Windows 7: Zeitstempel deaktivieren und damit die Festplatte entlasten

Schon so mancher User wird sich gefragt haben, warum regelmäßig Zugriffe auf die Festplatte erfolgen auch wenn gar kein Programm läuft. Ursache für diese Festplatten-Zugriffe kann eine Windows-Funktion sein. Alle 60 Sekunden schreibt Windows 7 einen Zeitstempel auf die Festplatte.

Für den normalen PC-Benutzer zu hause ist diese Funktion eher uninteressant. Sie dient eigentlich nur dazu, den Zeitpunkt eines Absturzes des Rechners besser ermitteln zu können. Macht aber eigentlich nur Sinn bei Firmen-Rechnern oder Servern, wo sie eine IT-Abteilung dann mit der Fehlersuche befassen kann.

Zeitstempel deaktivieren bei Windows 7

Daher kann man diesen Zeitstempel auch ohne große Bedenken abschalten und somit die Festplatte entlasten. Dazu öffnet man als ersten Schritt die Eingabeaufforderung. Diese muss allerdings als Administrator geöffnet werden. Und das geht folgendermaßen:

Man klickt sich im Startmenü von Windows 7 durch folgende Ordner: Alle Programme – Zubehör. Dann klickt man mit der rechten Maustaste auf die Eingabeaufforderung.

Eingabeaufforderung als Administrator öffnen

Aus dem sich öffnenden Menü wählt man nun den Eintrag „Als Administrator öffnen“. Je nach Einstellung der Benutzerkontensteuerung erfolgt nun noch eine Sicherheitsabfrage die man bestätigen muss. Es öffnet sich die Eingabeaufforderung.

Windows 7 Zeitstempel deaktivieren

Hier gibt man nun folgenden Befehl ein: fsutil behavior set disablelastaccess 1. Den Befehl dann einfach durch Drücken der Enter-Taste ausführen lassen.

Windows 7 Zeitstempel abschalten

Der Befehl wird ausgeführt und eine entsprechende Meldung ausgegeben. Wie man im Screenshot sehen kann wird die geänderte Einstellung erst nach einem Neustart des Rechners wirksam. Nach der Änderung wird kein Zeitstempel mehr mitprotokolliert und somit reduzieren sich die Zugriffe auf die Festplatte. Als Ergebnis wird die Festplatte entlastet.

Insbesondere bei SSD-Festplatten eine interessante Sache.

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