Was ist Bug Hunting und wer bezahlt für das Aufdecken von Softwarefehlern?

Es gibt mehrere Plattformen, die für gesammelte Schwachstellen bezahlen und Hilfsprogramme und alles Mögliche, was an Knowhow kursiert, zur Verfügung stellt. Egal für welche Plattform Sie nutzen: Am Ende wird der Hersteller der Software für den Fund bezahlen. Denn in deren Interesse ist es, dass die Kunden zufrieden sind. Das sind sie, wenn die Software fehlerfrei läuft. Der Begriff Software erstreckt sich übrigens über viele Bereiche. Bugs finden sich überall, wo Computer zum Einsatz kommen. Auf Websites, bei Betriebssystemen, bei allen Apps, usw.

Geld verdienen mit Bug Hunting

Was ist Bug Hunting

Denken Sie beispielsweise an die diversen Online Casinos. Seiten wie https://casinobonusohneeinzahlung.biz/ erfreuen sich großer Beliebtheit unter eingefleischten Zockern, die hier ihre liebgewonnenen Klassiker finden können. Würden solche Seiten Bugs aufweisen, die Hackern Zugriff auf Ihre Daten erlaubten – es wäre fatal. Die Arbeit für Bug Hunter wird demnach nie ausgehen. Wer Talent hat, kann mit dem Suchen und Finden von Bugs mehr als das Doppelte eines durchschnittlichen Software Engineers verdienen. Wenn das keine tolle Aussicht ist?

Doch Bug Hunting ist vermutlich nicht gerade in aller Munde. Viele von Ihnen werden nicht wissen, was das ist und was das bringt. Was nach irgendeiner halb illegalen Sache klingt, hat tatsächlich einen großen Nutzen für sehr viele User, die im Internet unterwegs sind. Bug Hunting oder auch Bug Bounty Hunting ist ein Begriff für das Aufspüren von Schwachstellen in Software, Apps, Websites und allen diesen Dingen. Werden die Schwachstellen gefunden, können sie behoben werden. Der Finder kassiert seinen Finderlohn. Die Softwarehersteller haben die Chance, Fehler zu verbessern. Der Kunde, der die Software nutzt, kommt in den Genuss, verbesserte Programme nutzen zu können. Wem das alles zu theoretisch vorkommt, der möge einfach weiterlesen. Wir erklären das Ganze recht anschaulich.

Was sind Bugs?

Bugs sind Fehler in Programmen. Die Auswirkungen von Bugs können unterschiedlich sein. Nehmen wir beispielsweise ein klassisches Beispiel: Das Android Betriebssystem. Google bzw. Alphabet hat sich bemüht, eine Software zu schaffen, die schlank genug ist, um auf Mobilgeräten die beste Performance zu liefern. Android ist die Basis für alles, was man auf dem Handy nutzen möchte – und wie wir wissen, nutzen wir das Smartphone für mehr als nur Telefonie oder SMS.

Android muss eine ganze Menge bewerkstelligen. Und es ist Basis für viele andere Apps, die man herunterladen und installieren kann. Somit ist das Betriebssystem irgendwie das Kernstück jedes Handys. Wer damit Bezahlungen vornimmt, will, dass Gelder nicht verloren gehen. Wer Nachrichten verschickt, will, dass diese nicht nur beim Empfänger ankommen, sondern ausschließlich bei ihm, nicht bei Dritten.

Kriminelle, die versiert sind in Sachen Hacken von Software, suchen sich prominente Namen als Ziel. Prominentes Beispiel: Wenn man es schafft, eine Sicherheitslücke in MS Windows zu finden, kann man Milliarden von Usern Schaden zufügen. Eine Sicherheitslücke in einer Linuxdistribution zu finden, versetzt vielleicht eine Million User in Angst und Schrecken.

Wenn man davon ausgeht, dass die Hälfte der Erdbevölkerung ein Smartphone besitzt – und manche sogar zwei, sind in etwa 4 Milliarden Geräte im Umlauf. Gehen wir der Einfachheit halber davon aus, dass jedes zweite Gerät mit Android ausgestattet ist. Dann ist die Zielgruppe für einen Hacker an die 2 Milliarden User groß. Jeder noch so kleine Fehler kann, wenn er in die Hände der Falschen gerät, riesige Schäden verursachen. Jeder Bug sollte deshalb behoben werden. Kleine Bugs können Eindringlingen Zugriff auf unser Gerät erlauben. Datenklau ist die logische Folge. Das gilt es zu vermeiden.

Die Lösung: Bug Hunting

Nicht nur Kriminelle sind versierte Computernutzer, die sich mit Schwächen von Software befassen. Es gibt mindestens gleich viele User, die gerne legal Geld damit verdienen, indem Sie auf Bugs aufmerksam machen. Also setzen diese alles daran, mit allen Mitteln Fehler zu finden und diese zu berichten. Je erfolgreicher der Bug Hunter dabei ist, desto mehr verdient er. Macht Sinn.

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