Wie funktioniert eine VR-Brille?

Bei Virtual Reality handelt es sich um ein interessantes Thema, welches auch in Zukunft immer mehr an Beliebtheit gewinnen wird. Doch nicht nur für Technik-Fans dürfte der Bereich spannend sein. Kurz und knapp lassen sich damit künstlich geschaffene 3D-Welten aus dem Nichts zaubern. Mit wenig Aufwand und selbst kleinem Budget kann jeder mit einer VR-Brille eine komplett neue Welt entdecken.

Besonders interessant in diesem Zusammenhang ist die sogenannte VR-Brille. Dabei handelt es sich um ein Gerät, mit dessen Hilfe der Einstieg in 3D-Welten ermöglicht werden. Doch wie genau müssen sich neue Nutzer die Funktionsweise vorstellen? All das und mehr beantwortet der folgende Artikel.

Was ist eine VR-Brille?

VR-Brille Funktion

Zunächst einmal sollte erklärt werden, was sich die Interessenten unter diesem Begriff vorstellen können. Die Abkürzung „VR“ bedeutet so viel wie Virtual Reality und erweitert die echte Lebenswelt mithilfe passender Gadgets wie der VR-Brille. Das Herzstück bei dieser Sache ist das Head-Mounted-Display.

Nutzer setzen dabei eine Brille oder einen Helm mit Visier auf, welcher ihnen computergenerierte Bilder vor die Augen einblendet. Selbst Smartphones sind dabei bereits in der Lage.

Wie funktioniert eine VR-Brille?

Wie bereits angesprochen agieren die VR-Brillen vor allem mit zwei essenziellen Techniken. Dabei handelt es sich um:

  • Motion Tracking
  • Head Tracking

Motion Tracking wird verwendet, um die Bewegungen der jeweiligen Person zu erfassen. Bei Head Tracking hingegen liegt der Fokus zum Erkennen der Blickrichtung sowie Kopfneigung. Zusammen ergibt sich daraus ein neues, einzigartiges 3D-Erlebnis. Die Trackingsysteme nutzen dabei selbst Gyro-Sensoren oder mehrere Kameras, damit die Position und Lage im Raum genau erfasst und erkannt werden kann.

Die daraus gewonnenen Daten aus Bewegung und Position werden anschließend durch die VR-Anwendung in einen virtuellen Raum umgesetzt. Übrigens gibt es mittlerweile auch Eye-Tracking-Systeme, bei denen sogar die Augenbewegungen der Betroffenen genau fokussiert werden können.

Am besten sind dabei Systeme mit einer niedrigen Latenz. Je verzögerungsfreier die Bewegungen im 3D-Raum sind, umso realistischer das Erlebnis.

Wie bereits erwähnt sind Smartphones von Haus aus mit leistungsfähigen Gyro-Sensoren ausgestattet sowie weiteren Beschleunigungsmessern. VR-Apps können entweder allein oder im Zusammenspiel mit der Kamera für das Tracking genutzt werden. Auf diese Weise kann die VR-Brille ohne zusätzlichen Umgebungssensoren auskommen. Besonders interessant für Einsteiger und Neulinge.

Arten der VR-Brille

VR Brille Oculus

Die Funktionsweise einer VR-Brille ist nicht sonderlich kompliziert. Mit Laufe der Zeit hat sich die Technik stetig weiterentwickelt, sodass mittlerweile unterschiedliche Modelle zur Verfügung stehen. Wer eine VR-Brille kaufen will, kann zwischen den folgenden Exemplaren entscheiden:

  1. durchsichtige Videobrillen: Bei den durchsichtigen Modellen handelt es sich um moderne Arbeitshilfen, welche für bestimmte Aufgaben hilfreiche Daten und Abbildungen einblenden können. Damit sieht ein Wartungstechniker die zu prüfenden Komponenten.
  2. monokulare Videobrillen: Bei dieser Variante werden Informationen für das Auge bereitgestellt. Vor allem aber zur Navigation bzw. Schulung an Maschinen. Beim anderen Auge liegt der Fokus auf einen freien Blick auf die reale Umgebung.
  3. geschlossene Videobrillen: Eine letzte Variante wären die geschlossenen Brillen, bei dem zwei Displays für jedes Auge zum Einsatz kommen. Die reale Umgebung wird dabei komplett ausgeblendet. Der Fokus liegt klar auf die visuelle Wahrnehmung. Im Grunde genommen digitalisiert eine Kamera das Bild der realen Umgebung und spielt diese anschließend in die Welt der VR ein.

Da es nicht nur eine VR-Brille auf dem Markt gibt, musst du natürlich auch mit unterschiedlichen Preisen rechnen. Schaut man sich mal bei den verschiedenen Herstellern um, dann müsstest du, je nach Ausstattung, mit Preisen zwischen 200 und 1200 Euro rechnen.

Checkliste – Worauf beim Kauf achten?

Brillen mit VR sind erhältlich in diversen Ausführungen mit unterschiedlichen Features. Gerade Anfänger oder Einsteiger werden in diesem Gebiet schnell überfordert sein. Damit das nicht passiert, lohnt sich der Blick auf die folgende Checkliste. Dort werden alle relevanten sowie wichtigen Aspekte beim Kauf der Brille berücksichtigt:

  • Tracking
  • Bildqualität
  • Produktdesign
  • Plattform
  • Kosten

Ein wichtiger Bereich in der VR ist das Tracking. Nur durch diese Sensoren kann das Erlebnis so realistisch wie möglich gestaltet werden. Eine genaue Spiegelung der eigenen Bewegungen ist dabei das A & O. Eine gute Brille sollte über folgende Features verfügen: Head-Tracking, internes & externes Positions-Tracking.

Die letzten beiden Arten von Tracking werden relevant bei Spielen, da diese besonders gut mit Konsolen harmonieren. Nicht vergessen werden darf dabei die Bildqualität. Wie auch bei anderen Dingen wie Gaming oder Fotos sollte diese gut wahrgenommen werden können. Gerade im VR-Bereich kommt es an auf Auflösung, Sichtfeld, Bildwiederholrate und Fliegengittereffekt.

Fazit

Eine VR-Brille sollte auch eines sein – bequem. Sie ist nicht sonderlich klein und muss bequem am Kopf aufliegen. Ein gutes Produktdesign machen Gewicht und Controller aus. Umso bequemer sich die Brille trägen lässt, umso höher der Dauerspaß. Ein letzter Punkt beschäftigt sich noch mit den Plattformen.

VR ist mittlerweile bei Playstation und Windows sehr gefragt. Welche Plattform für einen die richtige ist, muss jeder für sich selbst herausfinden. Unter Berücksichtigung der oben genannten Punkte sollte die Entscheidung deutlich einfacher fallen.

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