Office-Programme – kostenlos oder kostenpflichtig?

Ein jahrzehntelanges, aber regelmäßig wiederkehrendes Thema im privaten und/oder geschäftlichen Umfeld ist das Thema Office-Programme. Fast jeder kennt die Problematik: Das neue System läuft endlich, die wichtigsten essenziellen Tools sind installiert… jetzt muss noch eine Textverarbeitung her. Am besten gleich auch eine Tabellenkalkulation und etwas, um Präsentationen zu erstellen und, und, und… kurzum: ein Office-Paket sollte es sein – Alles unter einem Dach! Nur welches?

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Du schreibst nicht viele Briefe, hast nicht sonderlich viel zu berechnen oder tabellarisch aufzustellen… und der Geldbeutel ist ohnehin eher schmal? Dann gibt es sicherlich etwas bezahlbares, oder gar kostenloses auf dem Markt? Immerhin gibt es die Office-Programme in einer Preisspanne zwischen 30 und 230 Euro.

Vielleicht bist Du auch Schüler, Azubi oder Student, hast daher regelmäßig sogar viel zu schreiben, zu präsentieren oder zu kalkulieren – aber die Finanzen sagen ebenfalls „No!“?!

Möglicherweise bist Du Autor, Journalist oder betreibst einen Laden, also ein sog. Small Business, bei dem immer Schreibkram anfällt… aus Erfahrung weißt Du, welcher Anbieter in Frage kommt und überhaupt ist Dir Unterstützung von professioneller Seite dabei wichtig? Stichwort: Zeitersparnis, denn Zeit ist Geld. Dann stößt Du auch oft auf die Frage, ob Dein PC/Mac überhaupt geeignet ist?

Wir zeigen Dir einige Lösungen, die dir bei der Auswahl helfen sollten:

Der Platzhirsch und Quasi-Standard: Microsoft Office bzw. Office 365

Microsoft Office Apps auf dem Smartphone
Foto von Ed Hardie auf Unsplash

Seit Jahren bietet Microsoft mit seinen (teils Cloud-basierten) Office-Programmen eine in hohem Maße professionelle Office Lösung für nahezu alle Bedürfnisse am Markt. Von Einzelpersonen, Familien, kleinen Geschäfte bis hin zum Mittelstand bietet Microsoft Gesamtlösungen an, die weit über häusliche Büroarbeit hinausgehen.

Die Austauschbarkeit der Dokumente mit anderen Unternehmen, Behörden, Schulen und Universitäten (insb. PowerPoint für Präsentationen) ist bis auf wenige spezielle Ausnahmen absolut gesichert. Dazu kommen kostenlose Vorlagen für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke.

Im Kommunikations- und Teambereich bietet Microsoft Office mit Outlook eine Anwendung, die weit über E-Mail, Kalender und Teamplanung hinausgeht. Die Kosten für die komplette Office Suite variieren je nach Bedarf und Einsatzzweck stark, bietet aber auch in den kleineren Varianten genug Mehrwert.

Systeme: Windows, MacOS, iOS/iPadOS, Android, Web. Preise ab 69 EUR/Jahr (oder 7,00 EUR/Monat) (im Abo-Modell) oder ab 149 EUR (im Einzelkauf).

WPS Office Premium

WPS Office Premium Tarife

Die primär Cloud-basierte Office Suite bietet ebenfalls den Standardumfang (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation). Die werbefinanzierte Basis-Version ist nach der Registrierung kostenlos und schon recht umfangreich.

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Das Premium-Abo enthält zusätzliche Funktionen für PDF-Erstellung und Texterkennung. Dazu auch recht hilfreiche Konverter für Office-Dateien. WPS-Office unterstützt einige populäre Dateiformate.

Systeme: Windows, MacOS, Linux, iOS/iPadOS, Android, Web. Preise ab 29,75 EUR/Jahr (Abo) und 119,99 USD im Windows-Einzelkauf.

SoftMaker Office

SoftMaker Office

SoftMaker Office stellt eine weitere gute Alternative zu Microsoft Office dar, unterstützt eine Vielzahl an Systemen, bietet mit den Programmen TextMaker, PlanMaker und Presentations drei starke Alternativen zu MS Word, MS Excel und MS Powerpoint.

Interessant sind die integrierte Recherchefunktion und Langzeitarchivierung im PDF/A-Format. Die Office Suite glänzt mit voller Kompatibilität zu MS Office. In den höheren Versionen gibt es auch einen eBook Editor und ein Vektor-Zeichenprogramm.

Systeme: Windows, MacOS, Linux, Android. Preise ab 29,90 EUR/Jahr (Abo) und ab 79,95 Euro (im Einmalkauf).

OpenOffice und LibreOffice – zwei kostenlose Lösungen für viele Systeme

Gerade für Privatanwender lohnt sich ein Blick auf die kostenlosen Office-Programme. LibreOffice ist werbefrei, umfangreich und kostenlos – es stammt von den ursprünglichen Entwicklern von OpenOffice.

Damals von Sun Microsystems, später von der Apache-Foundation übernommen stellt es die Weiterentwicklung der quelloffenen Version der alten StarOffice-Suite dar, die bis Ende der 90er Jahre als Microsoft Office Alternative im Handel war.

LibreOffice ist die schnellere und mittlerweile am besten weiterentwickelte Version. Beide sind für nahezu alle Systeme erhältlich.

Weitere Alternativen

Apple und Google bieten ebenfalls kostenlose Office-Programme: Google Docs ist recht einfach, arbeitet dafür aber mit jedem System via Browser. Apple schenkt seinen Nutzern mit Pages, Numbers und Keynote drei gute Alternativen zu Microsoft Office für das private und Small-Business Umfeld.

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