Wie zuverlässig ist eine Plagiatssoftware, um Duplicate Content aufzudecken?

Sowohl interner als auch externer Duplicate Content hat einen negativen Einfluss auf die Qualität der Website. Um diesen aufzudecken, werden unterschiedliche Tools genutzt. Zu den bekanntesten zählt das Tool von siteliner.com. Des Weiteren können Texte über Plagiatssoftwares geprüft werden, auf die der Beitrag explizit eingeht.

Duplicate Content betrifft nicht nur Texte, sondern auch visuelle Elemente. Beide Aspekte werden im Beitrag behandelt.

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Text als Duplicate Content

Die meisten Plagiatssoftwares nutzen als Suchmaschine Bing. Google liefert zwar etwas bessere Ergebnisse, aber Google bietet keine kommerzielle Schnittstelle an, auf die Plagiatssoftware-Entwickler zurückgreifen können. Ungeachtet dessen auf welche Suchmaschine sie zurückgreifen, können Plagiatssoftwares wortwörtlich übernommene und umgeschriebene Texte problemlos erkennen. Wenn ein Text übersetzt wurde oder nur von der Struktur übernommen wurde, aber in eigenen Worten verfasst wurde, finden die Plagiatssoftwares die Originalquelle selten. Solche Plagiate beeinflussen die Rankings Ihrer Seite aber nicht.

Diese Rückschlüsse kann man ziehen, wenn Sie sich viele TOP-10-Rankings anschauen. Nicht selten beinhalten die Beiträge die gleichen Informationen und die gleiche Struktur. Von Inspiration kann da keine Rede mehr sein, das sind typische Strukturplagiate. Wer von wem kopiert hat, lässt sich nicht immer feststellen.

Nichtsdestoweniger rankt Google solche Beiträge auf den ersten drei Plätzen, da sie die Suchintention genau treffen. In solchen Fällen kommen Sie um eine manuelle Suche nicht herum. Dagegen unternehmen können Sie relativ wenig.

Bilder als Duplicate Content

Duplicate Content in Form von Bildern wird oft vernachlässigt – nur wenige Berufsgruppen wie z. B. Fotografen kennen den wahren Wert von Bildern. Einzigartige Bilder stellen eine Bereicherung für den Beitrag dar. Nutzen Sie in Ihrem Beitrag Bilder, die einzigartig sind, wird der Beitrag dadurch bessere Rankings in der generischen Suche erreichen.

Weder siteliner.com noch andere Plagiatssoftwares können Bilder auf Ihre Einzigartigkeit prüfen, da sie keine Bilder auslesen können.

Wenn Sie Bilder auf Duplicate-Content prüfen wollen, sollten Sie zur Google-Bildersuche greifen. Wie gut Google Bilder lesen kann, sehen Sie anhand eines Bildes, das zum Beitrag https://www.dirks-computerecke.de/hardware/bluetooth-lautsprecher-sind-genial.htm hochgeladen wurde.

Anhand des Bildes findet Google ähnliche Bilder und zeigt auch die Originalquelle.

Google Bildersuche findet das Originalbild

Obwohl weder der Alt-Text noch die Bildbezeichnung einen Hinweis geben, was auf dem Bild zu sehen ist, hat Google nicht nur das Gerät, sondern auch gleich die Marke erkannt.

Allerdings findet Google die Quelle des Bildes nur, wenn das Bild auf INDEX eingestellt ist. Bei einer Suche nach einem Bild, das auf NOINDEX gestellt ist, schlägt die Google-Suche fehl, wie Sie anhand eines Bildes sehen können, welches sich auf https://business-and-science.de/braeutigamrede-schreiben/ befindet.

Bild, das auf NOINDEX gestellt ist

Google erkennt, dass es sich um einen Mann im Smoking am Strand handelt, findet aber die Originalquelle nicht.

Bild, das auf NOINDEX gestellt ist

Fazit

Um Duplicate Content auszuschließen, sollten Sie eine Plagiatssoftware in Verbindung mit der Google-Bildersuche nutzen. Bei umfangreicheren Webseiten wäre die Google-Bildersuche zu umständlich und sollte dann nur auf die relevanten Unterseiten beschränkt werden (z. B. Landing-Pages). Hingegen können umfangreiche Websites hinsichtlich des Textes unkompliziert einer Plagiatsprüfung unterzogen werden.

Über den Autor:

Piotr Snuszka ist Geschäftsführer der BAS Business And Science GmbH und bietet eine Plagiatssoftware für Universitäten, Schulen und Unternehmen an. Er versucht das Verständnis für Urheberrechte in der Bevölkerung zu stärken.