Fotos digitalisieren – so gelingt es

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Seitdem es die Digitalfotografie gibt, sieht sich kaum noch jemand die alten Papierfotos an. Deshalb wäre es angebracht, auch diese zu digitalisieren. Zum einen sind sie dann jederzeit sichtbar. Zum anderen müssen nicht erst Kartons oder Kisten auf dem Dachboden durchwühlt werden, um die alten Fotos zu finden. Es gibt aber noch einen anderen Grund, der für die Digitalisierung älterer Aufnahmen spricht.

Da die Papierfotos ständig schwankender Temperaturen und Feuchtigkeit ausgesetzt sind, finden chemische Reaktionen statt. Diese führen dazu, dass sich die Qualität verschlechtert. Deshalb ist es an der Zeit, die Fotos durch die Digitalisierung zu konservieren.

Fotos mit einem Scanner digitalisieren

Fotos digitalisieren

Die einfachste Möglichkeit der Digitalisierung besteht darin, die Bilder mit einem Flachbettscanner einzuscannen. Zuvor sollte jedoch eine Auswahl getroffen werden. Zwischen den alten Aufnahmen befinden sich erfahrungsgemäß zahlreiche Fotos, die keinen richtigen Wert mehr haben. Darauf sind vielleicht Personen abgebildet, die mittlerweile keiner mehr kennt. Da die Digitalisierung der Fotos ohnehin sehr zeitaufwendig ist, sollten auch nur solche Aufnahmen infrage kommen, die von Bedeutung sind.

Im ersten Schritt werden die Fotos gesäubert. Das gelingt mit einem speziellen Reinigungsmittel für Papierfotos und einem Pinsel. Wichtig ist es, Staub und Fingerabdrücke zu beseitigen. Da die meisten Flachbettscanner ein DIN-A4-Format aufweisen, können auch gerne mehrere Fotos gleichzeitig gescannt werden. Mit einer geeigneten Grafiksoftware lassen sie sich hinterher wieder sehr präzise zurechtschneiden. Die eingescannten Fotos brauchen dann nur noch mit der Grafiksoftware nachbearbeitet zu werden. Damit lassen sich verblasste Farben oder unschöne Kontraste wieder mühelos korrigieren.

Negative einscannen

Mit einem herkömmlichen Flachbettscanner ist es nicht möglich, Negative einzuscannen. Diese werden lediglich in Schwarz-Weiß dargestellt. Ist der Scanner jedoch mit einer Durchlichteinheit ausgestattet, gelingt es gut. Negative zur Digitalisierung der Fotos zu verwenden, erweist sich als sehr hilfreich. Diese befinden sich zumeist noch in den Verpackungen und gingen noch nicht durch so viele Hände wie die Papierbilder. Deshalb befinden sich die Negative zumeist in einem guten Zustand.

Werden die Negative eingescannt, lassen sich daraus sehr schöne Digitalfotos erstellen. Ausführlichere Hinweise zu dieser Thematik sind beim WDR zu finden. Dort wird zudem beschrieben, mit welchen Geräten sich die Arbeit besonders gut erledigen lässt. Wer richtig dabei vorgeht, erzielt gute Ergebnisse.

Negative und Fotos einscannen

Fotos mit einer Digitalkamera digitalisieren

Eine sehr interessante Möglichkeit, die alten Fotos zu konservieren, bieten Digitalkameras. Die alten Bilder werden dabei einfach abfotografiert. Doch ganz so einfach ist diese Vorgehensweise auch nicht. Die zuvor gereinigten Fotos werden flach auf den Tisch gelegt. Die Aufnahmen erfolgen dann in einem rechten Winkel direkt von oben. Ohne ein geeignetes Stativ wird es schwer möglich sein, präzise und qualitativ hochwertige Aufnahmen zu erhalten. Die Kamera wird so eingerichtet, dass das Bild exakt im Aufnahmebereich liegt. Meistens müssen ein paar Probeaufnahmen durchgeführt werden.

Um Reflexionen von vornherein zu vermeiden, darf nicht mit dem eingebauten Blitzlicht gearbeitet werden. Damit die Belichtung dennoch ausreichend ist, kann die Zimmerbeleuchtung oder eine zusätzliche Lampe dienen. Moderne Digitalkameras kommen auch mit mäßigen Lichtverhältnissen gut zurecht. Anstelle einer Digitalkamera kann auch ein Smartphone genutzt werden. Die neueren Geräte sind inzwischen mit einer guten Technik im Bereich der Fotografie ausgestattet.

Digitalisierte Fotos nachbearbeiten

Meistens ist es erforderlich, die digitalisierten Fotos nachzubearbeiten. Sind nur kleinere Farb- und Kontrastanpassungen erforderlich, dann sind diese schnell durchgeführt. Die meisten Grafikprogramme erledigen die Anpassungen mit einem Klick. Sind umfangreichere Nachbearbeitungen nötig, sollte stets an einer Kopie gearbeitet werden. Die fertiggestellten digitalen Aufnahmen sollten auf jeden Fall mit entsprechenden Namen versehen werden.

Ohne eine aussagekräftige Benennung wird es später schwer, sie wiederzufinden. Wichtig ist auch ein sicherer Ablageort. Externe Datenspeicher sollten Vorrang haben. Noch besser ist die Speicherung in einer Cloud.

Profis mit der Digitalisierung beauftragen

Deutlich einfacher gelingt die Digitalisierung alter Papierbilder durch einen Profi. Ein professioneller Anbieter, wie Scancorner, ist mit allen erforderlichen Geräten ausgestattet. Daher sind deutlich bessere Ergebnisse zu erwarten als bei der Digitalisierung, die zu Hause durchgeführt wurde. Die Arbeit erfolgt nicht nur mit besonders hochwertigen Geräten, sondern auch mit einer professionellen Nachbearbeitungssoftware.

Fertige Aufnahmen werden direkt in einer Cloud zur Verfügung gestellt. Dadurch sind sie mit jedem internetfähigen Gerät abrufbar.

Fazit

Alte Papierfotos sollten möglichst bald digitalisiert werden. Sonst besteht die Gefahr, dass die Aufnahmen aufgrund der Alterungsprozesse unbrauchbar werden. In digitalisierter Form stehen die Aufnahmen noch viele weitere Jahrzehnte zur Verfügung.