WordPress-Lexikon für Anfänger


WordPress übernimmt die führenden Positionen und gehört zu den am meisten gefragten CMS im Online-Unternehmen. Die Statistik zeigt, dass über 25% aller Internetseiten auf WordPress laufen. Nicht nur Profis genießen die Vorteile dieses CMS, sondern auch für Newbies ist dieses Software sehr attraktiv, dank einer gewissen Einfachheit im Betrieb. Einerseits kostet es nicht viel Zeit, WordPress zu installieren, andererseits lässt sich das System durch Themes und Plugins erweitern.

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Doch der Erfahrungsmangel bei den Anfängern kann eine normale Funktionalität der Software blockieren. Das ist ein guter Grund dafür, sich erst einmal mit den wichtigsten WordPress-Fachwörtern auseinander zu setzen, um mögliche Schwierigkeiten zu meiden. Diese Kenntnisse helfen dann später, gesuchte Informationen zu finden und zu begreifen, und mit ihnen dann auch produktiv zu arbeiten.

Für den erfolgreichen Anfang in WordPress, stellt dieser Artikel die wichtigsten WordPress-Begriffe vor.

WordPress Lexikon

1. Backend / Frontend

Für WordPress-Newbies ist es ganz wichtig, den Unterschied zwischen Backend und Frontend zu begreifen. Das Backend nennt man auch oft Adminbereich und dieser bildet die Nutzeroberfläche von WordPress. Sie sind Administrator Ihrer Webseite und nur Sie mit Ihrem Password und Login haben Zugriff darauf. Von hier aus kann man Posten online stellen, Plugins installieren oder Aktualisierungen machen.

Für Ihre Besucher bleibt diesen Administrationsbereich unsichtbar. Das Frontend stellt die eigentliche Webseite dar. Sie lässt sich leicht über Internet-Browser finden, daher ist es von großer Bedeutung, das Frontend korrekt und fehlerfrei aufzubauen.

2. Backup

Das Backup ist für Sicherheit Ihrer Webseite verantwortlich. Mit anderen Worten garantiert das Backup eine Sicherheitskopie aller Daten sowie von Computern und Laptops, als auch von Mobilgeräten. Dabei werden Ihre Daten auf einem externen Datenträger gespeichert. Dafür passt eine PC-Festplatte oder ein USB-Stick, außerdem ist es auch möglich, ein Backup online zu machen.

Die planmäßige Sicherungskopie aller Daten spielt eine extrem wichtige Rolle: ob von Mobilgeräten, PC-Festplatten, oder E-Mail-Accounts. Derzeit stehen hunderte Standard- und Premium Backup-Plugins zur Verfügung, deren Ziel ist es, Ihre Webseite von Hacker-Angriffen zu schützen.

3. Blog

Im Großen und Ganzen kann man WordPress als ein Blogging-System charakterisieren. Im Allgemeinen stellt Blogging eine der aktuellsten Tendenzen im Web dar, und jedes große Unternehmen verfügt heute über einen Blog. Was ist das eigentlich, ein Blog? Ein Blog lässt sich meistens als ein Online-Tagebuch definieren, wo regelmäßige Blog-Posts oder Blog-Beiträge veröffentlicht werden.

Im Gegensatz zu einer Webseite, wo es kaum möglich ist, die Seiten zu verändern, lässt ein Blog den Webseiteninhalt attraktiv und lebhaft einzurichten. Der Blog wird dadurch lebendig und dynamisch und bringt Ihren Besuchern viel Freude!

Zudem haben große Unternehmen so genannte kommerzielle Blogs, wo die Kunden nach regelmäßigen Informationen über neuste Produkte oder Dienste suchen können. Unter anderem bieten Blogs eine zusätzliche Funktion – Kommentare. Dadurch tauschen die Kunden ihre Meinungen oder besprechen heiße Themen.

WordPress Dashboard

4. Dashboard

Das Zentrum der eigenen WordPress-Webseite heißt Dashboard. Das Hauptziel des Dashboards ist es, eine schnelle Übersicht über Ihre Webseite zu verschaffen. Von hier aus hat man Zugriff auf die Nachrichten und sieht die Beitragsentwürfe. Das Dashboard zeigt, wer auf Ihre Seite verlinkt hat und ob die Leser deren Inhalt gern haben. Zudem kann man vom Dashboard aus die Kommentare abrufen und moderieren.

5. Plugins

Plugins sind kleine Zusatzprogramme, die Sie für WordPress bekommen und die Ihre WordPress-Version zu einer wahren Powermaschine machen. Letztendlich können Sie aus diesen Plugins (diesen kleinen Zusatzprogrammen) genau die auswählen, die Sie für Ihre Webseite brauchen. Insgesamt gibt es derzeit über 15.000 Plugins und das macht WordPress für viele mit zur ersten Wahl.  Denn hier findet man für alle Zwecke, für alle Wünsche genau  das richtige Programm (das Zusatzprogramm), ohne erst ein Programmierer beauftragen zu müssen.

