Vorteile und Nachteile von Managed WordPress Hosting

Hosting ist das Abspeichern einer Internetseite auf einem fremden Server (Webspace), der stetige Verbindung mit dem Internet hat. Hoster vermieten den benötigten Speicherplatz an ihre Kunden. Oft gibt es in Pakete im Angebot, die Zusatzleistungen beinhalten. Im Gegensatz zur kostenlosen nicht-eigenen Domain bekommt der Kunde eine Domain zugesichert.

Managed WordPress Hosting ist das Auslagern der Kontrolle und damit von Aufgabenbereichen auf einen Host, der die technische Bearbeitung der Webseite übernimmt. Ein perfektes Hosting passt sich an die Bedürfnisse des Kunden an. Um z.B. Ladezeiten zu beeinflussen, muss der Webseiteninhaber entsprechende Einstellungen vornehmen, die technisches Wissen voraussetzen.

Was übernimmt das Managed WordPress Hosting?

Server für das Managed WordPress Hosting

Beim Managed WordPress Hosting übernimmt der Hostservice die technische Bearbeitung. Er nimmt Sicherheitseinstellungen vor und konfiguriert die Webseite für den Kunden. Die Aufgaben verlagern sich damit auf Optimierung von Servicesicherheit und Darstellung der Webseite. Er kümmert sich um Updates und optimiert die Ladegeschwindigkeit und die Sicherheit auf ein Maximum. Dazu nimmt er regelmäßige Datensicherungen (Backups) von der Seite vor. Durch diese Maßnahmen verbessert sich die Webseitenstabilität. Der Host stellt meist auch einen Kundendienst zur Verfügung, der bei Problemen per Telefon oder Mail kontaktiert werden kann.

Für wen lohnt es sich?

Gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen, die sich mit eigener Webseite präsentieren wollen, ist dieser Bereich mit Kosten verbunden. Im Normalfall benötigt der Betrieb einen separaten Mitarbeiter, der sich um die Webseite kümmert. Dieser Posten reduziert sich im Falle eines Managed Hostings. Ebenfalls ist dieses Thema für professionelle Blogger interessant, sofern sie die technischen Aspekte auslagern wollen. Private Blogger, Freiberufler und Selbstständige mit begrenztem Budget nutzen einfaches günstiges Hosting. Mit Starter- oder Basishosting bekommen sie i.d.R. alle notwendigen Funktionen bereitgestellt.

Vorteile beim Managed WordPress Hosting

Error 404 Seite wurde nicht gefundenMit Managed WordPress Hosting verringert sich der Kostenfaktor und der Verwaltungsaufwand für kleinere Unternehmen. Firmen bzw. Kunden, die diesen Service nutzen, verlagern ihre Prioritäten auf inhaltliche Gestaltung der Webseite bzw. des Blogs. Einige Anbieter nutzen Server für das Hosting, die extra auf WordPress ausgelegt sind. Folglich verringern sich die Ladezeiten der WordPress-Seiten.

Die Sicherheit steht bei den Hosts im Vordergrund. Durch z. B. Firewalls und regelmäßige Updates, sowie tägliche Sicherheits-Scans können Sicherheitslücken schneller entdeckt und beseitigt werden. Regelmäßige Updates und Backups der Webseite ermöglichen eine bessere Absicherung und im Falle eines Problems, jederzeit eine Wiederherstellung einer früheren Version.

Stellt der Host einen Support bereit, kann man bei Problemen Unterstützung bekommen. Experten bearbeiten die technischen Aspekte der Seite, wodurch die Stabilität der Webseite gewährleistet wird.

Nachteile beim Managed WordPress Hosting

Der Kunde gibt die Kontrolle über technische Einstellungen ab. Er verliert den Einfluss auf technische Aspekte der Gestaltung.
Im Gegensatz zum normalen WordPress Hosting ist der Managed WordPress Hostingservice, mit einem höheren Kostenaufwand verbunden. Für Einzelpersonen und kleine Blogger ist das Managed WordPress Hosting zu teuer, weshalb sie sich eher auf das normale WordPress Hosting konzentrieren.

Mit WordPress umziehen

Wenn man einen Anbieter gefunden hat, den man das WordPress Hosting übernehmen lassen möchte, gibt es drei Möglichkeiten mit der Webseite umzuziehen. Die erste Möglichkeit für einen WordPress Umzug ist ein Plug-in, wie z. B. „Dublicator“, das auf der alten Webseite installiert wird. Es packt sämtliche Daten der Webseite in ein einziges Zip-Programm.

Man kann mit WordPress umziehen, indem man die Webseite manuell sichert. Der manuelle Umzug ist der Aufwändigste von den drei Möglichkeiten. Für den manuellen Umzug benötigt man einen FTP-Zugriff, den Admin-Zugriff auf die Datenbank von WordPress und einen entsprechenden Zielhost.

Eine dritte Möglichkeit eröffnen manche Anbieterpakete. Die Hosts eröffnen die Möglichkeit, dass sie den Umzug übernehmen.

Um überhaupt umziehen zu können, muss zuerst die alte Seite gesichert werden. Mit Hilfe der gesicherten Dateien kann man auf dem Zielserver die Seite wiederherstellen. Die nötigen Anpassungen nimmt man am Ende vor. Dazu gehört z. B. das Überprüfen der Links, die man auf der eigenen Seite gesetzt hat, damit diese nicht ins Leere gehen.

Ob man ein Managed WordPress Hosting nutzen möchte, liegt im Ermessen des Kunden. Man muss bedenken, dass die Kosten höher liegen, als bei einem normalen Hosting. Dafür kann man mehr Energie in den Content der Seite fließen lassen. Wo ein Webseitenbetreiber seine Prioritäten legt, ist eine reine Ermessensfrage.