5 SEO Grundlagen für WordPress Seiten


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WordPress ist nach wie vor eines der beliebtesten Content Management Systeme auf dem Markt. Der Grund dafür liegt vor allem in der einfachen Bedienung, und einer gigantischen Community, die für unzählige Plugins und Themes sorgt.

Viele Nutzer holen leider nicht das Optimum aus ihrer Seite heraus, gerade wenn es um das Thema SEO geht. Das Unternehmen Ahrefs hatte 2018 dazu eine traurige Studie veröffentlicht, demnach erhielten rund 90% der Websites keinen Traffic über die Google Suche. 

Dabei lassen sich die SEO Basics bereits relativ schnell & einfach selbst umsetzen. Klar, wer in einem umkämpften Markt mit seiner Seite aktiv ist, der wird sich ohne die Hilfe einer SEO Agentur kaum durchsetzen können. Dennoch lässt sich in kleineren Nischen mit den folgenden Tipps bereits einiges bewerkstelligen.

SEO Grundlagen für WordPress Seiten

Die richtige URL Struktur

Eine lesbare, oder „sprechende“, URL Struktur ist nicht nur für den Nutzer angenehmer, sondern hilft auch den Suchmaschinen eine Website besser zu verstehen. Dafür besucht man einfach da WordPress Backend, und wählt unter „Einstellungen“ den Punkt „Permalinks“ aus. Ideal ist die Option /%postname%/ oder, wenn viele verschiedene Kategorien existieren, /%category%/%postname%/.

Berücksichtige jedoch, dass Änderungen in der Permalinkstruktur möglichst nur bei neuen Seiten durchgeführt werden sollten. Denn mit dem Speichern der Einstellung werden alle URL´s der Seite umgestellt. Das kann unter Umständen zu SEO Einbußen oder verlorenen Backlinks führen.

Für die einzelnen Seiten oder Beiträge kann die konkrete URL ebenfalls angepasst werden. Diese sollte den Inhalt wiederspiegeln und das wichtigste Keyword enthalten.

Nützliche SEO Plugins

Für WordPress gibt es selbstverständlich auch etliche SEO Plugins, die richtig angewendet eine große Hilfe darstellen können. Das wohl bekannteste ist Yoast SEO, das sowohl eine kostenlose als auch eine kostenpflichtige Variante anbietet. Für fortgeschrittene User kann sich die Premium Option lohnen, Anfänger sind mit der Gratisvariante aber erstmal gut bedient.

Das Plugin ermöglicht es relativ einfach Metadescriptions zu erstellen & anzupassen, und hat einen integrierten „Contentcheck“, der deine Inhalte auf einige SEO Faktoren sowie die Lesbarkeit überprüft. Weiterhin erstellt es automatisch eine Sitemap, was ebenfalls praktisch ist.

Bei der Metadescription sollte eine passende Länge berücksichtigt werden, sowie wichtige Keywords und eine ansprechende Formulierung. Sie bildet schließlich den ersten Kontaktpunkt zum Nutzer, versuche also hier bereits das Interesse des Lesers zu wecken. So kannst du schnell deine Klickrate verbessern und bekommst mehr Besucher. Darum geht es ja schlussendlich bei der Suchmaschinenoptimierung.

Empfehlenswert ist ebenfalls das Einrichten einer Robots.txt Datei. Nachdem Google die Anweisung „noindex“ (eine bestimmte Seite soll nicht indexiert werden, etwa interne Admin Seiten oder Danksagungsseiten) nicht mehr berücksichtigt, muss zu härteren Maßnahmen gegriffen werden.

Da hilft nur noch das Blocken über die Robots.txt Datei. Diese Textdatei kannst du einfach selbst erstellen, und auf dem Server hochladen. Um eine Seite vor dem Crawling/Indexing zu blocken, schreibst du folgendes hinein:

User-agent: *

Disallow: /beispielseite

Ladezeiten & WordPress

Auch die Geschwindigkeit einer Website ist wichtig für SEO. Eine große Gefahr bei WordPress liegt darin, die eigene Seite mit vielen Plugins „aufzublähen“, was die Seite irgendwann langsam werden lässt.

Grundsätzlich sollte man versuchen, soweit möglich ohne Plugins auszukommen. Viele kleinere Sachen bekommt man meist mit ein paar wenigen Zeilen Code selbst umgesetzt. Das kann viel Datenverkehr einsparen.

Wenn es nicht anders geht, sollte man seine WordPress Seite dennoch so schlank wie möglich halten. Hierfür gibt es einige Plugins, die diese Aufgabe übernehmen.

WP-Rocket ist beispielsweise ein starkes Caching Plugin, das viele weitere Funktionen wie die Minimierung von HTML,CSS & JS Dateien oder Lazyload mitbringt. Eine kostenlose Alternative dazu wäre Autoptimize.

Auch bei Bildern wird oft unnötiger Ballast mitgeschleppt. Grundsätzlich sollten Bilder nur in der Auflösung hochgeladen werden, in der sie auch angezeigt werden. Zusätzlich können auch Bilddateien hinsichtlich der Dateigröße optimiert werden. Dafür gibt es verschiedene Tools, oder auch fertige Plugins wie Smush oder ShortPixel.

Abseits davon ist natürlich auch ein schneller & zuverlässiger Hostinganbieter wichtig, um die Ladezeiten so gering wie möglich zu halten.

Nutzerfreundlichkeit

Beim Thema SEO dreht sich mittlerweile viel um die Nutzererfahrung. Nicht nur aus SEO Gründen sollten Websitebetreiber sich intensiv mit dem Thema Usability beschäftigen. Eine gute und durchdachte Bedienbarkeit sorgt auch für mehr Conversions, und eine allgemein höhere Zufriedenheit der User.

Beginne damit, auf eine übersichtliche & logische Seitenstruktur zu setzen. Scheue dich nicht vor internen und auch externen Verlinkungen, wann immer sie sinnvoll und vor allem hilfreich sind. Stelle dem User die gewünschten Informationen möglichst leicht zugänglich zur Verfügung.

Auch die Navigation sollte leicht verständlich und nicht irreführend sein. Selbiges gilt für die Ankertexte von Links. Verwende hierfür präzise Formulierungen, die schon vor dem Klick erahnen lassen, was einen hinter dem Link erwartet.

Nimm dir Zeit für gute Inhalte

Der vermutlich wichtigste Tipp, der nicht nur für WordPress Seiten gilt. Allzu oft wird er jedoch von Websitebetreibern vernachlässigt. Google belohnt gute Inhalte, und das tun auch die Nutzer. Was auch immer auf deiner Seite zu finden ist, nimm dir die Zeit, die Inhalte möglichst ansprechend zu präsentieren.

Achte weiterhin auf die Korrektheit und Vollständigkeit deiner Inhalte. Beantworte weiterführende Fragen und mache dir allgemein Gedanken darüber, welche Informationen für deine Nutzer interessant sein können. Je mehr (hilfreiche & relevante!) Inhalte du den Nutzern lieferst, desto besser.


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