Der PC-Markt wächst – dank der Wirtschaft und der Gamer-Community

In Deutschland boomt der PC-Markt – alleine im 2. Quartal 2016 verkauften Hersteller 2,2 Millionen Laptops und Desktop-PCs. Im Vergleich zum Vorjahr stieg damit die Zahl der verkauften Geräte um 7 Prozent, Business-PCs für Unternehmen legten sogar um 10 Prozent zu. Hierzulande waren vor allem die beiden Hersteller HP und Acer erfolgreich, beide konnten ihre Verkaufszahlen um mehr als 50 Prozent steigern.

Lenovo legte beispielsweise um 12 Prozent zu – sinkende Verkaufszahlen mussten einzig Asus und Dell hinnehmen. Dieser Trend ist erstaunlich, denn in den meisten europäischen Ländern schrumpft der Markt für PCs kontinuierlich, die Geräte werden allmählich von Smartphones und Tablets abgelöst.

Games in der Mitte der Gesellschaft: Fast jeder zweite daddelt

Hände mit Game-Controller

Diese Wachstumsraten haben die Hersteller allerdings nicht nur den Unternehmen zu verdanken, die ihre Büros mit entsprechender Technik ausstatten, sondern auch dem sehr beliebten Gaming. In Deutschland ist der PC einer der beliebtesten Plattformen für Videospiele: 34,3 Millionen spielen regelmäßig, 18,3 Millionen tun dies hauptsächlich auf ihrem Desktop-PC oder Laptop.

Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern und den verschiedenen Altersgruppen verschwinden langsam: Mittlerweile ist fast die Hälfte aller Gamer weiblich und das Durchschnittalter hat sich auf 35 Jahre eingependelt. Gaming ist also längst kein Hobby mehr, das überwiegend männliche Jugendliche betreiben, vielmehr ist es vollends in der Gesellschaft angekommen.

Dementsprechend groß ist die Nachfrage nach der notwendigen Hardware, denn auch die Elterngeneration und sogar die Großeltern haben den Spaß am Spielen längst für sich entdeckt.

Plattform der Wahl

Für Gamer ist der PC vor allem wegen des riesigen Spieleangebots die Plattform der Wahl. Hinzu kommen der einfache Zugang und die komfortable Bedienbarkeit: Auf Plattformen wie Browsergames.de reicht für Spiele wie das beliebte Farmerama quasi ein Mausklick – und dem Spielespaß steht nichts mehr im Wege. Im Gegensatz zu vielen Konsolen- oder Handheldspielen sind sie dank des sogenannten Free-to-Play-Konzepts komplett kostenlos.

Die Idee dahinter: Gamer können die Spiele zunächst kostenfrei testen. Geld verdienen die Entwickler erst mit kostenpflichtigen Erweiterungen des Kernspiels oder dem Verkauf von Vorteilen für das Spielgeschehen. Zwar löschen manche Spieler die Games nach der Testphase wieder, doch viele bleiben dabei und investieren in ihren Spielfortschritt. Die Entwickler sind mit dieser Taktik oftmals erfolgreicher als mit dem traditionellen Preismodell.

Rosige Zukunft für die PC-Branche?

Die deutsche Wirtschaft wird aller Voraussicht nach in den kommenden Jahren weiter wachsen. Allein die Internetwirtschaft rechnet laut einer Studie von ECO mit einer jährlichen Umsatzsteigerung von bis zu 21,5 Prozent. Bewahrheiten sich diese optimistischen Prognosen, werden viele Unternehmen zusätzliches Personal einstellen, was die Einrichtung weiterer Arbeitsplätze notwendig macht – wovon letztlich der PC-Markt profitiert.


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Stand: 11.12.2018 um 03:57 Uhr, * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API