Checkliste: Die ersten 5 Schritte nach der WordPress Installation


Du hast gerade WordPress installiert? Vielleicht ja sogar so wie ich es in meiner Anleitung zur WordPress Installation bei All-Inkl.com beschrieben habe? Dann solltest Du jetzt unbedingt ein paar Einstellungen anpassen, bevor du deine ersten Blogbeiträge schreibst oder Plugins installierst.

Kostenloses Office-Paket SoftMaker FreeOffice 2018

Diese Einstellungen führe ich immer als erstes aus, nachdem ich mich bei einer neuen Seite ins Dashboard eingeloggt habe. Normalerweise sieht der Admin-Bereich von WordPress so aus:

Dashboard von WordPress so wie es normal aussieht

Doch das sollten wir unbedingt ändern.

Schritt 1: Dashboard ausmisten und anpassen

Als erstes deaktiviere ich die Willkommens-Box. Dazu klickt man einfach auf die Schaltfläche verwerfen. Über die Schaltfläche Ansicht anpassen (zu finden rechts oben) kann man alle Elemente ein- und ausblenden. Hier schalte ich immer die Anzeige der WordPress-Nachrichten ab. Über diese Einstellungsmöglichkeit kann man später auch die Werbe-Boxen mancher Plugin-Hersteller deaktivieren.

Zusätzlich lösche ich auch die Beispiel-Inhalte, die WordPress bereits angelegt hat. Es handelt sich dabei um einen Beitrag, einen Kommentar und eine Beispiel-Seite.

Anschließend sieht mein Dashboard so aus:

Dashboard von WordPress nach dem Aufräumen

Schritt 2: Einstellungen – Allgemein anpassen

Unter Einstellungen -> Allgemein gibt es verschiedene Einstellungen, die man kontrollieren und auch ggf. anpassen sollte. Das viele hier vergessen mal reinzuschauen, kann man ganz einfach mit einer Google-Suche herausfinden. Einfach mal nach Just Another WordPress Site in Google suchen:

https://www.google.de/#q=intitle:Just+Another+WordPress+Site

Also am besten gleich mal einen aussagekräftigen Untertitel für den eigenen Blog vergeben. Die Einstellungen für die Zeitzone, Datum und Uhrzeit übernimmt ja WordPress inzwischen selbständig.

Einstellungen Allgemein anpassen

Schritt 3: Einstellung – Lesen anpassen

Der dritte Schritt ist auch wieder sehr schnell abgehandelt. Unter Einstellung – Lesen muss man nur die Einstellungen anpassen, wie viele Beiträge in der chronologischen Reihenfolge auf der Startseite, den Kategorie- und Tag-Seiten angezeigt werden sollen. Je nach Blog habe ich die Erfahrung gemacht das 5 bis 6 angezeigt Beiträge am besten funktionieren.

Außerdem kann man hier festlegen, ob im RSS-Feed nur Auszüge oder auch die kompletten Artikel angezeigt werden sollen. Dazu gab es ja auch schon verschiedene Diskussionen im Netz wie z.B. auf blogprojekt.de. Ich habe mich bei allen meinen Projekten für die Kurzfassung entschieden.

Der dritte und letzte Punkt in diesem Bereich ist ein Kontrollkästchen, das darüber entscheidet, ob Google und andere Suchmaschinen die eigene Webseite in den Index aufnehmen oder nicht. Die Option Suchmaschinen davon abhalten, diese Webseite aufzunehmen muss also deaktiviert sein.

Einstellung - Lesen anpassen

Schritt 4: Einstellungen – Diskussion anpassen

Wer Kommentare in seinem Blog zulassen möchte, muss einen Blick in diesen Bereich werfen und die eine oder andere Einstellung an die eigenen Bedürfnisse anpassen. So ist bei mir grundsätzlich die Option Bevor ein Kommentar erscheint, muss der Kommentar manuell genehmigt werden aktiviert.

So kann ich sicherstellen, dass keinerlei SPAM-Kommentare, egal ob manuell oder automatisch eingetragen, veröffentlicht werden. Außerdem ist die Option Benutzer müssen zum Kommentieren Namen und E-Mail-Adresse hinterlassen immer aktiviert.

Wie gesagt, so sind die Einstellungen von mir. Jeder kann hier natürlich eigene Einstellungen wählen.

Einstellungen - Diskussion anpassen

Schritt 5: Einstellungen – Permalinks anpassen

Eine sehr wichtige Einstellung sind die Permalinks, also die Adressen, unter denen ein Blogbeitrag oder eine Seite zu erreichen ist. Hier bietet WordPress verschiedene Möglichkeiten. Es gab Zeiten, da galt es als sehr wichtig, aus Gründen der Suchmaschinenoptimierung, hier den Beitragstitel zu verwenden. Die Zeiten sind aber meiner Meinung nach vorbei. Trotzdem empfehle ich hier die Variante Beitragsname, also /%postname%/ zu verwenden. Einfach weil es für den Besucher schnell erkennbar ist, worum es sich in dem Artikel dreht.

Ich habe aber auch Blogs in denen ich nur die Post-ID, also /%post_id%/ als Permalink verwende und konnte da keine Nachteile beim Ranking feststellen. Es ist aber nicht so schön übersichtlich, weil nicht gleich erkennbar ist, welches Thema der Artikel behandelt.

Einstellungen - Permalinks anpassen

Mit dem Bloggen starten

Ab jetzt kann es mit dem Bloggen losgehen. Die nächsten Schritte wären dann natürlich ein schickes und funktionales Theme aussuchen und einrichten und dann eine Grundausstattung an Plugins installieren. Welche das zum Beispiel bei mir sind, erfährst Du in einem der nächsten Artikel.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Bloggen mit WordPress. Sollte es Fragen geben, nutze doch einfach die Kommentare.

bs19