Was steckt hinter Google Pay?

Google Play ist ein Online-Dienst von Google, der als Mobile-Payment-Zahlungssystem fungiert. Erstmalig kam die App im 2015 – damals noch als Android Pay – auf den Markt. Die Anwendung ist zum einen eine Art mobiler Bank, zum anderen auch ein E-Geld-Institut und ermöglicht den digitalen Geldtransfer über Android-Smartphones, Tablets oder den Computer. Doch die heutige Version hatte einige Vorgänger.

Entwicklungsgeschichte

Was steckt hinter Google Pay

Google beschäftigt sich schon seit geraumer Zeit mit der Möglichkeit mobil zu bezahlen. Bereits 2006 konnten US-Bürger den PayPal-ähnlichen Dienst Google Checkout nutzen.

Google Checkout

Um Google Checkout nutzen zu können, musste zunächst ein Google Account eröffnet werden. Anschließend mussten eine Kreditkartennummer, eine Rechnungsadresse, Lieferadresse und eine Telefonnummer hinterlegt werden, dann konnte der Dienst zum bequemen Online-shoppen bei allen Händlern die dieses Verfahren anboten genutzt werden.

Für Käufer war die Nutzung des Dienstes kostenlos, Händler mussten zwei Prozent des Umsatzes sowie 20 Cent pro Transaktion zahlen. Bereits 2013 wurde der Dienst jedoch aufgrund diverser Aspekte eingestellt (unter anderem verwehrte eBay ab 2011 Zahlungen per Google Checkout) und wurde durch eine Nachfolgelösung namens Google Wallet ersetzt.

Google Wallet

Das mobile Bezahlsystem Google Wallet fungierte bereits wie eine virtuelle Geldbörse und erlaubte Nutzern Bezahlungen und Transaktionen direkt vom Smartphone aus zu tätigen. Hier wurden alle Nutzer-relevanten Daten (Kreditkartennummer etc.) zentral bei Google gespeichert und nicht mehr auf dem Smartphone selbst.

Zusätzlich zu der Bezahloption per Smartphone bot Google Nutzern von Google Wallet auch eine physische Karte an, die zum Zahlen genutzt werden konnte. Mit Google Wallet wurde es erstmals möglich, nicht nur Online per Smartphone zu bezahlen, sondern auch in stationären Geschäften.

Für die Übertragung wurde ein NFC-Chip verwendet. Zwei Jahre später, 2015 startete dann Android Pay seinen Dienst in den USA.

Android Pay

Auch der Nachfolger von Google Wallet setzte auf NFC-Technologie und auch hier ermöglichten die bei Google hinterlegten Nutzerdaten das Bezahlen per Smartphone. Den Funktionen von Google Wallet wurden einige neue Funktionen hinzugefügt, beispielsweise konnten Nutzer von Android Pay bereits kontaktlos an kompatiblen Geldautomaten Geld abheben.

Seit 2018 sind Google Wallet und Android Pay als Google Pay zu einem System verschmolzen.

Google Pay 2020

Google Pay stellt das bislang ausgefeilteste mobile Bezahlsystem von Google und eine Reihe neuer Funktionen bereit. Neben der Möglichkeit sowohl Online als auch in stationären Geschäften zu bezahlen, können nun auch Geldbeträge an Freunde gesendet werden. Auch ist es in vielen Städten möglich, Fahrscheine für den öffentlichen Nahverkehr per Google Pay zu kaufen.

Was gibt es für Alternativen für schnelles Online-Bezahlen?

Neben Google bieten auch andere Anbieter entsprechende mobile Bezahlsysteme an, darunter Apple oder auch PayPal. Zwar sind diese Dienste sehr sicher, viele scheuen sich aber vor dem Hinterlegen ihrer Kreditkartendaten oder haben bedenken, dass alle Daten zentral gespeichert werden.

Eine weitere Möglichkeit, schnell und unkompliziert im Internet zu bezahlen, stellen virtuelle Kreditkarten dar. Solche Karten sind ideal für Online-Shopping und lassen sich genau wie reguläre Kreditkarten nutzen.

So können die Vorteile einer Kreditkartenzahlung in Anspruch genommen werden, ohne sich langfristig an einen Anbieter zu binden. Viele dieser virtuellen Karten bieten auch Zusatzfunktionen, beispielsweise bietet Kredu virtuelle Kreditkarten als Schnellkreditlösung an.

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