Windows Vista – Versionen und Systemvoraussetzungen

Windows Vista wird der Nachfolger von Windows XP heißen. Das hat sich sicher auch bereits bei nicht so versierten Computer-Benutzern herumgesprochen. Und nach letztem Stand soll es Anfang 2007 soweit sein. Doch was bringt das neue Windows Vista und welche Systemvoraussetzungen müssen erfüllt werden, um in den Genuss des neuen Windows zu kommen?

Geplante Windows Vista Versionen

Windows Vista wird es in 6 verschiedenen Versionen geben, die jeweils in einer 32 bit und einer 64 bit Variante erscheinen werden ( mit Ausnahme der Starter Edition ). Also differenziert man hier noch mehr als bei Windows XP das ja bekanntlich in einer Home Edition und einer Professional Edition existiert. Ob es natürlich sinnvoll ist eine solche funktionsmäßige Abstufung in 6 Versionen zu betreiben bleibt abzuwarten.

Folgende Versionen von Windows Vista sind geplant:

  • Windows Vista Starter
  • Windows Vista Home Basic
  • Windows Vista Home Premium
  • Windows Vista Business
  • Windows Vista Enterprise
  • Windows Vista Ultimate

Die verschiedenen Versionen von Windows Vista unterscheiden sich in ihrem Funktionsumfang. Für den privaten Gebrauch wird sich wohl die Windows Vista Home Premium durchsetzen, während für Firmenkunden die Windows Vista Business gedacht ist. Die Ultimate Edition ist die Version der Software mit allen Extras und Funktionen.

Warum man hier auf 6 verschiedene Versionen des neuen Betriebssystems aufbaut, bleibt wohl das Geheimnis von Microsoft.

Systemvoraussetzungen von Windows Vista

Derzeit sind noch keine endgültigen Systemvoraussetzungen von Microsoft für Windows Vista bekannt gegeben wurden. Allerdings wurden folgende Angaben bereits veröffentlicht:

  • Prozessor Intel Pentium oder AMD Athlon ( Taktfrequenz: min. 800 MHz besser über 1.0 GHz )
  • mindestens 512 MB Arbeitsspeicher ( empfohlen aber 1 GB für 32 bit und 2 GB für die 64 Bit-Version )
  • Festplatte mit min. 20 GB und davon 15 GB freiem Speicherplatz ( die Roh-Installation des Systems benötigt etwa 8 GB) und 7.200 Umdrehungen/Minute und min. 2 MB Cache ( 8 MB sind empfohlen )
  • HDCP-kompatible Grafikkarte und Monitor, um volle HD-Unterstützung zu gewährleisten ( ohne HDCP gibt es Qualitätseinbußen )
  • Netzwerkkarte (100 Mbit/s) sollte vorhanden sein
  • für Notebooks bietet sich Wireless LAN an

Die benötige Grafikkarte hängt vom gewünschten Grafikmodus ab in dem Windows Vista künftig arbeiten soll. Im einfachsten Modus Classic wird das Design von Windows Vista dem Design von Windows 2000 entsprechen und auch die gleichen Anforderungen an die Grafikkarte stellen.

Der Modus AERO Basic ist die minimale Systemvoraussetzung für neuere PC Systeme. Die geforderten Voraussetzungen sollten von aktuellen Grafikkarten problemlos erfüllt werden:

  • mindestens 32 MB Grafikkartenspeicher
  • Farbtiefe von mindestens 32 Bits pro Pixel
  • DirectX 9 kompatible 3D-Hardware-Beschleunigung
  • eine Grafikkarte mit AGP 4X oder PCI-Express

Der Modus AERO Glass bietet alle Vorzüge und Extras im Bereich Design des neuen Windows Betriebssystems und stellt natürlich deshalb auch die höchsten Ansprüche an die Grafikkarte:

  • Grafikkarte mit AGP 8X oder PCI-Express ( mit 16 Bit breitem Bus ).
  • DirectX-9.0-Unterstützung ( aktuell sollen auch DirectX 8 fähige Grafikkarten genügen )
  • mindestens 64 MB RAM ( allerdings werden 256 MB empfohlen, um hohe Auflösungen und alle Details nutzen zu können )
  • einen standardkonformen WDDM-Grafiktreiber (Windows Vista Display Driver Model)

Wie bereits an diesen vorläufigen Anforderungen an den Rechner zu sehen ist wird Windows Vista also auch, wie seine Vorgänger, deutlich ressourcen-fressender als alle vorherigen Betriebssysteme sein. Ob sich diese Anforderungen auch durch die Qualität des neuen Betriebssystems rechtfertigen lassen bleibt abzuwarten.

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