Plugins helfen, die Erweiterungen für Ihre WordPress-Seite problemlos vorzunehmen. In der Tat gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um der WordPress-Webseite zusätzliche Funktionalität zu verleihen. Tausende von kostenfreien und kostenpflichtigen Plugis stehen zur Verfügung, die es erlauben, kleine und große Änderungen in der Webseite umzusetzen: von Social Media-Buttons uns Spamschutz-Kontrolle bis zu kompletter Shop-Funktion und Mehrsprachigkeit. Plugins erlauben es, WordPress anpassungsfähiger und auffälliger zu machen.

6. Posts

Falls Sie WordPress fürs Bloggen verwenden, haben Sie immer wieder mit Posts zu tun, da Posts den Hauptinhalt in Ihrem Blog darstellen. Posts sind die Einträge, die Blogs so beliebt machen. Beiträge (oft auch Artikel genannt) werden auf der Startseite des Blogs angezeigt. Gewöhnlich platzieren sich die aktuellsten Beiträge ganz oben im Blog und zu älteren Posts muss man einfach nach unten scrollen.

Posts lassen sich in den Archiven, Kategorien, veröffentlichen Posts und anderen Widgets finden. Zudem verfügt die Post-URL über das Datum der Publikation. Posts sind sehr wichtig für Ihren Blog, weil sie für eine lebendige Kommunikation sorgen. Posts verfügen über eine Kommentar-Funktion, die es Ihren Lesern erlaubt, zu gewissen Themen ihre Feedbacks zu hinterlassen.

7. Themes

Themes (auch Templates oder Vorlagen genannt) nehmen auch eine zentrale Rolle im WordPress-Lexikon ein. Ein Theme stellt eine Designvorlage für Ihre WordPress-Seiten dar. Das Template ist dafür verantwortlich, welches Aussehen Ihre Webseite für die Leser haben wird. Für eine erfolgreiche Funktionalität Ihrer WordPress-Seite müssen Sie unbedingt ein Theme haben. Deshalb ist bei jeder WordPress-Installation ein Standard-Theme (also kostenlos) vorgesehen.

Genauso wie bei Plugins stehen zahlreiche Standard- (kostenfreie) und Premium- (kostenpflichtige) WordPress-Themes zur Verfügung. Wenn Sie noch keine endgültige Entscheidung getroffen haben und WordPress erst einmal ausprobieren möchten, stellen Standard-Themes eine gute Lösung dar.  Premium WordPress-Themes bieten vor allem zusätzliche Funktionen, großartige Designmöglichkeiten, einen reinen Code und professionelle technische  Unterstützung.

WordPress ist sehr anpassungsfähig und lässt die Einrichtung beliebiger Typen von Webseiten zu. Es bieten sich zahlreiche Blog-Themes, Business-Themes, Templates für Ihr Portfolio und auch hunderte von Themes für ein Online-Geschäft an.

Wordpress Themes

Quelle: TemplateMonster-Sammlung

8. Sidebar

Die Sidebar stellt in einem WordPress-Theme ein Bereich dar, wo sich meistens Widgets befinden. Man hat hier einen Zugriff auf zusätzliche Informationen, die mit dem Hauptinhalt nicht zusammenhängen. Die Sidebar lässt sich links, rechts, oben oder unten im Theme platzieren.

9. Widgets

Widgets sind in der Sidebar, und sie lassen sich beliebig per Drag-and-Drop zusammenstellen und auswählen. Diese kleinen, zusätzlichen Erweiterungen im Admin-Bereich sind meistens für Informationen über Ihre Webseite, Ihren Blog oder über Sie verantwortlich. Die Widgets werden dann auf Ihrer Webseite so angezeigt, wie sie auch im Administrationsbereich zusammengestellt sind.

10. Updates

Im Grunde genommen verfügt WordPress über 3 Kernelementen: WordPress-Core, (wo sich die ganze WordPress-Triebkraft befindet), Themes und Plugins. Alle drei Komponenten lassen sich aktualisieren (upzudaten). Wichtig ist dabei, eine Sicherungskopie, auch Backup genannt, aller Dateien zu machen, bevor man seine WordPress-Version aktualisiert. Sind die Updates installiert, muss man prüfen, ob die Webseite das gleiche Aussehen hat und keine Fahler in der Funktionalität aufgetaucht sind.

Fazit

Dieser Beitrag versucht, die relevantesten WordPress-Begriffe für Anfänger zu erklären. Wenn Sie diese Informationen nützlich und behilflich finden, um sich mit WordPress vertraut zu machen, wäre es für uns erfreulich. Probieren Sie es aus und haben Sie keine Angst! Unzählige WordPress-Themes und Plugins werden Ihnen bestimmt große Freude bereiten.

Gibt es noch Fragen oder Unklarheiten? Welche Begriffe würden Sie noch zu dieser Liste hinzufügen? Welche müssen noch erklärt werden? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Wir würden uns über Ihre Rückmeldung freuen.

Autor: Andreas Steiner – ist Mitarbeiter bei TemplateMonster, engagiert sich aktiv dafür, dass die Gäste aus Deutschland gut mit unseren Produkten zurecht kommen und zufrieden sind. Außerdem schreibt er gern Beiträge zum Thema WordPress und allem, was damit zusammenhängt.

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