Welches iPad passt zu mir? – Diese Infografik schafft Klarheit

Das iPad von Apple gilt als Mutter aller Tablets und setzt seit seiner Einführung Maßstäbe in Sachen Leistung und Benutzerfreundlichkeit. Mittlerweile hat der Konzern die verschiedensten Produkt-Varianten auf den Markt gebracht, die unterschiedliche Zielgruppen und Bedürfnisse ansprechen sollen.

Das stellt Apple-Fans oft vor die schwierige Wahl, welche Ausführung denn nun die richtige für die persönlichen Anwendungswünsche ist. iPad Air 2 oder mini 4? WiFi oder Cellular? Und vor allem: Wie viel Speicherkapazität soll es haben? Mit der Infografik von Locafox werden all diese Fragen anschaulich beantwortet und das neue Wunsch-iPad ist denkbar schnell gefunden.

Flowchart_welches_iPad_kaufen

Und so funktioniert die Grafik:

1. Displaygröße

Zunächst fällt die Entscheidung darüber, welche Rolle die Display-Größe des Tablets im Alltag spielen soll. Schaut man zum Beispiel gerne Filme oder Fotos auf dem mobilen Gerät, so ist das größere iPad Air mit einer Display-Diagonalen von 24,63 cm (9,7 Zoll) empfehlenswert.

Auf Reisen und für unterwegs bietet sich hingegen das handlich-leichte iPad mini mit einer Diagonalen von rund 20 cm (7,9 Zoll) an.

2. Speicherkapazität

Im zweiten Schritt geht es um die Speichergröße des iPads, denn anders als bei Android-Geräten ist eine nachträgliche Speichererweiterung bei Apple nicht möglich. Wenn man nur Musik hört, reichen 16 GB locker aus und bieten Platz für mindestens 1 300 Musikstücke in guter Qualität, bei schlechterer etwa 2 500.

Wer sich jedoch zusätzlich viele Apps herunterladen möchte, wird bei der Speicherkapazität schnell an seine Grenzen stoßen. Hier empfiehlt sich der Griff zur 64 GB-Variante, bei der auch das iOS- Betriebssystem mit seinen 2,2 GB noch genügend Platz findet.

Einen Speicher von 128 GB benötigen lediglich diejenigen, die mehr als 300 (!) Apps, Filme und eine große Musiksammlung speichern wollen.

3. Hotspot – oder Überall-Surfer?

Zu guter Letzt wird die Entscheidung für oder gegen ein Mobilfunkmodul (Cellular) getroffen, das auch außerhalb von WLAN-Hotspots den Zugang zum Internet ermöglicht. Allerdings muss hierfür eine SIM-Karte mit Mobilfunkvertrag eingesetzt werden, über die das iPad via GSM/EDGE, UMTS/HSPA/HSPA+/ und LTE eine Verbindung herstellen kann.

Es ist zwar ebenfalls möglich, den Flachrechner mit einem persönlichen Hotspot – zum Beispiel mit dem iPhone – zu koppeln, jedoch strapaziert dieser Vorgang den Akku des Smartphones. Wer also zu jeder Zeit und an jedem Ort online sein möchte, entscheidet sich am besten für das Cellular-Modell.

Seit Freitag ist nun noch ein weiteres iPad-Modell auf den Markt kommen: das iPad Pro. Dieses wurde in der Grafik bewusst vernachlässigt, weil es mit 12,9 Zoll noch einmal deutlich größer (und teurer) als das Air ist und daher eher in Konkurrenz zu den MacBooks steht.

Um Fotos oder Videos mit seinem iPad aufzunehmen, muss man die verschiedenen Modelle keinem weiteren Vergleichstest unterziehen. Denn sowohl die Kameratechnik (8 Megapixel bzw. 1080 HD Video) als auch die Bildschirmauflösung (Retina) ist in allen Geräten von gleicher Qualität. Lediglich die CPU (Central Processing Unit) fällt beim iPad Air (A8X-Prozessor) ein wenig stärker aus als beim iPad mini 4 (A8-Prozessor) – dieser feine Unterschied wird aber nur bei extremer grafischer Beanspruchung spürbar.

Wie alle Apple-Produkte arbeiten auch die iPads mit dem Betriebssystem iOS. Mit dem Zugang zum AppStore erhält man Zugriff auf Millionen von Anwendungen, die Informationen und Hilfestellungen zu allen erdenklichen Themen bieten. Wer nicht ganz so viel Geld investieren möchte, ist mit den Vorgängermodellen iPad Air und iPad mini 2 ebenfalls bestens bedient. Und eines ist wohl sicher: Wer einmal ein iPad besessen hat, möchte nie wie wieder etwas anderes.

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