IP-Adresse 192.168.0.1 – Dreh- und Angelpunkt im Heimnetzwerk

192.168.0.1 – so lautet die erste IP-Adresse des traditionellen Adressraums für Heim- und kleine Firmennetzwerke. Dieser bewegt sich zwischen 192.168.0.1 und der IP-Adresse 192.168.255.254. Alle diese Geräte befinden sich wiederum bei klassischer Konfiguration im Subnetzwerk 255.255.255.0. Damit kann jeder Rechner, zumindest lokal, eindeutig identifiziert werden.

IP steht für Internet Protocol und ist Bestandteil der TCP/IP-Konfiguration, also der Konfiguration eben dieses Protokolls und des Transport Control Protocol, die zusammen die Kommunikation im LAN ( Local Area Network ) und WAN ( Wide Area Network ) steuern.

192.168.0.1 – zentrale IP-Adresse im heimischen Netzwerk

Natürlich könnte man bei der Konfiguration des heimischen Netzwerks theoretisch auch andere Adressräume benutzen. Doch da dieser Adressraum speziell für Heimnetzwerke reserviert ist, wie auch die Bereiche 10.0.0.1 bis 10.255.255.254 und 172.16.0.1 bis 172.31.255.254, bis kollidiert er nicht mit externen IP-Adressen (z.B. im Internet) und vermeidet so mögliche Adressierungsüberschneidungen (beispielsweise mit einem externen Server oder Speicher).

Wie vergibt man nun solche IP-Adressen bei der Netzwerkkonfiguration und welche Adressen sind sinnvoll? Oft ist Ihr Router mit der IP-Adresse 192.168.0.1 vorkonfiguriert. Sie müssen hier also nichts mehr ändern. Ausnahme bilden hier die Fritz!Box – Geräte des Herstellers AVM. Bei diesen Geräten wird standardmäßig die IP-Adresse 192.168.178.1 verwendet.

Rechnern und Netzwerkdruckern weisen Sie die entsprechende Adresse (und die passende Subnetzmaske) über das Touchdisplay, eine Konfigurationssoftware oder aber direkt in den Netzwerkeinstellungen von Windows zu.

Wer in seinem Netzwerk Ordnung schaffen möchte, vergibt den von allen Teilnehmern gemeinsam genutzten Geräten, also z.B. Druckern oder NAS-Festplatten, Adressen oberhalb einer „markanten“ IP, etwa von 192.168.0.150 aufwärts. Die Rechner erhalten Adressen oberhalb der Router-Adresse und können fortlaufend durchnummeriert werden.

IP-Adresse 192.168.0.1

Um Ihrem Rechner diese statische Adresse zuzuweisen, öffnen Sie unter Windows die jeweils aktive Netzwerkverbindung (LAN/WLAN), klicken auf Eigenschaften und in dem folgenden Pulldown-Menü auf TCP/IP oder TCP/IPv4 sowie erneut auf Eigenschaften. Sie können dann feste IP-Adressen vergeben und müssen lediglich darauf achten, dass eine Adresse nicht zweimal innerhalb des Netzwerkes belegt ist.

Als Standard-Gateway und bevorzugten DNS-Server tragen Sie einfach die Adresse des Routers ein – also die 192.168.0.1, womit sich der Kreis wieder schließt.

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