Kostenloser Webspace – Vorteile, Nachteile und Einsatzmöglichkeiten

Die eigene Homepage: für viele, die regelmäßig im Internet unterwegs sind, irgendwann einfach ein Muss. Was aber, wenn man mit schmalem Budget bei den etablierten Webhostern seine Internetpräsenz ins Netz stellen will? Da werden oft 20 bis 30 Euro im Monat fällig, und die kann oder will nicht jeder User aufbringen. Deshalb ist kostenloser Webspace für viele Internet-Nutzer eine echte Alternative. Und es gibt tatsächlich die Möglichkeit, eine Homepage ohne Gebühren ins Netz zu stellen. Allerdings ist dies meist mit einigen Nachteilen verbunden.

Mit der eigenen Homepage kann man sich im Internet ausführlich präsentieren, seine privaten Ansichten der Weltgemeinde vorstellen, Fotos oder Filme für andere anbieten, Kontakte mit Gleichgesinnten knüpfen. Wenn all diese Möglichkeiten auch noch ohne finanziellen Aufwand zu haben sind, um so besser. Und so hat kostenloser Webspace einige Vorteile, wenn der Internet-Nutzer sich weltweit präsentieren will.

Kostenloser Webspace – Ohne Moos nix los

kostenloser Webspace für die eigene Webseite

Nun ist es aber eine alte Erkenntnis, dass nichts umsonst zu haben ist. Jeder Service kostet, und auch Internet-Provider haben Auslagen, damit die persönliche Homepage auf der ganzen Welt abgerufen werden kann. Kostenloser Webspace macht da keine Ausnahme, denn die Server, auf denen die Homepage gespeichert wird, kosten in der Anschaffung und Wartung eben Geld. Und auch die Nutzung der Infrastruktur ist nicht umsonst.

Das weiß jeder Nutzer, wenn er nicht gerade über ein offenes WLAN im Web surft. Denn er zahlt monatlich Gebühren an den Provider, der seinerseits Kapazitäten einkauft. Wenn also etwas kostenlos sein soll, sind damit bestimmt Einschränkungen verbunden, die erst auf den zweiten Blick deutlich werden.

Werbung als Einnahmequelle

Wenn also tatsächlich kostenfreier Speicherplatz bei einem No-Name-Anbieter eingerichtet wird, kann schnell Werbung auf der eigenen Homepage eingeblendet werden. Entweder erscheint ein Banner, oder es öffnet sich von Zeit zu Zeit ein Pop-Up-Fenster mit Angeboten. Und die können den eigenen Inhalt der Webseite doch manchmal empfindlich stören.

Eigene Werbung darf man nicht einbinden, denn der Webhoster finanziert seine Auslagen eben durch die Verträge, die er mit Werbeagenturen eingegangen ist.

Klein, aber fein?

Webserver im InternetSchnell wird der stolze Besitzer einer Homepage feststellen, dass noch weitere Nachteile auftreten, wenn das Hosting nichts kosten soll. Der umsonst zur Verfügung gestellte Speicherplatz ist nur gering, also muss man oft Inhalte austauschen. Oder die Anbindung ans Netz ist sehr langsam, so dass es keinen Spaß macht, wenn es ewig lange dauert, bis die Seite irgendwann komplett auf dem Monitor dargestellt wird.

Zusätzlich ist das Datenvolumen oft eingeschränkt. Das kennt man von Handy- oder DSL-Verträgen, es gilt aber leider auch oft für die eigene Homepage, wenn kostenloser Webspace gewählt wird. So kann es in der letzten Woche des Monats vorkommen, dass die Seite nicht mehr im Internet zu finden ist, weil die kostenlose Datenmenge überschritten wurde.

Die Provider bieten ihren Kunden dann oft die Möglichkeit, dass man zusätzliches Datenvolumen einkaufen kann. Bisweilen liegt es aber auch an der mangelhaften Ausstattung des kostenlosen Hosters, wenn es wieder mal heißt: „Überschreitung der Zeitdauer“.

Kostenloser Webspace bedeutet auch, dass eine DE-Domain nicht zu erwarten ist. Man bekommt oft nur eine Unterdomain als Adresse, was nicht besonders repräsentativ wirkt. Datenbanken oder eigene Scripts kann der Nutzer in den allermeisten Fällen nicht einbinden, und Backups werden vom Provider nicht angelegt.

Das kann zu gravierenden Problemen führen, denn mit der Sicherheit ist es nicht weit her, wenn kostenloser Webspace gebucht wird. Die Internet-Seiten, die nicht regelmäßig gewartet werden, sind für Hacker leicht angreifbar, und ohne Backup geht vieles verloren oder muss nachher komplett neu aufgesetzt werden.

Alles in allem bleibt zu sagen, dass kostenloser Webspace für Einsteiger sicher eine gute Möglichkeit ist, die eigene Homepage im Internet vorzustellen. Aber mit der Zeit wachsen die Ansprüche, und vieles, was Am Anfang nicht störend gewirkt hat, kann auf die Dauer doch lästig werden. Und mit einem regulären Vertrag, der auch nicht allzu teuer sein muss, hat man dann doch auf Dauer und ohne technische Probleme einen ansehnlichen Internetauftritt, der zuverlässig läuft. Und den man der versammelten (Internet-) Gemeinde stressfrei vorstellen kann.


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