Wie erhöht man die Verweildauer auf einer Website?


Performance Optimierung ist ein Thema, mit dem sich jeder Betreiber einer Webseite auseinandersetzen sollte. Dabei gibt es zahllose Aspekte, die die Performance mehr oder weniger beeinflussen. Ziel dieser Optimierung ist es in den meisten Fällen, die Besucherzahlen der Webseite zu erhöhen. Ein wichtiger Indikator ist hier die Verweildauer der Seitenbesucher. Sie gibt Aufschluss über diverse Aspekte und sollte daher nicht unterschätzt werden.

Wofür steht die Verweildauer?

Wie erhöht man die Verweildauer auf einer Website?Für einige SEO´s ist die Verweildauer mittlerweile sicherlich auch ein Rankingkriterium, abgesehen davon ergeben sich hier jedoch noch weitere Vorteile für den Seitenbetreiber. Je länger ein Besucher auf der Seite bleibt, desto eher ist er mit den Seiteninhalten zufrieden. Eine hohe Verweildauer eines einzelnen Besuchers steigert die Chancen, dass er die Seite wieder besucht oder aber den Blog sogar weiterempfiehlt. Unterm Strich ist die Verweildauer also ein Indikator für die Besucherzufriedenheit.

Nicht nur bei Webseiten und Portalen, auch gerade bei Content Management Systemen wie etwa WordPress ist es wichtig, die Verweildauer der Besucher zu analysieren. Gerade diese kann darüber Aufschluss geben, ob sich die Besucher für die Artikel interessieren und ob sie ihnen gefallen. Zeit in die Optimierung der Verweildauer zu investieren lohnt sich dabei aus unterschiedlichen Gründen.

Generelle Tipps

Wie genau sich die Verweildauer im Einzelnen erhöhen lässt, kommt immer auf die individuellen und seitenspezifischen Umstände an. Es gibt jedoch ein paar generelle Tipps, mit denen sich die Verweildauer erhöhen lässt:

  • Das Layout
    Wenn sich der Seitenbesucher nicht direkt auf der Seite zurechtfindet, wird er sich schnell wieder verabschieden. Daher ist das Layout ein sehr wichtiger Faktor bei der Verweildauer. Zum einen sollte der Inhalt klar im Vordergrund stehen, zum anderen sollte die Seite übersichtlich und klar strukturiert sein. Hinzu kommt, dass Besucher heute ein gewisses Layout gewohnt sind und veraltete Layouts oft abschreckende Wirkung haben.
  • Das bieten, was der Besucher sucht
    Wichtig ist es weiterhin, dass die Erwartungen des Besuchers erfüllt werden. Er besucht die Seite unter Umständen, weil sie in einer Suchmaschine vorgeschlagen wurde. Findet er nun nicht die gesuchten Informationen, wird er die Seite schnell verlassen und sich anderweitig informieren.
  • Auf hochwertigen Content setzen
    Weiterhin sollte man möglichst auf hochwertigen Content setzen, wenn man bestrebt ist, Besucher auf der Seite zu halten. Sie merken schnell, wenn sie nicht die gewünschte Qualität bekommen und weichen auf andere Seiten aus.
  • Interne Verlinkungen nutzen
    Sofern ein Besucher beispielsweise einen Artikel gelesen hat, lohnt es sich ihm weitere zum Thema passende Vorschläge innerhalb der eigenen Seite anzubieten. Hier kann man den Leser abholen und somit zusätzliche die Verweildauer erhöhen. Je mehr thematisch passende Themen man bieten kann, desto eher bleibt der Leser auf der Seite. Artikelserien stellen zum Beispiel eine gute Möglichkeit dar, um weiteres Interesse zu wecken.
  • Mit zusätzlichem Content zu längerem Verweilen einladen
    Zusätzlicher Content, beispielsweise Videos sind eine gute Möglichkeit die Verweildauer zu erhöhen. Je exklusiver der Inhalt dabei, desto höher sind die Chancen, dass dieses Video auch angeklickt und geschaut wird.
  • Performance Aspekte
    Hierzu zählen vor allem kurze Ladezeiten. Im Zeitalter von schnellem Internet sind die wenigsten noch gewillt lange Ladezeiten in Kauf zu nehmen. Weiterhin sollte die Seite auch für mobile Endgeräte optimiert werden, sodass man auch unterwegs gut auf die Seite zugreifen kann.

Zahlreiche weitere Tipps zur Erhöhung der Verweildauer findet man im sixclicks Whitepaper. Unter folgendem Link können Interessierte das Whitepaper herunterladen.

Performance Probleme bei Content Management Systemen

Insbesondere Content Management Systemen werden mit zunehmender Zeit tendenziell immer langsamer, da der Umfang der Datenbank immer weiter zunimmt. Zudem können sich manche Plug-ins negativ auf die Performance auswirken. Allerdings sollte man nicht wahllos Plugins entfernen, sondern stets kritisch überprüfen, wozu man diese ggf. noch benötigt. Wer beispielsweise unbedacht sein RSS-Plugin entfernt, verliert möglicherweise zahlreiche Leser, die den Blog darüber abboniert haben könnten. Langsame Ladezeiten werden mitunter durch folgende Umstände begünstigt:

  • Veraltete PHP-Version
  • zu viele Java Script oder CSS-Dateien
  • falsche Servereinstellungen
  • unstrukturierte Datenbank
  • zu große Inhalte wie etwa Videos oder Bilder
  • zu viele integrierte Plugins

Welche Tools eignen sich für die Analyse?

Mit diversen Tools lässt sich die Verweildauer von Besuchern recht genau messen und auswerten. Seiteninhalte, die eine hohe Verweildauer aufweisen, sollte man einer genaueren Betrachtung unterziehen, um dabei Rückschlüsse auf die möglichen Gründe ziehen zu können. Neben der Verweildauer sind auch Aspekte wie die Konversionsrate, Anzahl der Besucher oder die Absprungrate wichtige Kenngrößen für eine Performance-Optimierung. Neben dem bekanntesten Analyse Tool Google Analytics stehen weitere Tools zur Verfügung – darunter Piwik, AWStats oder Webalizer.

Es lohnt sich, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen, um hohe Besucherzahlen zu generieren und diese bestenfalls auch zu halten. Langfristig ist eine regelmäßige Analyse nicht zu vermeiden, um die Performance dauerhaft zu optimieren und an die sich ändernden Umstände anzupassen.


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