Online Marketing für Anfänger: Die wichtigsten Begriffe

Um Kenntnisse im Online Marketing zu erlangen, ist es nie zu spät. Anfänger sollten aber, bevor sie sich weiter in die Materie hineinarbeiten, durchaus zuerst die Begriffe kennenlernen. Wenn sich etwa Online-Kurse zu diesem Thema angesehen werden oder Gespräche mit anderen über das Online Marketing abgehalten werden, dann ist es förderlich, zumindest die wichtigsten Begriffe zu kennen. Diese Begriffe werden in diesem Beitrag erläutert.

Ist es zu spät, jetzt mit Online Marketing zu beginnen?

Online Marketing für Anfänger

Viele Unternehmen oder Einzelunternehmer verdienen viel Geld durch Online Marketing, teilweise werden Umsätze sogar bis in die Millionen skaliert, alles aufgrund einer geschickten Strategie. Daraus ergeben sich folglich mehr Arbeitsplätze und Interessenten, wenn Unternehmen ebenfalls eine solche Strategie haben wollen und dafür eine Agentur beauftragen. Kurzum: Es ist womöglich nie zu spät, sich mit der Materie zu beschäftigen.

Zudem ergeben sich durch das Online Marketing auch immer wieder neue Erfolgsstorys. Das Geheimnis eines erfolgreichen Online Shops wurde kürzlich in einem Gründer-Magazin genannt. Dieses Beispiel zeigt hervorragend, in welche Richtung sich ein Online Shop entwickeln kann, wenn die richtige Strategie verfolgt wird und neue Wege ausprobiert werden. Diese Beispiele sind eine hervorragende Inspiration für zukünftige Gründer.

Welche Begriffe aus der Branche sind am wichtigsten?

Online Marketing Begriffe

Je nach Fachrichtung gibt es eine große Anzahl an Fachbegriffen, welche als am „wichtigsten“ beschrieben werden können. Einen Teil davon kann aus diesem Artikel entnommen werden. Wer jedoch bis ins Detail jeden Begriff kennenlernen möchte, sollte sich das Online Marketing Lexikon ansehen.

Affiliate Marketing

Das Affiliate Marketing ist das wohl bekannteste Geschäftsmodell, welches auch außerhalb der Branche an Bekanntheit hinzugewonnen hat. Ein Betreiber kann Werbelinks auf seine Seite platzieren, sollte ein Besucher hierauf klicken und etwas kaufen, dann wird an den Seitenbetreiber eine Provision ausbezahlt. Eine Provision kann auch nach einem Lead ausbezahlt werden.

Big Data

Dieser Begriff beschreibt die Auswertung (und Verarbeitung) von großen Datenmengen. Big Data kann in den unterschiedlichsten Bereichen angewendet werden, das primäre Ziel ist die Reproduktion von wiederholenden Mustern. Im Motorsport kommt dies häufig zum Einsatz, um etwa den Abrieb an Reifen darzustellen, um zu ermitteln, wann ein Boxenstopp möglich sein könnte, daraufhin wird die Rennstrategie angepasst.

Blog

Ein Blog ist eine Art Magazin (auch Journal) genannt. Seitenbetreiber können in einem gewissen Intervall Beiträge zu einem Thema veröffentlichen. Eine Finanzberatung kann entsprechend über die aktuellen Neuigkeiten in der Wirtschaft aufklären oder beschreiben, weshalb eine Altersvorsorge im jungen Alter notwendig ist. Der Blog ist damit ein wichtigstes Instrument im Online Marketing.

Content Marketing

Das Content Marketing umfasst alle Tätigkeiten, welche für eine Zielgruppe ausgerichtet worden sind. Die Generierung von Inhalten kann einen Mehrwert liefern, aber vermittelt keinen Werbecharakter. Es ist jedoch üblich, dass am Ende des Beitrages ein Call-to-Action stattfindet. In erster Linie dient Content Marketing der Bildung einer Marke.

Call-to-Action

Ein Call-to-Action (Kurzform: CTA) ist eine Handlungsaufforderung, damit der Besucher auf einen Button klickt, worüber er ein Produkt kaufen oder eine Dienstleistung buchen kann. Bei Agenturen handelt es sich zumeist um ein Formular, um ein Beratungsgespräch vereinbaren zu lassen. Der Interessent gibt in diesem Falle seine Kontaktdaten an.

Domain

Eine Domain ist eine Internetadresse und ein Teil der URL. Anstatt die IP-Adresse wird eine Domain ausgegeben, um die Nutzerfreundlichkeit zu erhöhen. Die Domain ist eine „Maske“. Jedes Unternehmen, welches eine Website haben möchte, benötigt entsprechend auch eine Domain.

Employer Branding

Das Employer Branding hat das Ziel, dass das Unternehmen sich attraktiv gegenüber möglichen Bewerbern platzieren kann. Insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels ist dies erheblich und kann einen großen Unterschied machen.

Inbound Marketing

Inbound Marketing ist eine passive Form des Marketings, dies zielt darauf ab, dass das Unternehmen diverse Maßnahmen ergreift, wie etwa Blogs, Studien, Webinare und Infografiken. Potenzielle Kunden kommen von allein auf die Marke, aber eben nicht durch eine Werbeanzeige, sondern durch informative Inhalte.

Landingpage

Eine Landingpage ist eine Website, welche speziell dafür entwickelt wurde, um einen bestimmten Zweck zu erfüllen. Häufig geht es darum, dass genau diese Seiten bei Google Ads oder Facebook Ads hinterlegt werden. Auf diesen Seiten findet sich wiederum keine Ablenkung, sondern groß ein Call-to-Action.

Lead

Ein Lead ist ein qualifizierter Kontakt, welcher beispielsweise aus einer Werbeanzeige entstanden ist. Ein Lead wird dann durch ein Verkaufsgespräch zu einem Kunden.

Networking

Das Networking kann wortwörtlich in „netzwerken“ übersetzt werden. Es beschreibt das Knüpfen von neuen Kontakten, welche wiederum in Zukunft voneinander profitieren werden. Das Networking innerhalb einer Branche kann sich auszahlen, auch mit Dienstleistern von ähnlichen Dienstleistungen.

Outbound Marketing

Outbound Marketing umfasst Aktivitäten im Marketing, welche proaktiv auf einen Kunden zugehen. Damit hat diese Maßnahme auch einen erheblichen Werbecharakter und unterscheidet sich somit deutlich vom Inbound Marketing.

Retargeting

Beim Retargeting handelt es sich um eine Maßnahme, wodurch Nutzer über ihr Surfverhalten getrackt werden. Ein Interessent, welcher beispielsweise schon auf der eigenen Seite war, wird nochmals die Werbung zum Produkt oder zur Dienstleistung sehen, bis er kauft – das wird gefördert, indem dann beispielsweise auf eine Rabattaktion aufmerksam gemacht wird.

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