Industrie 4.0: So geht Prozessoptimierung

Ist von der Industrie 4.0 die Rede, dann ist damit simpel ausgedrückt die vierte industrielle Revolution gemeint. Diese zeichnet sich vor allem durch die Vernetzung von Fabriken, Lieferketten und intelligenter Produkte aus. 

Alle großen industriellen Innovationen, beispielsweise die EMSR Technik, werden somit unter der Bezeichnung Industrie 4.0 zusammengefasst. Die neuen Entwicklungen in der Industrie führen vor allem dazu, dass Prozesse optimiert werden und die Arbeit somit effizienter gestaltet wird. 

Vorläufer und Geschichte der Industrie 4.0

Industrie 4.0

Die Entwicklung der Industrie 4.0 wurde in den vergangenen Jahren durch die wachsende Vernetzung internet-basierter Informationswege und einzelner Arbeitsbereiche vorangetrieben. Die computer-gestützte Fertigung hat ihren eigentlichen Anfang allerdings schon in den 1960er Jahren. Seit Beginn der 70er Jahre existiert auch das Konzept des CIM, des Computer Integrated Manufacturing.

Zu der damaligen Zeit standen besonders Insellösungen im Fokus. Danach wurde stetig versucht, die untereinander vernetzten Bereiche zu vergrößern und umfangreicher zu gestalten.

Unternehmen sind mit organisatorischen und technischen Anforderungen konfrontiert

Die Hardwareausstattung von Unternehmen ist in der heutigen Zeit normalerweise als gut bis sehr gut einzustufen. In der Regel werden, besonders im Bereich der Administration, Software-Produkte von SAP oder Microsoft genutzt. Doch welche Voraussetzungen müssen eigentlich erfüllt werden, um die angestrebte Vernetzungsqualität der Industrie 4.0 zu erreichen? 

Um ein übergreifendes und komplexes Konzept umzusetzen, wird nicht nur das technische System benötigt. Das Konzept der Industrie 4.0 zieht sich durch jegliche Bereiche eines Betriebs und bringt nicht nur technische, sondern auch organisatorische Herausforderungen mit sich. Die Integration von technischen Innovationen verläuft häufig problemlos, die Veränderungen im organisatorischen Bereich sind allerdings oft nicht so einfach umzusetzen. 

Es geht bei der Industrie 4.0 nicht nur darum, neue technische Anlagen oder Software einzuführen, sondern um eine große Veränderung der grundlegenden Prozesse eines Betriebs. Das Konzept bedeutet, dass sich Informationsströme vollständig verändern. 

Damit das System funktioniert müssen alle Informationen zum richtigen Zeitpunkt, an der richtigen Stelle und in der korrekten Form vorliegen. Abteilungsprozesse entwickeln sich dabei zu kompatiblen Betriebsprozessen. Damit dies funktioniert ist eine effiziente horizontale und vertikale Kommunikation sowie der reibungslose Datenaustausch essentiell. Informationen müssen in Echtzeit, transparent und schnittstellenübergreifend transportiert werden. 

Wie ist der aktuelle Stand in den Unternehmen?

Aus technischer Sicht bereitet der Informationsfluss heute kein großes Problem mehr. Allerdings gibt es noch viele Firmen, in denen dennoch die Voraussetzungen dafür fehlen. Die Probleme beginnen dabei bei der Datenpflege und enden bei einer bereichsübergreifenden und transparenten Kommunikation. 

Informationsflüsse, die cross-funktional gestaltet sind und die gesamte Lieferkette umfassen, sind heute noch äußerst selten. Die Ursachen dafür sind vielfältig, vor allem liegen diese aber in dem Kommunikationsproblem – sowohl zwischen Lieferanten und Kunden als auch zwischen den einzelnen Abteilungen. 

Lösungsansätze für Unternehmen

Unternehmen sollten das Ziel verfolgen, ihre betrieblichen Prozesse aufrecht zu erhalten, welche das Konzept der Industrie 4.0 unterstützen. 

Es handelt sich bei der neuen industriellen Revolution um ein System, welches nicht nur die Technologie in den Vordergrund stellt, sondern auch den richtigen menschlichen Umgang mit dem Thema erfordert. Um mit dem Konzept der Industrie 4.0 erfolgreich zu sein, muss weiterhin der Mensch im Mittelpunkt stehen.

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