CRM-Software für kleine Unternehmen – ab wann lohnt sich ein solcher Schritt

Kleine Ein-Mann-Unternehmen verzichten häufig auf die Einführung einer CRM-Software, weil der Arbeitsaufwand die Anschaffung nicht rechtfertigt. Doch der Gedanke, dass eine Software zum Customer Relation Management einzig Großbetrieben zusteht, ist falsch.

Schon Kleinunternehmen können von der Einführung profitieren, da die Software die Kundenzufriedenheit maßgeblich steigert.

Den Wunsch des Kunden kennen

CRM-Software für kleine Unternehmen - ab wann lohnt sich ein solcher SchrittUm sich auf dem Markt durchzusetzen, müssen gerade Kleinbetriebe gegen eine schier unvorstellbare Macht ankämpfen. Wem es allerdings gelingt, einen Kunden fest an sich zu binden und auf Dauer zu überzeugen, wird diesen nicht zu schnell verlieren. Damit dies gelingt, muss der Kunde das Gefühl haben, dass der Verkäufer seine Wünsche genau kennt und schon im Voraus erahnt.

Hierbei hilft eine gute CRM-Software. Die Programme können unterschiedliche Inhalte haben, dienen aber in erster Linie dazu das Verhältnis zwischen Händler und Käufer zu verbessern. Die kleinste Programmlösung beschränkt sich allein auf das Contentmanagement, umfangreiche Programme spielen im gesamten Auftragsablauf eine Rolle und unterstützen sowohl das Marketing, als auch die Problemlösung bei Reklamationen.

Die Frage der Lizenzen

In kleinen Betrieben ist es nicht unbedingt notwendig, die Software an jedem Arbeitsplatz einzusetzen. Ist nur ein Zugang nötig, minimieren sich natürlich direkt die Kosten, sofern es eine kostenpflichtige Lösung ist. Alternativ ist eine Cloud-Lösung geeignet, die über spezielle Zugangsdaten von jedem Computer aus erreichbar ist.

Übrigens ist die Händelbarkeit der Software ein nicht zu unterschätzender Faktor. Sind häufige und kostspielige Schulungen notwendig, um das Programm zu verstehen, lohnt sich die Anschaffung in sehr kleinen Betrieben nicht unbedingt.

Intuitive Oberflächen, der simple Import von Datenbanken und Kundenangaben sowie schlichte Schnittstellen zu Warenwirtschaftsprogrammen erfordern geringere Schulungsmaßnahmen und senken die Kostenlast. Am Ende ist noch zu beachten, auch die richtige CRM Software für Österreich auszuwählen.

Berechnungen anstellen

Die Anschaffung einer CRM sollte dennoch gut überlegt sein. Inwieweit können sich die Umsätze durch die Einführung verbessern? Relativieren sich die Anschaffungskosten oder ist die Umstellung der IT so umfangreich, dass die CRM-Software das Investitionskapital erschöpft?

Diese Fragen sollten vor der Anschaffung genau überlegt werden. Eine Alternative können Open-Source-Programme bieten, die heute vielfach angeboten werden und keinerlei Kosten verursachen. Diese Lösungen eignen sich schon für Ein-Mann-Betriebe und erleichtern die Arbeit drastisch.


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