Die beliebtesten Fotobearbeitungsprogramme

Wer gerne seine Fotos bearbeiten und mit schönen Effekten versehen möchte oder die technischen Unzulänglichkeiten der entstandenen Schnappschüsse ausbügeln will, der kommt an einem Fotobearbeitungsprogramm nicht vorbei. Es existiert eine Vielzahl an Herstellern und Produkten in diesem Marksegment, so dass hier ein kurzer Überblick gegeben werden soll.

Platzhirsche und junge Wilde

Bildbearbeitung SoftwareWer an Bildbearbeitung denkt, denkt automatisch „Photoshop“. Und das nicht zu Unrecht. Dieses Paket für Windows und Mac, dass einen Teil der Adobe Creative Suite – wenn nicht gar das Herzstück dieser darstellt, gilt als das mächtigste aller Bildbearbeitungsprogramme.

Und in der Tat ist der Funktionsumfang dieses Programms beeindruckend und kaum mehr beherrschbar. Es existieren Unmengen an Ratgebern, Büchern und Lehrvideos zu Adobes Photoshop. Und viele Magazine und Zeitschriften greifen das Thema Bildbearbeitung mit Photoshop regelmäßig auf. Dennoch ist und bleibt Adobes Produkt eine der komplexesten Anwendungen für Bildbearbeitung.

Der gigantische Funktionsumfang verlangt dem Anwender ein großes Maß an Einarbeitung ab. Nichtsdestotrotz ist Photoshop entlang der gesamten Druckvorbereitung und Druckvorstufe anzutreffen. Allerdings kann man es nicht mehr für die unbegrenzte und unbefristete Nutzung kaufen.

Adobe hat das Lizenzmodell auf eine abonnementartige Abrechnungsweise umgestellt. Noch ein Hinweis: Wer viel druckt und dabei etwas Geld sparen will, der kann online unter vielen Shops wählen die Tinte und Toner verkaufen. Ein Geheimtipp ist der Online-Shop von tinte24.de. Hier lässt sich eine Menge Geld sparen.

Alternativlos?

Photoshop-Alternative nennen sich viele Programme. Eine, die wirklich den Namen verdient, ist Pixelmator. Die Software setzt einen Mac voraus. Man erhält jedoch für rund 25 Euro eine leistungsfähige Bildbearbeitung, die den Vergleich mit den arrivierten Produkten nicht zu scheuen braucht. Es ist alles da, was man von einem solchen Produkt erwartet: Ebenen, Filter, Assistenten und Effekte.

Jedes für die Retusche und das Optimieren eines Bildes benötigte Werkzeug ist mit an Bord. Dabei ist Pixelmator als reines Mac-Programm stets optimal an die Betriebssysteme von Apple angepasst und läuft deutlich schneller als die Konkurrenz. Das macht sich vor allem bemerkbar, wenn man viele Effekte auf seine Bilder anwenden will und der Rechner sich dann erst einmal ausgiebige Denkpausen gönnen muss.

Wer also eine mit allen Funktionen ausgerüstete, schnelle Fotobearbeitung zu einem vernünftigen Preis möchte, greift beruhigt zu Pixelmator.

Für alles offen

Wer Wert auf Plattformunabhängigkeit legt, also unter Windows, Mac OS und Linux mit dem selben Software-Paket arbeiten möchte und über eine freie Erweiterungssprache seiner Bildbearbeitung neue Tricks beibringen möchte, der kommt an der freien Bildbearbeitung GIMP nicht vorbei. Seit der ersten Veröffentlichung haftet GIMP das Etikett „Photoshop-Alternative“ an.

Doch diese Erwartung kann GIMP nicht erfüllen. Obwohl es in Sachen Benutzerfreundlichkeit, Oberfläche, Features und Geschwindigkeit kontinuierlich zulegt, kann GIMP doch mit den kommerziellen Produkten nicht mithalten. Speziell die Erweiterungen für die Bildmanipulation reagieren deutlich langsamer als die der Konkurrenz.

Da GIMP jedoch kostenlos im Internet verteilt wird, kann man dem Paket ruhig eine Chance geben sich zu bewähren.

Tipp: Lesen Sie auch hier über weitere kostenlose Photoshop-Alternativen

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