Ressourcenmonitor – der bessere Taskmanager versteckt in Windows 7

Der Taskmanager ist die zentrale Anlaufstelle, wenn es darum geht zu ergründen was denn so unter der Haube bei Windows läuft. Man kann erkennen welche Prozesse laufen, wie sehr das System ausgelastet ist und noch vieles mehr.

Was viele aber nicht wissen, Windows 7 besitzt noch ein viel mächtigeres Tool, um die Vorgänge auf dem Rechner zu untersuchen: den Ressourcenmonitor.

Detaillierte Systemeinblicke mit dem Ressourcenmonitor

Gestartet wird der Ressourcenmonitor einfach durch Eingabe von resmon in die Suchmaske im Startmenü von Windows 7. Einfach eingeben und mit Enter bestätigen, schon öffnet sich der Ressourcenmonitor.

Ressourcenmonitor von Windows 7

Neben der Übersichtsseite ist der Ressourcenmonitor in vier verschiedene Bereiche unterteilt: CPU, Arbeitsspeicher, Datenträger und Netzwerk

Jeder Bereich lässt sich in einer Registerkarte separat anzeigen. Auf der rechten Seite werden aber ständig die Diagramme für jeden Bereich angezeigt. Wobei es in jedem einzelnen Bereich ein Fenster mit laufenden Prozessen gibt.

Allerdings wird hier bereits gefiltert, so sieht man z.b. im Bereich Netzwerk nur die Prozesse in der Liste die auch Netzwerkaktivitäten aufweisen und im Bereich Datenträger nur die Prozesse mit Datenträgeraktivität.

Ressourcenmonitor mit gefiltertem Prozess

Wählt man in der Prozessliste einen bestimmten Prozess durch Aktivieren des Kontrollkästchen aus, dann wird die Aktivitätenanzeige nach diesem Prozess gefiltert und nur noch die Aktivitäten im Netzwerk oder auf dem Datenträger dieses Prozesses dargestellt.

Im Screenshot und im Ressourcenmonitor selbst wird das durch einen farbigen Balken in der Farbe dargestellt. Auf diese Weise lassen sich gezielt Prozesse hinsichtlich ihrer Systembelastung, ihrer Datenträgeraktivitäten oder ihrer Aktivitäten im Netzwerk analysieren.

So kann man auch herausfinden, ob die Programme vielleicht mehr machen als sie eigentlich sollen. Das z.b. Firefox oder Chrome Netzwerkaktivitäten aufweisen ist verständlich. Aber wenn z.b. eine Freeware die man gerade ausprobiert auch auf das Netzwerk zugreift, obwohl da keine entsprechende Notwendigkeit besteht, sollte man hellhörig werden.

Der Ressourcenmonitor, der erstmals in Windows Vista eingeführt wurde, ist unter Windows 7 ein mächtiges Werkzeug, wenn es darum geht die Vorgänge im Betriebssystem im Auge zu behalten und überwachen zu können.

Also wenn man mit dem einfachen Taskmanager nicht weiterkommt, lohnt es sich den Ressourcenmonitor zu starten.



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