Das richtige Licht am PC Arbeitsplatz

Wer viel Zeit vor dem PC verbringt, der sollte stets auf eine ausreichende Beleuchtung achten. Schlechte Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz können für die Augen zur Belastung werden und zu unangenehmen Folgen wie etwa Müdigkeit oder Kopfschmerzen führen.

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Was es beim richtigen Licht am PC Arbeitsplatz zu beachten gibt, erklärt der folgende Ratgeber.

Warum ist die Beleuchtung so wichtig?

Das richtige Licht am PC Arbeitsplatz

Zu einem umfassend ergonomischen Arbeitsplatz zählt neben richtigem Schreibtisch und Sitzmöglichkeiten auch die Beleuchtung im Raum. Denn das Licht hat einen großen Einfluss auf Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Vor allem das natürliche Tageslicht spielt hier eine wichtige Rolle. Kommt es mit der Haut des Menschen in Kontakt, dann wird die Produktion von Hormonen und Neurotransmittern angeregt, die den menschlichen Biorhythmus steuern.

Endorphine, Serotonin und Melatonin sorgen nicht nur für Wohlbefinden, sondern stärken auch das Immunsystem und ermöglichen konzentriertes Arbeiten. Gerade bei der Arbeit am PC kommt dem Licht aber noch eine weitere Aufgabe zu. Da hier über einen relativ langen Zeitraum auf eine kleine Fläche in geringer Entfernung geguckt wird, sind die Augen einer besonders hohen Belastung ausgesetzt.

Die richtige Beleuchtung sollte hier den Kontrast zwischen dem hell leuchtenden Bildschirm auf der einen Seite und der dunkleren Umgebung auf der anderen Seite bestmöglich kompensieren, um Beschwerden wie Augenschmerzen oder Ermüdung zu vermeiden.

Wie sieht die richtige Beleuchtung am PC Arbeitsplatz aus?

Um eine möglichst ergonomische Beleuchtung am Arbeitsplatz zu schaffen, gilt es die optimale Kombination aus natürlichem Licht und künstlichem Licht zu nutzen. Damit ausreichend Tageslicht gewährleistet werden kann, sollte sich der PC Arbeitsplatz am besten in der Nähe eines Fensters, eines Dachoberlichts oder anderer lichtdurchlässiger Bauteile befinden.

Bei der Platzierung sollte allerdings auf mögliche Störfaktoren wie beispielsweise Reflexionen, Blendungen oder Spiegelungen geachtet werden. Diese gilt es unbedingt zu vermeiden. Bildschirme sind etwa stets quer zu Fenstern aufzustellen.

Darüber hinaus muss der Arbeitsplatz mit künstlicher Beleuchtung ergänzt werden. Als Lichtkonzept für Büroarbeitsplätze wird dabei gerne auf eine teilflächenbezogene Beleuchtung gesetzt, bei der eine direkte und indirekte Allgemeinbeleuchtung mit einer arbeitsbereichsbezogenen Beleuchtung kombiniert wird. Entsprechende Leuchten sind bei Fachhändlern wie gluehbirne.de erhältlich.

Direkte Allgemeinbeleuchtung

Für die direkte Allgemeinbeleuchtung werden in der Regel klassische Deckenleuchten wie LED-Panels, Leuchtstoffröhren oder Halogen-Spots genutzt. Diese sorgen für direkt abgestrahltes Licht, das sich großflächig und gleichmäßig von der Decke aus im gesamten Raum verteilt.

Indirekte Allgemeinbeleuchtung

Für die indirekte Allgemeinbeleuchtung kommen üblicherweise Leuchten wie Wandstrahler oder Stehlampen zum Einsatz. Diese sorgen für indirekt abgestrahltes Licht, mit denen sich zielgenau bestimmte Bereiche im Raum in Szene setzen lassen und auf diese Weise zu einer angenehmeren Lichtatmosphäre beiträgt.

Arbeitsbereichsbezogene Beleuchtung

Für die arbeitsbereichsbezogene Beleuchtung wird in den meisten Fällen auf spezielle Schreibtischlampen zurückgegriffen. Diese ermöglichen eine besonders individuelle und bedarfsbezogene Beleuchtung direkt am Arbeitsplatz.

Welche Vorteile bietet der Einsatz von LEDs bei der Arbeitsplatzbeleuchtung?

Heutzutage kommen in den meisten Bereichen LED Leuchtmittel zum Einsatz. Auch die Arbeitsplatzbeleuchtung ist hier keine Ausnahme und kann von den zahlreichen Vorteilen der modernen Leuchtdioden-Technik profitieren. An erster Stelle steht die hohe Energieeffizienz von LEDs. Im Gegensatz zu herkömmlichen Leuchtmitteln wird für das Erzeugen einer bestimmten Lichtmenge deutlich weniger Energie benötigt.

Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Die Stromkosten lassen sich durch den Einsatz von LEDs oftmals um mehr als die Hälfte senken. Darüber hinaus zeichnen sich LEDs auch durch ihre extrem lange Lebensdauer aus.

Während andere Leuchtmittel bereits nach nur wenigen 1.000 Betriebsstunden ausgetauscht werden müssen, halten LEDs ohne Probleme auch mehrere 10.000 Betriebsstunden durch. Außerdem ermöglichen LEDs den Einsatz von Leuchtmitteln mit individueller Farbtemperatur.

Gerade im Bereich der Arbeitsplatzbeleuchtung wird gerne auf tageslichtweiße LEDs mit einer Farbtemperatur von über 5.400 Kelvin zurückgegriffen, die zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit beitragen.

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