Backups und Datenrettung – welche Lösungen sind für private Nutzer sinnvoll?

Über das Thema Datensicherung wird viel berichtet. Dennoch haben vor allem private Nutzer nur selten eine wirklich sichere Lösung für die Datensicherung. Das ist ein großes Risiko, denn ungesicherte digitale Daten sind permanent von einem Verlust bedroht.

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In vielen Fällen kann dies zu einem Problem werden, denn wir alle sind inzwischen auf digitale Lösungen, Systeme und Daten angewiesen.

So gelingt die Datensicherung

Möglichkeiten für Backup und Datensicherung

Die beste Methode, um einen Datenverlust auf der Festplatte im Computer oder einem anderen Datenspeicher zu verhindern, ist eine gute Strategie für die Datensicherung. Auch in privaten Bereichen sollte eine klare Strategie entwickelt werden, wie die Daten dauerhaft gesichert werden und vor allem möglichst oft ein aktuelles Backup erstellt wird.

Für diesen Zweck gibt es Software für die Datensicherung. Einige dieser Programme sind auch kostenfrei im Internet erhältlich. Dann lassen sich automatische Routinen einrichten. Die Software erstellt dann selbständig in gewissen Abständen ein Backup der wichtigsten Daten.

Auf diese Weise gibt es keine Arbeit mehr mit der Datensicherung und die Backup-Routine wird nicht vergessen.

Tipps und Tricks für den Zugriff auf Daten

Kommt es zu einem Datenverlust oder der Zugriff auf Systeme ist plötzlich nicht mehr möglich, sollte zunächst unbedingt Ruhe bewahrt werden. Eine überlegte Fehlersuche verhindert, dass durch übereilte Entscheidungen das Problem noch verschlimmert wird.

Ist zum Beispiel das Notebook defekt, dann ist die Festplatte eventuell gar nicht betroffen. Wird diese ausgebaut und in einer externen Docking Station für Festplatten eingesetzt, ist der Zugriff mit einem normalen PC möglich. So lassen sich schnell Festplatten an einem anderen PC überprüfen.

Wer aus Versehen wichtige Daten gelöscht hat, muss diese nicht verloren geben. So ist die Datenrettung unter Windows begrenzt mit Bordmitteln möglich. Eine weitere Option ist Software für die Wiederherstellung von Daten. Solche Programme sind teilweise auch kostenlos zu finden. Diese Software sollte jedoch nicht eingesetzt werden, wenn die Festplatte selbst physisch beschädigt ist oder komische Geräusche von sich gibt.

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Wenn Backup und Datenwiederherstellung scheitern – professionelle Datenretter als letzte Hilfe

Datenwiederherstellung und Datenrettung

Sind wichtige Daten von einem Verlust betroffen und der Datenträger ist beschädigt, dann sollte umgehend ein Experte mit der Datenrettung von der Festplatte beauftragt werden. Solche Unternehmen, die sich auf die Wiederherstellung von digitalen Informationen spezialisiert haben, sind die richtigen Ansprechpartner bei komplexen Situationen.

So sind Datenrettungsunternehmen in der Lage, Informationen von HDDs, Smartphones, Datenträgern mit Flash-Speichern wie SSDs oder SD-Karten und vielen anderen Datenträgern wiederherzustellen. Hierbei können die Spezialisten mit unterschiedlichen Beschädigungen und Auslösern für den Datenverlust umgehen.

Unter anderem ist eine Rettung von Datenträgern mit Wasserschaden oder einem Headcrash, nach einem Brand oder von RAID-Systemen mit verlorener Konfiguration möglich.

Im Falle eines Datenverlustes ist es wichtig, das betroffene Gerät sofort abzuschalten und erst Rücksprache mit dem Datenrettungsunternehmen zu halten. Dadurch erhöht sich die Chance für eine vollständige Wiederherstellung bereits.

Datenverluste in Zukunft vermeiden – mit einer sicheren Datensicherungsstrategie

Aus Statistiken zu Sicherheitskopien in Deutschland geht hervor, dass rund 50 Prozent der Nutzer gar kein oder nur ein altes Backup besitzen.

Bei der Wahl der Backup-Lösungen ist es hilfreich, sich an der 3-2-1-Backup-Strategie zu orientieren. Diese stammt aus dem Bereich der professionellen Datensicherung und wird in den meisten Unternehmen angewendet. So gibt es zu jedem Zeitpunkt drei Sicherungskopien auf mindestens zwei verschiedenen Medien und eine der Kopien wird räumlich getrennt aufbewahrt.

Für private Nutzer ist die Sicherung in der Cloud in Kombination mit einer externen Festplatte oder einem NAS als lokaler Netzwerkspeicher eine praktikable und gleichzeitig sichere Lösung.

Auf diese Weise ist ein Datenverlust sehr unwahrscheinlich. Gleichzeitig sind die Kosten für eine solche Lösung, vergleichsweise niedrig.