Website mieten statt kaufen – Lohnt sich das Mietmodell?

Mieten kommt in den letzten Jahren ganz allgemein immer mehr in Mode. Bei Wohnungen und Fahrzeugen ist dieses Modell bereits seit Jahrzehnten bekannt und beliebt. Mittlerweile ist es aber auch möglich, beispielsweise Werkzeug und Baumaschinen für ein bestimmtes Projekt oder Laptops für ein Seminar oder ein Projekt zu leihen.

Im Sinne der Nachhaltigkeit ist diese Entwicklung sehr zu begrüßen. Erste Anbieter beginnen nun damit, auch Webseiten zu vermieten. Wir haben uns angesehen, wie das Mietmodell aussieht und ob es sich lohnt. 

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Wie funktioniert die Miete einer Webseite?

Website mieten statt kaufen

Bei der Miete der Webseite handelt es sich um ein Komplettpaket, bei dem sowohl der Entwurf der Seite wie auch in weiterer Folge die Betreuung sowie Kosten für Server und Domain enthalten sind. Die Bezahlung erfolgt dabei in der Regel monatlich per Lastschrift. 

Vor allem kleine Unternehmer mit wenig Kapital haben dadurch die Möglichkeit, den Initialaufwand für die Erstellung der Seite gering zu halten. Vor Abschluss des Vertrages stellen die Webdesigner einen kostenlosen Entwurf der Webseite zur Verfügung. Nur, wenn dieser auch tatsächlich den eigenen Vorstellungen entspricht, entsteht in weiterer Folge ein Vertragsverhältnis.

Der Vertrag kann während der Laufzeit jederzeit wieder gekündigt werden. Für die Dauer der Miete steht dem Unternehmen ein persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung, mit dem alle gewünschten Änderungen regelmäßig besprochen werden können. 

Welche Vorteile bietet die Mietvariante?

Gegenüber dem Kauf einer Webseite bietet die Mietvariante bei entsprechend professioneller Betreuung die folgenden Vorteile:

  • Es entstehen keine Kosten für die Einrichtung der Seite. Je nach Umfang der Seite geht es hier laut dem Unternehmerhandbuch (Fachmagazin für Unternehmer, Selbständige und Existenzgründer) um Kosten in der Höhe von bis zu 10.000 Euro
  • Mit der Erstellung des Entwurfs entsteht keine Verpflichtung zum Vertragsabschluss und auch keine Kosten. 
  • Es gibt keine Mindestlaufzeit des Vertrags.
  • Spezialisten kümmern sich darum, dass die Seite den aktuellen Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) entspricht. Wer die Auswirkungen auf Webmaster kennt, weiß sich diesen Vorteil zu schätzen.  
  • Die Kosten für den Server und die Domain sind ebenfalls in der Miete integriert. Das erleichtert den Verwaltungsaufwand.
  • Der persönliche Betreuer hält die Seite stets auf dem aktuellen Stand.

Was kostet die Miete einer Webseite?

Unter anderem beim Anbieter Webilio gibt es Webseiten zu mieten. Die Webagentur aus Regensburg bietet alle relevanten und aktuellen Online Marketing-Leistungen an und konzentriert sich dabei vor allem darauf, die Online-Präsenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen wettbewerbsfähig zu machen. Seit kurzer Zeit auch in Form von All-Inclusive Paketen zum Mietpreis. 

Zur Verfügung stehen dabei insgesamt drei Paketvarianten. Die Preise reichen von monatlich 29 Euro beim Basic-Paket über 69 Euro beim Business-Paket bis zu 99 Euro beim Premium-Paket. Das Einstiegspaket ist vor allem für Onepager geeignet. Die Miete einer professionellen Unternehmensseite kann hingegen mit dem Basic-Paket abgedeckt werden. Wer zusätzlich auch noch einen Online-Shop mit Anbindung an einen Zahlungsdienstleister integrieren möchte, benötigt die teuerste Variante. 

Ist die Miete einer Webseite empfehlenswert?

Nicht für alle ist die Miete der Webseite gleichermaßen geeignet. Doch vor allem für Start-Ups und kleine Unternehmen ist die Mietvariante eine ausgezeichnete Möglichkeit, um die Initialkosten und den eigenen Personalstand gering zu halten. 

Ein professioneller Web-Auftritt ist heute die Visitenkarte jedes Unternehmens. Eine schlechte Webseite ist ein absolutes No-Go und absolut geschäftsschädigend. Wer ohne die professionellen Leistungen einer Agentur auskommen möchte, muss deshalb in der Regel eigene Mitarbeiter einstellen, die dazu in der Lage sind, die Webseite professionell zu betreuen. 

Die Kosten dafür sind auch bei Teilzeit-Arbeitsmodellen in der Regel deutlich höher als die Kosten für die monatliche Miete der Seite. Die Mietvariante hat den Vorteil, dass die Seite von Spezialisten betreut wird, die aufgrund ihrer umfangreichen Erfahrung genau wissen, worauf es ankommt. Wachsen die Anforderungen an den eigenen Web-Auftritt, beispielsweise weil ein Shop in die Seite integriert wird, können die Pakete und damit auch die Leistungen schnell und einfach angepasst werden. 

Aus unserer Sicht ist die Miete einer Webseite deshalb vor allem für Unternehmen mit einem Personalstand von unter 50 Mitarbeitern besonders interessant.

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