann die Kamera eingesehen, konfiguriert und unter Umständen sogar geschwenkt und geneigt werden.

Dank der weiten Verbreitung dieser Art der Überwachung ist die Inbetriebnahme einer IP – Überwachungskamera heute kein Problem mehr. Ist erst einmal der Standort ausgewählt, dauert es bis zum ersten Videobild nur wenige Minuten. Zunächst muss die Überwachungskamera angebracht werden. Dies erfolgt meist über mitgelieferte Schrauben. Beim Aufhängen der Überwachungskamera gilt es darauf zu achten, dass der Bereich, der überwacht werden soll, auch komplett zu sehen ist. Die Einrichtung der Software ist je nach Hersteller der Überwachungskamera unterschiedlich.

Ist die IP-Kamera jedoch am richtigen Standort und die Software richtig eingerichtet, kann nahezu von überall auf sie zugegriffen werden.

Der Zugriff auf die IP-Kamera im heimischen WLAN ist kein Problem. Interessanter wird es da, wenn es an den Zugriff über das Internet geht. In diesem Fall ist etwas mehr Konfigurationsarbeit nötig. Es ist erforderlich einen externen Dienst mit einzubinden und einige Punkte im WLAN-Router anders zu konfigurieren. Dieser Mehraufwand ist jedoch überschaubar und lässt sich in der Regel innerhalb weniger Minuten bis zu einer Stunde bewerkstelligen.

Der Zugriff erfolgt dann entweder via Programm oder via Internetbrowser. In beiden Fällen spielt die Plattform (iOS, Android, WindowsPhone, Linux, MacOS etc.) nahezu keine Rolle, da auf allen gängigen Plattformen Programme zur Videoüberwachung und ein Internetbrowser vorhanden sind.

Videoüberwachung per App

Wie bereits weiter oben beschrieben, ist diese Art der Videoüberwachung eher für kürzere Zeitabstände gedacht. Alles was man braucht, sind zwei mobile Geräte mit WLAN – Empfangsmöglichkeit und ein Überwachungsprogramm. Das Programm, welches auf dem mobilen Gerät installiert wird, nutzt die Kamera des Tablet oder Smartphones zur Übertragung des aufgenommenen Bildes an ein anders mobiles Gerät.

Auf dem zweiten Überwachungsgerät muss ebenfalls das gleiche Überwachungsprogramm laufen. Die Videoüberwachung per App wird häufig für die Überwachung von Babys zur Schlafenszeit genutzt und kann ein Babyfone durchaus ersetzen. Eine App, die man für diesen Zweck einsetzen kann, wäre z.B. die Camio App. Aufgrund der begrenzten Akkulaufzeit von Smartphones oder Tablets ist diese Art der Videoüberwachung nur für kürzere Zeitabstände geeignet.

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