Michelangelo und Co. – Computerviren im Wandel der Zeit

Sie lauern überall im Netz und warten nur darauf, unsere Computer, Handys und Co. anzugreifen. Die Rede ist von Computerviren. Während Computerviren früher so ausgelegt waren, dass man sie meist gar nicht bemerkt hatte, können die Viren heute ganze Unternehmensserver tagelang lahmlegen.

Die Entstehung der Computerviren

Computerviren im Wandel der Zeit

Die Geschichte der Computerviren reicht lange zurück. Man mag es kaum glauben, aber die erste Idee eines Computervirus wurde bereits im Jahr 1948 dokumentiert. In den 80 Jahren wurde dann aus einer ursprünglichen harmlosen Idee bitterer ernst und die ersten Computer waren bereits betroffen.

Während der erste Virus anfangs nur Personal Computer heimgesucht hat, war bald darauf auch schon der Commodore 64 von einem Massenvirus angegriffen. Doch mit dem Entstehen von Computerviren wurden glücklicherweise auch Antiviren Programme entwickelt. McAfee und Co schützen Endgeräte erfolgreich gegen Schadsoftware.

Die Viren verbreiten sich weiter

Computerviren wurden erstmals in den frühen 1990ern ein Problem. Während zuvor Computer nur rar benutzt wurden und die Computerviren eher in weniger bekannten Betriebssystem ihr Unheil trieben und daher auch keinen wirklichen Schaden angerichtet haben, begann mit der Industrialisierung der Computer-Markt langsam zu boomen.

Zu diesem Zeitpunkt wurden Viren auch das erste Mal für betrügerische Zwecke eingesetzt.

Auslöser für die erste Massenpanik in Bezug auf Computerviren war der Michelangelo-Virus, der es geschafft hatte, Disketten zu befallen, ohne sich dabei bemerkbar zu machen. Zwar war der Michelangelo-Virus an sich nichts Besonderes.

Problematisch wurde es erst dann, als bekannt wurde, dass Computer- und Softwarehersteller versehentlich Produkte mit vorinstalliertem Michelangelo-Virus ausgeliefert hatten. 

Computerviren als Druckmittel

Im Laufe der Zeit ist aus den anfänglichen harmlosen Viren eine wahre Lobby entsprungen. Selbst vor Handys gab es nun kein Halten mehr. Cyberkriminelle haben den Zweck von Computerviren als Druckmittel für sich entdeckt und versuchen heute damit einen größtmöglichen Schaden bei den Anwendern zu erzeugen.

Während Privatpersonen und Haushalte außen vorgelassen werden, werden die Angriffe auf Unternehmen mehr und mehr. Die Programmierer versuchen anhand der Viren Daten und Informationen der Betroffenen zu erlangen.

Wie sieht die Zukunft aus?

Zwar gelingt es zahlreichen Unternehmen, sich erfolgreich durch verschiedene Systeme vor den Angriffen zu schützen, doch die bittere Wahrheit lautet leider, dass gerade Computerviren in Zukunft immer intelligenter und dadurch problematischer werden. Computerviren in Kombination mit künstlicher Intelligenz können in Zukunft für neue Herausforderungen sorgen.

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