Magento 2 – Schneller, höher, leichter

Updates sind in der Software-Branche gang und gäbe. So nun auch bei Magento. Hier wurde vergangenes Jahr von Magento 1.x auf Magento 2 aufgewertet. Magento 2 ist wie sein Vorgänger eine der beliebtesten Shop-Software-Lösungen, die aktuell am Markt zu finden sind. Die Geschwindigkeit, in der man auch gleichzeitig mehr Ware bestellen kann, ist um fast das Doppelte höher. Allerdings mischen sich auch Nachteile in die Euphorie der Aufwertung.

Magento 2 – Schnell mehr bestellen

Magento 2 – Schneller, höher, leichter

Die Tatsache, die für Benutzer von Magento 2 am wichtigsten ist, ist, dass mit der neuen Version bis zu 2 Millionen Seitenaufrufe und 250.000 Bestellungen pro Stunde ohne Probleme machbar sind. Hier gab es in der Version 1.x noch Schwächen, hier konnten noch Kapazitätsengpässe auftreten. Der Bestellvorgang wird erleichtert und so werden Bestellabbrüche aufgrund von Ärger auf Seiten der Endkunden immer weiter verringert. Technisch affinen Nutzern sei gesagt, dass das alles durch schlanke Versionen des Java-Scripts und des CSS möglich ist.

Innerhalb der Taxonomie der hinterlegten Verzeichnisse von Magento 2 wurde sensibel aber doch radikal ausgemistet. So kann man das System viel einfacher an andere Schnittstellen anpassen und auch die Handhabung dieses Shopsystems fällt flexibler aus als bei Magento 1.x.

Magento 2 – Qualität durch Kontrolle

Neben der besseren Anbindung von Schnittstellen werden aber auch bei Magento 2 weiterhin Module eine wichtige Rolle spielen. Die Macher wollen die Qualitätsstandards hoch halten, indem sie selbst den Marktplatz dafür kontrollieren. Diese Module sollen auch in Magento 2 zentral und übersichtlich zu verwalten sein.

Magento 2 – Endpunkt einer wichtigen Entwicklung

Das Backend, also der Bereich, wo die Unternehmen Einfluss auf die Abläufe nehmen, wurde Großteils beibehalten. Das neue „Material Design“ ist besonders übersichtlich und ermöglicht neuen Nutzer sogar, noch einfacher als bisher in Magento einzusteigen. In einschlägigen Foren wird Magento 2 aktuell als Endpunkt mehrerer wichtiger Entwicklungsschritte von Heavy-Usern beschrieben.

Magento 2 – Nachteile

Die Konzentration bei Magento 2 lag klar auf der einfacheren Einbindung von Schnittstellen. Daher ist beim Umstieg von Magento 1.x auf Magento 2 die Anbindung von Modulen eine Herausforderung. Hilfe beim Magento Update findet man bei erfahrenen Profis. Viel muss dabei natürlich völlig neu geschrieben werden. Das Aussehen von Webseiten, also die Themes und auch spezielle Designs, rufen bei der Umstellung Experten auf den Plan.

Für die Migration von Shopdaten wie Kunden- oder Produktdaten haben die Entwickler ein kostenloses Tool angefertigt. Der problemlose Umgang damit will aber auch gut gelernt sein.

Magento 2 – Feste Update-Termine

Positiv zu vermerkten ist die Tatsache, dass bei Magento 2 fixte Termine für zukünftige Updates festgelegt wurden – alle 3 Monate. Außerhalb des 3-Monats-Turnus finden allerdings auch weiterhin Patches und Sicherheitsupdates statt.

Magento 2 – Preissteigerung der Enterprise Edition

Für die Nutzer der Enterprise Edition kommt es zu einer Preissteigerung von 18.000 Dollar auf 22.000 Dollar pro Jahr. Hinzu kommt, dass, anders als bei Magento 1.x, nun die Lizenzkosten auf den Unternehmensumsatz gerechnet werden – dabei aber niemals über 75.000 Dollar ansteigen. Die Bandbreite an Modulen ist noch überschaubar, die Anzahl wird sich aber bald der von Magento 1.x annähern.