Gebrauchte Software im Unternehmen verwenden – Vorteile und Nachteile


Für Unternehmen kann die Ausstattung der eigenen IT-Infrastruktur schnell kostspielig werden. Viele Software Produkte für die professionelle Anwendung sind teuer in ihrer Anschaffung. Da ist es für Gewerbetreibende  interessant, dass es die Möglichkeit gibt, dieselbe Software zu einem deutlich verringerten Preis zu erwerben. Dies ist durch die Verwendung beziehungsweise den Kauf von gebrauchter Software möglich und spart Firmen eine Menge an finanziellen Ressourcen, die anderweitig investiert werden können.

Grundsätzlich ist es für Firmen so möglich, 30 bis 50 % im Vergleich zu dem Kauf neuer Software zu sparen. Bereits seit Mitte des Jahres 2012 ist der Handel mit Computerprogrammen vom Zweitmarkt beziehungsweise mit gebrauchter Software erlaubt und wurde europaweit durch den Europäischen Gerichtshof sowie durch den Bundesgerichtshof legitimiert. Ebenso interessant für Betriebe jeder Größe ist, dass mit dem Verkauf nicht mehr genutzter Lizenzen Geld verdient werden kann. Mehr dazu weiter unten. Nun soll zunächst auf die zahlreichen Vorteile, die der Erwerb von secondhand Software mit sich bringt, eingegangen werden.

Die Vorteile gebrauchter Software im Überblick

Gebrauchte Software im Unternehmen verwenden

Wie bereits angemerkt, ist der Preis ein klarer Vorteil von gebrauchten Software Lizenzen. Er liegt je nach Version und Anwendung bis zu 50 % unter dem Original-Preis – und dies bei Vorhandensein aller Funktionen. Die Rechte für Updates werden auf den Zweiterwerber übertragen, sodass die Aktualisierung der Software problemlos durchgeführt werden kann, um diese auf den neuesten Stand zu bringen. Ein weiterer Vorteil: Bei Software-Programmen, gibt es keinen Verschleiß, wie bei den allermeisten anderen Handelsprodukten. Software wird über die Jahre und durch ihre Nutzung nicht schlechter und verliert ebenso wenig ihre Funktionen. Ein weiterer positiver Aspekt an gebrauchter Software ist, dass die alten Versionen oftmals besser und stabiler funktionieren als die aktuellste Version des jeweiligen Programms.

Im nächsten Absatz soll nun auf die Nachteile von gebrauchten Software Lizenzen eingegangen werden.

Die Nachteile von used Software

Bei der Verwendung gebrauchter Software kann es unter Umständen zu Kompatibilitätsproblemen kommen. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn es die betrieblichen Abläufe und Aufgaben verlangen, stets die aktuellste Version einer Software zu nutzen. Vor allem ist dies problematisch, wenn gemeinsam mit Partnerunternehmen und Lieferanten ein gemeinsames System genutzt wird. Ist dies aufeinander abgestimmt, machen gebrauchte Softwarelizenzen für nahezu jedes Unternehmen Sinn, das die Mietmodelle der Hersteller oder den Gang in die Cloud umgehen oder vermeiden will.

Weiterführende Informationen zu gebrauchter Software

Wie oben erwähnt, können Gewerbetreibende auch vom Verkauf gebrauchter Software Lizenzen profitieren. Wird ein Computerprogramm nicht mehr genutzt, zum Beispiel weil es eine System-Umstellung im gesamten Unternehmen gab, kann es veräußert werden und sollte aus diesem Gründen nicht gleich abgeschrieben werden. Ein Verkauf von Software ist im Übrigen auch bei Volumenlizenzen erlaubt und rechtlich zulässig.

Volumenlizenzen, die als Paket mehrere derselben Lizenz für eine Software enthalten, dürfen einzeln veräußert werden. Auf diese Weise ist es Unternehmen möglich, die einstige Investition in die Lizenzen teilweise zurück zu erlangen.

Abschließendes Fazit

Für Unternehmen ab etwa 10 Computerarbeitsplätzen – und bis zu etlichen Tausend – lohnt es sich, gebrauchte Software zu kaufen. Diese kann im vollen Umfang und mit allen Funktionalitäten genutzt werden. Die Vorteile überwiegen klar gegenüber den Nachteilen. Jedoch sollte vor einem Kauf stets auf die Kompatibilität geachtet werden. Im Rahmen eines Wiederverkaufs von gebrauchter Software können Unternehmen mit alten Programmen sogar noch ihre IT-Budgets aufstocken. Zu finden sind gebrauchte Lizenzen zum Beispiel auf www.vendosoft.de.